Angelegenheiten der 39. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte.

^l32) ersuchen, sämmtliche Rechnungen, welche bis jetzt noch n.chk berichtigt ftno, bis zum 5. Ociober in ver Ricker'. schen Buetchanklun i ein,ureichen. Der Fi nanz-AuSschuß.

Auszuleihen.

i gutem Lohn bauernde Beschäftigung finden.! Die Rechner der Löber'schen Stiftung: g| Gebr. Hornberger L Söhne. ' gez. Gg. PH. Gail. Daniel Wirth.

3126) Es wird ein braves Mädchen, welches sogleich eintreten kann, in Dienst gesucht. Wo? sagt die Expee. v. Bltts.

3112) Ein Pferdeknecht, welcher baldigst eintreten kann, wiid in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Expek. d. Sitte.

2993) Bei mir kann gekeltert werden. E. Pansch, Asterweg.

3029) Bei der Lobe r'schen Stiftung sind 4600 ft. gegen doppelte gerichtliche

3065) Hiesige Lanewirthe wünschen eine größere Anzahl von tüchtigen Knechten unv Mägden aus dem Hessischen und Nassaui- schen zu cngagircn. Agenten oder Gesinde- Makler, welche geneigt sind, die desfallsige Vermittelung zu übernehmen, wollen porto­frei ihre Bedingungen an den unterzeichne­ten Vorstand g,langen lassen.

Mettmann, den 17. September 1864.

Der Vorstand des lanewirthschaftlichen Vereins.

Frhr. v. d. Goltz.

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Verloren.

3123) Eine schwarz-seidene Man! Le ist am veiflossenen Freitag Abend auf dem Wege vorn Sch ffenberg nach Gießen, etwa in der Nähe res Forstgartcns, verloren worden. Dein Finder gegen Rückgabe derselben eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts.

2930) In einem hiesigen Fabrikgcschäfte wird ein Lehrling für das Comptoir gesucht. Anmeldungen unter Beifügung der Schul- zeugnisse und Handschriftprobe sind unter Chiffer Z. A. bei der Reract. d. Bltts. abzugeben.

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3135) In unserer mechanischen Weberei Sicherheit auszuleihen, können wieder eine Anzahl Mädchen bei | Gießen, im September 1864.

3119) Die Nummer 95 hat die ge< häk.lte Bettdecke gewonnen.

C. Vogel, Polizeidiener.

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I Neuesten Prämirn-Anlchens | 1^ flott, welches in seiner Gesamnltheit 8 jg Haupttreffer von Frcs. 100,000, A !© 2mal 80,000, 70,000, 60 000, ©i K 2uitil 30,000, 43,000, 40,000, Kl ® 10,000, 2in al 3,000, 4,000, 2mal ©i iS 3.000, 308mal 1,000 u. s. w. enthält. A

Für obige Ziehung kostet 1 Loos gj i© mit Serie- u. Gewinnnummer fl. 1. 45. ©| g 4 Loose kosten fl. 6. 8 Loose gl ||P- io. - |

® Gefällige Aufträge hierauf werden, 81 I gegen Einsendung des Betrages, Post- 2 l© Nachnahme oder Posteinzahlung, prompt & T und gewissenhaft ausg-sührt, sowie Ver-1| D loosun^spläne und Gewinnlisten nach I W der Ziehung den Theilnehmern unent-8i 18 geldl-ch zugcsandt. g

g Man beliebe sich recht baldigst und © i© direkt zu wenden an A

|| Heinrich Hach, g

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| Am 1. October d. I.

|8 _ findet eine große Ziehung des

Heidelberg, 17. September 1864.

3114) lieber die Morgen t hau'sche Fichtennadel- Cigarre ist schon so viel geschrieben worden, daß es fast son­derbar klingt, noch Etwas zu sagen, und doch erlaubt auch Ihr Correspondent sich einige Bemerkungen. Die Cigarre hat sich vorlrelflich bewährt, und das Auffallendste dabei ist, daß nicht nur Patienten sic rauchen, sondern daß auch Gesunde einen solchen Gefallen daran finden, daß, wie wir hören, die Bestellungen bei dem E,finder massenhaft eingehen.

Der einzige Fehler dieser neuen Erfindung war bis jetzt der hohe Preis.

Ich erfahre aber, daß Morgenthau in Folge des Ankaufes eines großen Gutes im Schwarzwalde, umgeben mit Fichtenwal» düngen , woselbst er eie Fichtennaeel Präparate bereiten läßt, im Stande ist, die Cigarren zu einem Preise zu liefern (2 Kreuzer das Stück), daß auch die leibende ärmere Klaffe sich den Ge­nuß derselben verschaffen kann, und bas wirb ihr wohl erst ben rechten Wea babnen.

Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß unser Herr Geheime- rath Dr. Chelius bei der Erfindung ein großes Verdienst hat, indem er den Erfinder mit Rath und That unterstützte und Jedem nicht völlig Gesunken diese Cigarre auf's Wärmste empfiehlt.

Zu den vielen Patenten, die Morgenthau neuerdings erhal­ten, zählt man nicht nur Braunschweig, Nassau, Meiningen, Gotha k. k., sondern auch dasjenige der Mbnigl. Bayerischen Regierung, und dies drückt der Erfindung vollständig den Stem­pel der Gediegenheit auf, da es bekannt ist, wie vorsichtig diese Regierung bet Ertheilung von Patenten verfährt!

Wenn wir hören, daß Menschen, welche Jahre lang das Rauchen lassen mußten, indem ein aufgelegter Puls, Uebelkeiten und Appetiilosigkeit die stete Folge des Rauchens war, diese Morgenthau'sche Cigarre ohne jede Beschwerde in großen Quan­titäten rauchen, so ist jeder Beweis eines Nutzens überflüssig. Unsere Bemerkungen sollen auch keineswegs dazu bienen, riefe neue Eifinbnng anzupreisen, sonder» nur der Wahrheit die Ehre zu geben.__________ _____

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