Ausgabe 
13.2.1864
 
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S Arbeiterbildungs Verein zu Gietzen.

Sonntag den 21. Februar, Abends 6 Uhr, findet das

I. Stiftungsfefl

im Saale des Promenadehauses statt, wozu alle Mitglieder dinge- aden werden.________________^)er Vorstand.

M Pferde-Markt M ui jtanftfurt am JUain

am s., 6. und 7. April 1864.

344) Prärniirung (am 5. April) Der besten und schönsten Luxus- und Zug­pferde und Fohlen, sowie eine Verloosung von Pferden, Reit» und Fahr- reua, finden auch bei bevorstehendem Markte wieder Statt.

Anfragen und Bestellungen auf Stallungen beliebe man an den Secretär des landwirthschaftlichen Vereins, £ertn IVentwiS, Götheplatz 1 zu richten. .

Drr Vorsitzende des landwirthschastllchen Verems:

II. It. Fries.

375) Der erste Stock in meinem Hause ist zu vermiethen und kann am 1. März bezogen werden. I. Jsterling Witwe.

1680) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen. I. D. Bapst.

80) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet sind zu ver- miethen Neuenweg Lit. B. Nr. 117.

109) Ein möblirtes Zimmer mit Ca­binet habe ich zu vermiethen.

Friedr. Emil Loos.

343) Das seither von Herrn Hofger.- Atvocat Fuhr bewohnte Logis ist ander- weit zu vermiethen.________ Zimmer.

315) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- nct ist zu vermiethen Kirchenplatz Lit. A. Nr. 23.__

347) Ein möblirtes Zimmer im ersten Stock ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.

328) Ein möblirtes Zimmer mit Ca­binet ist zu vermiethen bei

Gg. Reiber.

Vermischte Anzeigen

380) Den bei uns sich gemeldet ha­benden Arbeiterinnen diene zur Nachricht, daß nächsten Montag, als den 15. d. MtS., die Arbeit in unserer mechanischen Weberei beginnt.

Gebr. Hombcrger & Söhne.

383) Von dem Gedanken ausgehend, daß, wie die politischen Verhältnisse sich auch gestalten mögen, eine in den Waffen geübte deutsche Jugend eine Bürgschaft für die Wahrung der nationalen Interessen ab­gibt, hat eine Versammlung von Bürgerssöhnen, Turnern unbStu- denken, um soviel in ihren Kräften steht, an der Wehrhaftmachung der deutschen Ju­gend mitzuwirken, beschlossen, einen Mehr­verein zu gründen, und bittet daher alle Diejenigen, welche sich für die Sache in- tcressircn, sich zu einer

Montag den 15. Februar, Abends 8 Uhr, vorzunehmenden Besprechung in dem A. Weidig'scheu Locale einzufinden.

389) Ein Taschenmesser wurde in der Neustadt gefunden. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltts. ___

Geschäfts - Empfehlung.

301) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schuhmachcrmetster etablirt habe, und verspreche ich alle mir zu Theil werdenden Aufträge auf das Pünktlichste auszuführen. Meine Wohnung befindet sich bei Herrn Bäckermeister Heinrich Plank in der Neustadt. Friedrich Simon,

Schuhmachermeister.

357) Einem verehrten Publikum und insbesondere den Herren Bürgermeistern des Kreises Gießen empfehle ich mich zur An­fertigung von, gemäß höchster Verordnung vom 18. April 1820 bei Baugesuchen er- forderl.chen, (Situation«- und Baurissen über die Errichtung von Gebäuden, sowie über die Anlage von Wassertriebwerken an Bächen und Flüssen, gemäß dem Gesetz vom 20. Februar 1853. Auch besorge ich auf Verlangen die Anfertigung von speciel- len Kostenvoranschlägen über die Erbauung fraglicher Gebäude, sowie die Lieferung von Grabdenkmälern in Holz, Stein und Ei­sen. Da jetzt ein Theil des Kreises Gie- zen aus den mir schon von 1839 und resp. 1842 an bis 1848 und 1854 zu meinem Wirkungskreis zugetheilt gewesenen Orten besteht, so hoffe ich insbesondere, daß diese verehrten Gemeinde-Bewohner das mir frü­her geschenkte Zutrauen wieder erneuern und mich mit ihren werthen Aufträgen be­ehren werden. Es wird dagegen meine Behandlung nach wie vor meiner Abwesen­heit von hier dieselbe billige und reelle fein.

Lich, den 5. Februar 1864.

Förster, Bauaufseher.

243) Männliche und weib­liche Dienstpersonen jeder Branche können sofort Stellen erhalten: ins­besondere gute bürgerliche Köchinnen, HauS- und Kindermädchen, Hausburschen und an- gehende Kellner, Diener rc. durch das

Comptoir von F. C Wüst, Biebcrgasse 13 in Frankfurt a. M. t

385) Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, welche am 6. d. Mts. unsere geliebte Tochter und Schwester, Christiane Gantz, zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank.

Gießen, den 10. Februar 1864.

Die trauernden Hinter­bliebenen.

Z Strohhüle

werden zum Waschen und Färben angenom­men und erhalten solche dabei die neueste Fa?on bei ________I- H- Fuhr.

362) Es wird ein Lehrling in ein hie­siges Engros- Geschäft gesucht, der sogleich eintreten kann. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ___________________________________

KaU-Aiyeige.

i 374) Sonntag den 21. d. MtS. wird der Unterzeichnete seinen Ball im Gast­hof zum Einhorn abhalten. Anfang halb 8 Uhr.

Indem ich hierzu höflichst einlade, be­merke ich, daß Karten bei mir zu haben sind. I- Schmidt, Tanzlehrer.

377) 1000 st können im Monat März p. I. aus der Gernciudekasse zu Rutters­hausen, ganz oder getrennt, gegen gericht- Hebe Sicherbeit ausgeliehen werden.

Ruttershausen, den 10. F.bruar 1864.

Großherzoglichc Bürgermeisterei Ruttershausen.

Klinkel.

der Exped. v. Bltts.

Louis Benner.

360) Ein mit den nöthigen Vorkennt, nissen versehener junger Mann kann in einem

366) Hiermit ersuche ich alle Diejenigen, welche noch eine Forderung an die verstor­benen Geschwister Benner in der Schanz zu machen haben, ihre Rechnungen innerhalb acht Tagen bei mir einzureichen, mit dem Ä« Ä» Fr wird und ich keine Zahlung mebr leiste. Kost und Log.s 'm Hause. Näheres der