Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Editlsllsdung.

Oeffentlichc Aufforderung.

Scheivh. Prügelh. Stockh. Reish.

Stecken Steck«» Stecken Wellen

Eichen 1 11 12 600

1184) Wilhelm Jacob Holler aus Bicken im Nassauischen wurde f» Jahre 1861 Ortsbürger in Klein-Linden «nv ver- heirathete sich sodann mit Katharina Elisa, bctha, Tochter des Philipp Größer von da. Bald nach vollzogener Ehe, am 11. April 1861, gebar die Letztere einen Sohn, Wil­helm, ihr Ehemann verließ sie aber in dem­selben Monat, ohne bis jetzt seiner Ehefrau Nachricht von sich zu geben. Dieselbe hat dacher bei unterzeichnetem Gerichte eine Klage «uf Ehescheidung wegen böslicher Verlassung und auf Alimentation ihres Kindes angestellt.

Genannter PH. I. Holler wird nun hier- mit aufgefordert, sich auf diese Klage, die in der Regifirskur des Gerichtes einzusehen , sogewiß binnen 60 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung an ge- rechnet, zu erklären, als er sqnst des In- Halts der Klage für geständig erachtet und mit allen Einreden ausgeschlossen wird.

Alle ferneren Verfügungen in dieser Sache werden, statt der Insinuation an den ge­nannten Ehemannn, nur an die Thüre des Gerichtslocals angeheftet werden.

Gießen, den 12. April 1864.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Affessor.

Besondere Bekanntmachung.

Lang-Gönser Vieh- und Krämermarkt.

1565) Der in dem diesjährigen Land­kalender irrthümlich auf den ersten Dienstag nach Pfingsten eingetragene Lang-Gönser Vieh- und Krämermarkt wird nicht an die­sem Tage, sondern wie gewöhnlich, auf den zweiten Dienstag,

als den 24. Mai l. I.,

abgehalten werden.

Lang-Göns, am 9. Mai 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns.

Henrich.

Versteigerungen.

1606) Freitag den 20. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr,

soll die Grasnutzung von den Böschungen des Stadtringgrabens und der Wivfeck, so­wie von den städtischen Wegen und Vie ab- geschlämmte Erde am Sch-ffenberger Weg, öffentlich versteigert werden.

Zusammenkunft am Neuenweger Thor.

Gießen, den 13. Mai 1864.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

Holzversteigerung.

1548) Donnerstag den 19. Mai wird in den Domanialwalb - Abtheilungen Tempel, Schindanger und JMnzipfen nach­verzeichnetes Holz versteigert:

Nadelholz 188 285 141% 4125

sowie 1 Navelstamm mit 14 Cubikfuß.

Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Schiffenberger Chaussee an der Waldmei- sterswiese.

Freitag den 20. Mai wird in den Domanialwald-Abtheilungen Wüstekopf, Ra­benpfuhl, Unterwalv, Buchenberg, Schiffen- berg und Sommerberg weiter versteigert:

Scheidh. Prügelh. Stockh. Reish.

Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 1 20 24% 2775

Eichen 78 34% 1225

Nadelholz 34 58% 27% 7775

sowie 4 Eichenstämmc mit 15 Cubikfuß,

1 Nadelstamm mit 11 Cubikfuß, 8 Eichenstangen mit 14 Cubikfuß und 1179 Nabelstangen mit 199 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgen 9 Uhr auf dem Steinberger Fußpfad nächst dem Gießener Feld. Kredit für beide Versteigerungen bis 30. September.

Gießen, am 9. Mai 1864. Großherzogliche Oberförster« Schiffenberg. _____________Dr. Draudt. ___________ 1567) Donnerstag den 19. v. Mts.,

Vormittags 9 Uhr, soll bas Kleinmachen des Holzes für die städtischen Schulen öffentlich versteigert wer­den. Gießen, den 11. Mai 1864.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________

Main - Weser - Bahn.

1598) Die Versteigerung der dieSjähri- gen Gras- und Klee-Erndte auf dem Ge­lände der Bahn findet statt:

1) Auf der Strecke Butzbach Lang- i Göns, Donnerstag den 19. Mai; beginnt des Morgens um 8% Uhr am Bahnhofe zu Butzbach.

2) Auf der Strecke Lang-Göns Gießen, Freitag den 20. Mai; beginnt des Morgens um 8% Uhr am Bahnhofe zu Lang-Göns.

3) Auf der Strecke Gießen Lollar, Samstag den 21. Mai; beginnt des Nachmittags um 2% Uhr am Bahn- Hofe zu Lollar.

4) Auf der Strecke Lollar Fricdelhau- sen, Montag den 23. Mai, beginnt des Nachmittags um 2% Uhr am Bahn­hofe zu Lollär.

Die Bedingungen werden bei der Ver­steigerung bekannt gemacht.

Gießen, den 12. Mai 1864.

Der Großherzogliche Bahn - Ingenieur des Bahnbezirks Gießen

In dessen Verhinderung: __Nahm, Bahnhofs - Jnspector. 1549) Dienfiag den 24. d. MtS^

Morgens 10 Uhr, soll in der Universitäts-Canzlei die Lieferung

von circa 400 Stecken Buchen - Scheidholz tn die verschiedenen UniverfltätS - Anstalten und das Gymnasium dahier an den Wenigst, nehmenden vergeben werden.

Gießen, am 7. Mai 1864.

Großherzogliches Universitäts-Rentamt. ____ Martin. ' .........

Die Vergebung von Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen.

1536) Mittwoch den 18. Mai 1864, des Vormittags 9 Uhr,

soll auf dem Rathhause bahier die Pflaste. rung der Braugaffc, veranschlagt zu 521 fl. 30 fr., an den Wenigfifordernden vergeben werden. Gießen, den 9. Mai 1864.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______ , Vogt.

1605) Die Herstellung von 60 Qua- dratruthen preußisch Basaltpflaster auf dem Perron des Bahnhofs zu Gießen incl. Lieferung des Materials soll im Wege der Submission vergeben werden.

Die Bedingungen können im Bureau des Bahnhof-Jnspectors Gabriel daselbst ein« gesehen werden.

Die Eröffnung der Submissionen, welche franco und mit der AufschriftSubmission auf Pflasterarbeit^ versehen, an den Unter« zeichneten einzureichcn sind, findet auf dem Bureau desselben

Montag den 23. Mai, Vormittags 10 Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Submitten­ten, statt.

Wetzlar, den 11. Mai 1864.

Der Betriebs - Jnspector:

, ________________Rüger.__________

Versteigerung von Kaserne-Requisiten für das hiesige Militärcommando.

1571) Dienstag den 17. Mai, Vormittags 10 Uhr,

soll in meiner Wohnung nachstehender Be­trag an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als:

60 Ellen l13/l6 Ellen breites Betttücher- leinen,

40% Ellen % Ellen breites Handtücher­leinen,

49% Ellen 1 r%6 Ellen breiten Hessen­zwillich,

7% Ellen 1 n/I6 Ellen breites Stroh- sackleinen und

7 wollene Bettteppiche.

Gießen, den 14. Mai 1864.

v. Diuralt, Major.

Holzversteigerung.

1597) Freitag den 20. Mai 1. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Großherzoglichen Domanial-