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Beilage zu Nr. 21 des Anztigeblatts.
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Musikalisches Institut zu Gießen
für angehende Musiker und Dilettanten.
660) Diese, unter der Leitung d.S Unterzeichneten, in Aussicht genommene Anstalt soll zum Zwecke haben, die Musik in der Weise zu unterrichten, rast em gründliches Studium derselben in mogl chst kurzer Zen erzielt werden kann. Es wird daher.
II in einem theoretischen Cursus die Gesammtheit der die Musik als Wiff nschaft npra|enttrenCen Lehrzweige leicht saß» lich vorgetragen und in ihrer Anwendung dem Schüler der Weg ungebahnt, den der wissenschaftlich gebildete Musiker, als Tondichter, Künüler und Lehrer zu verfolgen hat, . .
2) in einem praciischen Cursus die Musik in ihrer ganzen Bedeutung als Kunst nach pädagogischen Maximen gelehrt und nach schulgerechten Vorschriften geübt. ,
Damit jedoch die Anstalt volle Befriedigung zu geben vermag, ist der Lehrplan darauf berechnet, daß
die Grundlehren der Musik,
das kunstfertige Spielen ter Streich - und Blasinstrumente, das Orchestriren *) und Concertiren behandelt.
Diejenigen Schüler, welche das Stud-um der Musik zu ihrem Lebensberufe gewählt haben, erhalten täglich mehrstündige Lectionen und es wird ihnen außerdem Geleg nheit geboten, auch in der Methodik de« praktische» Untere chtes ihre Kennin.sse zu
erweitern. Mit Rücksicht hierauf beträgt das Honorar für den einjährigen Curfus 100 fl. und ,ur den halbiahrigen Cursus 60 fl.
Der theoretische Unterricht für Dilettanten dagegen findet toöasmthd) zweimal in zweittundigen Lectionen wtatt, und das •Po»
norar beträgt für den einjährigen Cursus 40 fl. und für den halbjährigen Cursus 24 fl.
Der praktische Unterricht wird wöchentlich dreimal, zweimal und einmal in zweistündigen Lectionen ertheilt, und hiernach berechnet sich das vierteljährige Honorar auf 12 fl., 10 fl. und 7 fl.
Der gesummte Unterricht nimmt ten 4. April fernen Anfang. Anmeldungen hierzu wolle man wo möglich innerhalb 14 Tagen machen. n .
Gießen, den 7. März 1864. Oo. Königen
L ’in^einJm'emjäbngm Cursus sämmtliche Doktrinen der Musikwissenschaft, als: die mathematisch-akustischen Lehren der Musik, die Instrumenten-, Harmonie-, CompositionS - Lehre, die Philosophie und Geschichte der Musik, in einem halbjährigen Cursus vorzugsweise Die Harmonie- und CompositionS - Lehre zum Gegenstand hat;
praktische Cursus,'als isolirte Lehrzweige,
e Zur Förderung des Kartosselbaues
trat her llnterieiebnete einen Verein Wn Landwirthen gegründet, welcher die Verbreitung und Prüfung guter Sorten von Kartoffeln mm Zw^ck bat Jedes Mitglied erhält alljährlich 5 Sorten ä 1 Pfund zum Anbau und sendet das Saataewnchl mit Anbaube» MAreibnna toieher mrütf Aus diese Art werden alle Sorten vielfach geprüft und lernt ;eder Tyeilnehmer allmählich die ihm pas. S SZtnnrn Beitrag 1 Thaler vorläufig, w lcher für mehrere Jahre genügen wird.
Beitrittserklärungen aus dem Kreise Gießen erbtitet d.s spätestens 21. Marz und ertheilt Auskunft
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Gießen, Marz 1864. -----------------------------------------------
*)' Ist nicht identisch zu nehmen mit Jnstrumentiren, welches der Harmonie- und CompositionS-Lehre anheim fällt.
GrschMs-EmMhlnng.
698) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schuhmachermeister etablirt habe und verspreche icl), alle mir zu Theil werdenden Aufträge aus das Pünktlichste auszusühren. Meine Wohnung befindet sich bei Herrn Faß in der Maigaffe,
Thomas Schneider, ___________Schuhmachermkister.
636) Sonntag den 13. März, Nachmittags 3 Uhr, soll in Nodheim eine
Volksversammlung
wegen Schleswig -Holstein abgehalten werden.____________________________
Annonce.
603) Für ein Liqueur-Geichäft wird ein tüchtiger Küfer-Bursche gegen guten Gehalt und dauernde Beschäftigung gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bitte.
Lehrlingögesuch.
611) Cin junger Mann, mit den nö- Ihigen Vorkmntn ff n versehen, kann in em.m hiesigen Handlungshanse in die Lehre treten. Näheres bei der Cxpcd. v. Bitt«.
Zur Nachricht.
678) Lonnerftag Den 17. d. Mts. schicke sich wieder einen Transport zum Färben an Die Blvch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt ab. Zügle ch wird bemerkt, daß von jetzt an in genannter Färberei auch Wollen- und Seidenstoffe nach Mustern gedruckt und F-dern gefärbt und gekräuselt weid n. I. Schlund, Schloßgaffe.
665) Einem geehrten Publikum U empfiehlt sich zur Vermittelung bci An- I und Verkäufen von Jnimobilien. j|
C Pietsch I. D
k; (Bureau des Dienstmänner-Instituts.) ||
690) Es wird ein gesetztes Frauenzimmer m einen Lanidienst, gegen sehr guten Lohn, gesucht. Von wem? sagt Die Exped. v BltlS.


