und -en Kreis Gießen

AnzeigeblM

für die

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgang« für Einheimische 1 st. 36 ft., für Auswärtige tritt der vorschrifts­mäßige Postaufschlag hinzu. Auswärts abonnirt man stch bei allen Postämtern." In Gießen bei der Srvedition sEanzleiberg Lit. B. Nr. 1).

Samstag den 2. Januar 1864.

Einladung zum Abonnement

auf das

Anzeigeblatt für -re Stadt und den Kreis Gießen.

Mit dem Heutigen beginnt ein neues Abonnement auf das Anzeigeblatt für die Stadt und den Kreis Gießen. Dasselbe erscheint auch ferner wöchentlich zweimal, Mittwochs und Samstags, an letzte­rem Tage verbunden mit der Beilage:

Gemeinnützige Unterhaltungsblätter.

Ausgewählte Novellen und Erzählungen, Miscellen, Anecdoten re. re., die Anklagen und Urtheile der Asstsen, sowie des Provinzialstrafgerichts u. s. w., füllen die Spalten dieser Blätter.

Inserate finden durch die starke Auflage des Blattes große Verbreitung und sicheren Erfolg.

Der Pränumerationspreis ist für einheimische Abonnenten für das ganze Jahr 1 st. 36 kr., halbjährig L8 kr., einschließlich Bringerlohns; für auswärtige Abonnenten tritt der vorschriftsmäßige Postaufschlag hinr,-

Die Expedition des Anzeigeblattes für die Stadt nnd den

Gerichtliche und privat-Briannrmachungen.

Besondere Bekanntmachungen. Das Beschädigen der Banquette und

Gräben an den Vicinalwegen.

3680) In neuerer Zeit sind Die Fuß­wege unv Gräben an Den Vicinalwegen Durch Fuhrwesen nicht unbeträchtlich beschä- Digt worDen. Es veranlaßt uns Dieses, Die hiesigen Einwohner Darauf aufmerksam zu machen, Daß Das Fahren auf Den Fußwegen Der Vicinalstraßen und Das Ueberfahren Der Gräben an solchen mit Strafe beDroht ist und Daß wir Uebertretungen Des desfallsigen Verbots zur Bestrafung werden anzeigen lassen. Sollten Grundbesitzer von Den Vici­nalwegen aus nur über Die vorhandenen Weggräben auf ihr Eigcnthum gelangen können, so wird ihnen auf Nachsuchen städti­scher Seits nicht verwehrt werden, Die nöthi- gen Ueberbrückungen auf ihre Kosten her­zustellen.

Gießen, den 21. Decembcr 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. ______

1) Der Pfandschein Nr. 70937 über eine goloene Cylinderuhr, eine Da^^^hr,

zwei gold" -ne Ketten und eine Merne Rcpe- tirubr r 1 angeblich verlo-e« w-rden. Wer Ansprü '$e an t-enfdbcn bilden zu können glaubt solche inierhalb 14 Tagen D«b: . bringen, als sonst das

Pf^ad vembfolg, wl,v.

G,?ßen, Den 30. Deccmber 1863.

D'e Pfandhausverwaltung.

__________ B'cler. Pfeil, Verstkigerungen.

3687) Die?^g den 12. Januar, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesisbm Rathhause Die Hofraithe Des Emil Mülle» als:

Flur Nr. OKlftr. ,

y73 ^Hssraithe, Hofraum, Werk-

y7t 3 itätte mit Miststätte unD

y70 6s Grabgarten, gibt 10 kr.,

nochmal.H unter dem.Anfügen auf Erb und ©gentium versteigert w rven, Daß die ge­richtliche Genehmigung erfolgt, wenn Du ^aratiou erreicht wird.

Gießen, Den 24. Deeeir.be. 1863.

Großherzogliches OrtSgucht ®ie|cnJ Ebel.

3686) Dienstag Den 12. Januar 1864, Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf hiesigem Rathhause Die Jmmobi- lien des Joh. Karl Rinn, als:

Flur Nr. DJilftt.

/ios 24 Hofraithe auf dem Rer- chensand,

yi03a 13 Grabgarten daselbst,

2%i 141 Acker auf der Weißerd und

36/ Lcihgesterner Weg, 3. Klasse,

,66 HO Acker unter den neuen Ei­chen, zwischen Der mittelsten und der Waldgasse, gibt 40 '/2 fr.,

3%6a H3 Wiese Daselbst, gibt40'/3 kr., unter den alsdann bekannt gemacht wer­denden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 22. December 1863.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel.

2688) Dienstag den 12. Januar, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf Dahiesigem Rathhause, auf freiwilli- gcs Ansuchen des PH. Vogt, K. S., reffen