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Marienbader Kreuzbrunnen . 1 . i ’■ -. i' . Selterser ..... Soda ...... . . .
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1800) Wissenschaftlicher, auf eigene Erfahrung gegründeter Ausspruch des kaiserlich königlichen Guber- nialrathes und Protomevicus Herrn Dr. Georg Matth. Sporer in Abbazia bsl-Aume.
Der „Wirmer Medicinischen Wochenschrift" zur besonderen Beachtung für die Leser dieser Zeitung entnommen.
• *- „Ein Arcanum von besonderem Werthe zur Heilung der auf dem Grunde wissenschaftliche^. Belege für unheilbar erklärten Lungensuchten und Abzehrungen ärztlich empfohlen zu sehen, dürfte befremdend erscheinen.
„Die Erfahrung aber ist kein Gut, welches bloß auf wissenschaftlichem Grunde ruht; sie schöpft auch aus allgemeinen Beobachtungen gedeihliche Nahrungund selbst der Arzt hat schon manche erfolgreiche Lehre dieser Quelle zu danken.
„Eine besondere Fügung bewog mich, dem Hoffschen Malz-Extra» aus der Brauerei des königlichen Hof» Lieferanten Herrn Johann Hoff, Neue Wilhclmsstraße 1 Berlin, meine Aufmerksamkeit zuzuwcnden. Vielseitige Anempfehlungen dieses Heilmittels bestimmten meine, seit beinahe einem Jahre an der offenbaren Lungen - Vereiterung leidende Tochter, eine Wittwe von 32 Jahren, zur Anwendung desselben, nachdem alle ärztlichen Anstrengungen ohne Ezfolg geblieben.
„Seit acht Monaten befiel sie der quälende Husten auch mit Blutauswurf, der sich öfter wiederholte. Kurzathmigkeit, abendliches Zehrfieber, Abmagerung und derartiger KrÜfteverfall mehrten sich fortan, daß nur wenige Bewegung hinreichte, gänzliche Erschöpfung herbeizuführen; ganz das Bild ihrer Mutter, wie sie vor 25 Jahren daran gelitten und geendet. Schon nach dem Ver- brauch der achten Flasche minderte sich der Husten mit den abendlichen Alterationen. Der Athem wurde freier, die Brustbeklemmung kaum fühlbar. Fortgesetzter Gebrauch des Malz»Extractcs sammt dem Kraft-Brustmalze beschleunigte die Abnahme der krankhaften Erscheinungen imD die Zunahme ihres Kräftezustandes in solchem Maße, daß sie nach dem Verbrauch der vierzigsten Flasche sich ganz erholt fühlte und, trotz des Eintrittes des Winters , an den Ort ihrer' Bestimmung, 200 Seemeilen weit, abreiste, woher sie mir stets günstige Nachrichten sendet. .... HMionwrl ,> <;>.<
„Nach solcher Ueberzeugung beschloß ich die Anwendung dieses Mittels auch bei meinen, ähnlichen Uebcln unterworfenen Kranken: der erste Fall betraf einen im 35. Lebensjahre stehenden Lungensüchtigen- den ich vor vier Monaten in ärztliche Behandlung übernahm. In Folge einer heftigen Lungen - Entzündung seit zehn Monaten an's Krankenlager gebannt, war die Lungen- Vereiterung und eine schmerzhafte Leber-Verhärtung schon weit vorgeschritten, ungeachtet nichts verabsäumt wurde, den Kranken zu retten. Der Kranke war im Beginne der Lungenschwindsucht mit bedeutendem, oft wiederholtem Bluthusten und enormem Eiterauswurf, in so geschwächtem, abgezehrtem und fieberischem Zustande, daß man sein baldiges Ende besorgte, zu dem auch er und seine Familie schon die Vorbereitungen trafen.
„In solcher trostlosen Lage mußte ich vor Allem die heftigsten Congestionen zu den Lungen, die nächtlichen Schweiße und den Schwächezustand zu heben suchen, was mir binnen 12 Tagen so weit gelang, daß ich sofort zur Verabreichung des Malz-Ex- tracts schreiten konnte. Schon nach der zehnten Flasche wurde die günstige Wendung der Krankheit bemerkbar, ohne daß der Kranke in dieser Zeit irgend welche andere Arznei eingenommen.
„Nun minderten sich täglich die lästigen Symptome in solchem Grade, daß nach der vierundzwanzigsten Flasche Brustbeklemmung, Eiterauswurf, Schweiße und Fieber gänzlich aufhörten. Eßlust und Schlaf traten nach Wunsch ein, und der Kräftezustand hob sich der Art, daß unter fortgesetztem Gebrauche von noch sechs Schachteln des Kraft - Brustmalzes nun der Kranke als ReconvaleS- cent anzusehen ist.
„In dieser Zwischenzeit reichte ich das Mittel einem dem dritten Stadium der Lungensucht schon verfallenen Kranken von 40 Jahren, bei welchem außer dem heftigen Husten und Eiterauswurf, seit drei Monaten anhaltend, besonders das Fieber und die nächtlichen Schweiße baldige Auflösung drohten.


