Ausgabe 
5.12.1866
 
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4167) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar, und Leih- kaffe angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werben, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:

1) Mittwoch den 5. December,

2)

Donnerstag

6.

II

3)

Samstag

8.

u

4)

Dienstag

11.

u

5)

Mittwoch

12.

II

6)

Donnerstag

13.

n

7)

Samstag

15.

ii

8)

Dienstag

18.

u

9)

Mittwoch

19.

ii

10)

Donnerstag

20.

ii

11)

Samstag

22.

u

12)

Donnerstag

27.

u

13)

Samstag

29.

II

14)

Montag

31.

II

Die

Interessenten

werden daher aufge-

fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor- zeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die In- teressenten der Stakt Gießen, die übrigen Zahltage dagegen für die Auswärtigen bc- stimmt sind.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt wachen zu laffen.

Gießen, den 29. November 1866.

Der Rechner der Spar- und Leihkaffe.

Kehr.

Edictallsdungen.

4226) Georg Lang I. von Großen- Lindcn ist am 9. März 1863 gestorben und hat durch ein am vorhergehenden Tage er» richtete« Testament den Joh. Schupp V. und Georg Schupp von da zu Erben eingesetzt, verschiedenen gesetzlichen Erben, zu welchen Georg Pirr und Christian Pirr gehören, aber 3 Aecker vermacht. Da die genannten Vermächtnißnehmer ab­wesend sind, so werden sie aufgefordert, sich sogewiß binnen 6 Wochen über das Testa- ment hier zu erklären, als sonst dasselbe für anerkannt, das Vermächtniß aber für ausgeschlagen gilt.

Gießen, den 29. November 1866.

Großherzogliches Städtgericht Gießen.

Muhl, Langsdorfs, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

4056) Nachdem Großherzoglicheö Hof­gericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Spenglers Christian Fa­ber III. zu Gießen den förmlichen Concurs- proccß erkannt hat, so werden hiermit alle Diejenigen, welche Ansprüche an Christian Faber III. bilden wollen, aufgefordert, solche- bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse im Termin

Donnerstag den 17. Januar 1867, Vormittags 9 Uhr, anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meidung Verzichts darauf geltend zu machen.

Gleichzeitig soll im Termin die Güte ver­sucht, ein Massecurator bestellt und Gläu­bigerausschuß erwählt und deren Befugnisse festgestellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden ober nicht durch gehörig Be- vollmächtigte vertretenen Gläubiger werben den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinen, den Gläubiger beitretend angesehen.

Gießen, den 15. November 1866.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Mu h l, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.- Assessor.

3892) Auf den Grund des Antrags der Wittwe des Simon Katz Stiefel dahier, Hauchen, geb. Strupp, als Vor­münderin ihrer Kinder, sowie der hierauf vorgenommenen Ermittelungen, hat sich eine bedeutende Ueberschuldung des von dem ge­nannten Simon Katz Stiefel zurückgelaffe- neu Vermögens ergeben, und wird deshalb vorerst zur Abwendung des förmlichen Con- curfes, Termin auf

den 7. Derember d. I., Vormittags 9 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumt, in welchem sämmtliche Gläubiger ihre Forde­rung summarisch anzumelven und dem Güte­versuch beizuwohnen haben, unter der An­drohung, baß sie sonst dem Beschlüsse der Mehrzahl für beitretend angesehen werden.

Den Gläubigern dient zugleich zur Nach- richt, baß in der Person des Amtsexpe­dienten Georg Fischer vorläufig ein Massen - Curator bestellt werden soll, über dessen Beibehaltung sie sich gleichzeitig er- klären müssen.

Rauschenberg, am 2. November 1866.

Königliches Justizamt.

Le sch en.

Beglaubigt: Strobmeyer.

Versteigerungen.

Lieferung in das Bezirks-Gefängniß Gießen pro 1867.

4227) Mittwoch den 19. December d. I., Vormittags 11 Uhr,

soll in dem Locale des Großherzoglichen Stadtgerichts dahier die Lieferung der für das hiesige Bezirks-Gcfängniß im Jahr 1867 erforderlichen Bedürfnisse, als:

des Holzes, Strohes, Del«, der Besen, Kleidungsstücke, Hemden, Schuhe, Stroh­säcke, Strohpolster, sowie des warmen Essens für christliche und israelitische Gefangene re.,

öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werben. Bemerkt wirb, baß Nachgebote nicht berücksichtigt werden.

Gießen, am 3. December 1866.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl.

Vergebung von Zimmerarbeit bei der Stadt Gießen.

4231) Montag den 10. December 1866, des Vormittags 9 Uhr,

wird auf dem Rathhause dahier die Her­

stellung eines Geländers am Viehmarktplatz und eines Schutzgeländers an dem Schoor- graben, veranschlagt zu 16 fl. 47'/. fr., an den Wenigstsorvernden vergeben.

Gießen, den 4. December 1866. Großherzog'iche Bürgermeisterei Gießen.

Bogt.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

4232) Montag den 10. b. MtS., von Vormittag« 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, District Strangswicse, nachverzeichnetes Holz öffent­lich versteigert werben, als:

26% Stecken Nadcl-Prügelholz,

46'/. Stockholz,

2000 Wellen Reisholz,

8 Eichen-Stämme mit 68 Cubiksuß, 548 Nadel- 20373

3 Eichen - Stangen 15

47 Nadel- 272

Die Zusammenkunft ist an der Strangs- wiese auf dem Vicinalweg von Annerod nach Steinbach.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April 1867 gestattet.

Die Großhcrzoglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 4. December 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Fischerei-Verpachtung.

4221) Die Ende des Jahres 1866 pacht­los werdenden Lahnfischereien, und zwar:

1) von dem Atzbach - Dorlarer Grenz- graben bis an das sogenannte Gar- benheimer Wehr, ausschließlich de« Mühlenteiches der Altmühle zu Dor­lar, seither verpachtet an Georg Rein­städter zu Dorlar;

2) im Mühlenteiche der Altmühle zu Dorlar vom großen Wehr bis zum Ausflüsse des Mühlenteiches in Die Lahn, seither verpachtet an den Vor­genannten,

sollen, nachdem die im Termine am 12. Okto­ber er. abgegebenen Gebote die höhere Ge­nehmigung nicht erhalten haben, nochmal« Montag den 10. December d. I-, Vormittags 10 Uhr,

>m Gasthofe zurKrone" Hierselbst öffent­lich an den Meistbietenden verpachtet werden.

Die Bedingungen können jederzeit im Geschäftszimmer des unterzeichneten Ober­försters eingefehcn werden.

Krofdorf, den 1. December 1866.

Der Königliche Oberförster: v. Meibom.

4223) Donnerstag den 6. December, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich einige kleine Partieen Werkholz für Wagner u. s. w- im Garten bei mei­ner Wohnung gegen baare Zahlung ver­steigern. Dr. Weber I.

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