Ausgabe 
31.12.1864
 
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Etwaiae Reklamationen sind Montag den 3. April 1865, Vormittags 9 bis 12-Uhr ebendaselbst vorzubringen, und wird von^Denjenigen, welche Reklamationen nicht erheben, angenommen werden, daß sie mit der Ausführung der Entwürfe ein­

verstanden sink.

Gießen, den 29. December 1864.

GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen.

K ü chler._______

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Versteigerungen.

4297) Dienstag den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahilsigem Nathhause die Grund­stücke des Jacob Vogt, als:

Besondere Bekanntmachungen.

4282) Im Firmenregister des Groß­herzoglichen Stadtgerichts ^Gießen wurden folgende Einträge vollzogen:

Am 10. Deeember 1864:

1) August Hoffmann von Gießen bat in Folge seines Ueberzugs nach Offenbach seine Schreibmaterialien- unv Galan- terie-Waarenhandlung zu Gießen seit 1. Oktober 1864 aufgegcben.

Am 20. December 1864:

2) Mcyer Bock von Gießen, jetzt zu Frankfurt a. M., hat sein bis zum 1. Juli l. I. unter der Firma: ,M. Bock Sohn" in Gießen betrie- bene« Bank- und Wechselgeschäft von jenem Tage an gänzlich aufgegeben und Vie Firma, sowie die dem Moritz Feldmeier zu Gießen crtheilte Pro­cura für erloschen erklärt.

3) Moritz Feldmeier von Gießen hat in Folge seines Ueberzugs nach Offen- bach sein bis zum 1. Juli 1864 unter der Firma:Feldmeier & Bock" in Gießen betriebenes Portefeuille- FsbrikationSgeschäft ausgegeben.

Am 28. December 1864:

4) Carl Ebrl zu Gießen ist aus dem Blechwaaren-Fabrikationsgeschäft un­ter der Firma:Ebel & Habenicht" daselbst am 15. October 1864 aus- und August Müller von Weinsberg für ihn eingetreten. Die seitherige Firma hat sich inMüller & Habenicht" abgeändcrt. Jeder der beiven jctzi- gen Geschäftsinhaber ist berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen.

Gießen, den 28. December 1864. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl. ________

Die Gewerbspatente für 1865. 4296) Wir machen die Gewerbtreiben- den der hiesigen Stadt darauf aufmerksam, i daß die Gewerbspatente für 1865 in dem Monat Januar k. I. bei der Distrikts- Einnehmerei I abgeholt werden müssen.

Gichen, den 29. December 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

4277) Die Gemeinde Lollar beabsich- tigt, einem Ortsfremden das Hüten der Schweine, sowie den Nachtwachedienst für das Jahr 1865 zu übertragen. Hierzu Lust­tragende haben sich alsbald bei der unter­zeichneten Bürgermeisterei zu melven.

Lollar, den 28. December 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar.

Geißler.

Flur Nr. Klftr.

*/ 243 Acker, stößt auf den Wir-

marer Weg, %!., %2.

Klasse, gibt 44'/, fr.,

12/3s 288 Acker am Schlangenzahl,

auf Vie Chaussee, gibt 19 kr.,

280i Acker, auf den Schwarz-

ls5 282 j acker,

"/ u. | 265 / Acker vor dem Weiher, gibt l9,3 s 264s 30 kr. und 30% kr.,

'2%a» 410 Acker zwischen dem Aul-

unv Leihgesterner Weg, gibt 58% kr.,

32/ 778 Wiese am Hegstrauch, btt

der Rovcnhausen'schen Wiese, gibt 39% kr., Acker in ven Rödern, gibt 23 kr., Acker daselbst, auf den Gra- den, gebt 1 fl. 31% kr., Acker, links am Schwarz­lachsweg, Acker über dem Schäfer­brunnen, an der Steinkaut, gibt 1 fl. 28% kr., Wiese an der Steinkaut, auf den Weg und die Lahn,

"/ 375 (Acker in ver Lichtenau, nach

302 s der Hohl, unter den alsdann bekannt gemacht werden­den Bedingungen, öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Gießen, den 28. December 1864. Großherzogliches Ortsgcricht Gießen.

Ebel.____________

Jagdverpachtung.

4291) Die ver Gemeinde Trohe zu- stehende Jagd in ver Gemarkung Trohe soll Donnerstag den 5. Januar k. I., Vormittags 10 Uhr,

auf dem Bürgermeisterei-Bureau daselbst, unter den vor der Verpachtung bekannt ge­macht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden.

Trohe, am 28. December 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe.

Ham mel.____

4227) Der Unterzeichnete ist Willens, Freitag den 6. Januar 1865, Vormittags 10 Uhr,

seine Mühle, genannt Wolfmühle bei Braun- feie, mit zwei Mahlgängen und einer Oel-

mühle, einer Scheuer, doppelter Stallung, einem Backhaus nebst 8 Morgen Ackerland, Wiesen und Gärten, Alles im besten Zu- stände, öffentlich meistbietend auf drei Zahl­termine versteigern zu lassen, und werden Kaufliebhaber hierzu höflichst eingeladen.

Die genannte Mühle liegt an der Chaussee von Braunfels nach der Station Braunfels, an der Herzog!. Rass. Staats-Eisenbahn, ist auf zwei Gängen bei dem geringsten Wafferstand vollständig mit Wasser versehen und erfreut sich eines ausgedehnten Ge­schäftsbetriebs.

Wolfmühle bei Braunfels, den 19. De- cember 1864.

Wilhelm Hoppe.

Feilgedolenrs.

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