vertrag genehmigt, der Kaufbrief für die Gemeinde Frankenbach gerichtlich bestätigt und der Wald dieser im Mutationsver- zeichniß zugcschrieben werden wird.
Gießen, den 13. Mai 1864.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. Rotsmann, Stadtrichter. Stadtger. - Assessor.
Besondere Dekanntmschung.
Die Vergebung zweier Pfründen aus dem Syndikus Plock'schen Ver- mächtniß.
1759) Hiesige Einwohner, welche sich um vorbemerkte Pfründen bewerben wollen, haben ihre desfallsigen Gesuche binnen acht Tagen mündlich oder schriftlich hier anzubringen.
Zur Nachricht dient, daß bei der Wahl nur solche Personen berücksichtiget werden, welche hier geboren und ohne ihr Verschulden in Armuth gerathen sind.
Gießen, den 30. Mai 1864.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
Versteigerungen.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.
1758) Montag den 6. Juni d. I., von Vormittags 9 Uhr an,
soll in dem Gießener Stadtwalde, Schutzbezirk Fernewald, District Ameisenkopf, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden , als:
2% Stecken Buchen-Scheidholz,
5'Z- „ „ Prügelholz,
12 „ „ Stockholz,
725 Wellen „ Reisholz,
1 Stecken Birken - Scheibholz,
10 „ Elchen- „
65-/. „ „ Prügelholz,
24 „ „ Stockholz,
1400 Wellen „ Reisholz,
9% Stecken Aspen - Scheibholz,
33% „ „ Prügcldolz,
17% „ „ Stockholz,
625 Wellen „ Reisholz,
6 Stecken Nadel-Scheidholz,
9% „ „ Prügelholz,
43% „ „ Stockholz,
2625 Wellen „ Reisholz,
86 Eichen-Stämme mit 817 Cubikfuß,
1 Buchen-Stamm „ 71 „
3 Birken-Stämme „ 23 „
3 Kirschen- „ „ 55 „
88 Fichten- „ „ 2329 „
96 Kiefern- „ „ 2429 „
48 Eichen-Stangen „ 148 „
507 Fichten- „ „ 855 „
10 Kiefern- „ „ 24 „
Die Zusammenkunft ist auf der Pfarr- schneiße, zunächst der Hauptschnciße.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 30. Mai 1864. .
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
Die Vergebung von Maurerarbeit bei der Stadt Gießen.
1760) Dienstag den 7. Juni 1864, des Morgens 9 Uhr,
soll die Aufführung einer Mauer an dem Friedhöfe, veranschlagt zu 1020 fl., auf dem Rathhause dahier an den Wenigstfor- dernden vergeben werben.
Gießen, ven 31. Mai 1864.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
1755) Die Lieferung von
52 Stecken Buchen-Scheibholz unb
120 Gentner Braunkohlen aus der Arns- burger Grube,
soll Samstag Den 4. Juni 1864, Vormittags 9 Uhr,
im Bürgerhospital dahier öffentlich verstei- gert werden.
Gießen, am 30. Mai 1864.
Der Rechner: Wittich.
1704) Dienstag den 7. Juni l. I., Vormittags 10 Uhr,
wirb dahier mittelst öffentlicher Versteigerung vergeben die Lieferung von:
3000 Ellen gebleichter Hemdenleinwand,
130 Gentner Steinkohlen, sog. Fettschrot,
75 „ Schmiedgries,
und in gleichem Termine durch Soumission die Lieferung von
12 Gentner reiner Hammelwolle.
Die Soumissionen müssen bis zu obigem Termine in den vor dem Directions.Bureau befindlichen „Soumisfionskasten" eingelegt sein und können Die Bedingungen bei der Großherzoglichen Landeszuchthaus-Direction eingesehen werden.
Marienschloß, am 22. Mai 1864.
Großherzogliche Landeszuchthaus- Direktion. Trumpler.
Oelgemälde - Auction.
1774) Donnerstag den 2. Juni, von Nachmittags 2 Uhr an,
soll im Saale ^des Prinz Earl Hierselbst eine große Sammlung Oelge- mälde bekannter Meister Der Düssel'dor- fer Schule öffentlich versteigert werden.
Die Sammlung, welche in jedem Genre vertreten, enthält schöne Salon- und Eabi- netstücke, alle in eleganten Goldrahmen und stehen vorher zur gefälligen freien Ansicht aufgestellt.
Arbeitsversteigerung zu Ruttershausen.
1762) Freitag den 3. Juni,
des Vormittags 11 Uhr, fetten auf hiesiger Bürgermeisterei nachfol. geude Arbeiten öffentlich an die Wenigstnehmenden in Aceord gegeben werden, als:
Maurerarbeit am Schulhause, veranschlagt zu . . . . 16 fl. — kr.
Pflasterarbeit an Der Ober
gasse, veranschlagt zu . 40 „ 30 „ Materiallieferung hierzu, ver-
anschlagt zu . . . . 50 „ — Planirarbeit an Feldwegen,
veranschlagt zu . ." . 194 „ — „ Ueberschläge und Bedingungen werben im Termine eröffnet.
Ruttershausen, am 29. Mai 1864.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen.
I. A.:
L. Hahn, Bezirksbauaufseher.
Arbeitsversteigerung zu Königsberg.
1720) Donnerstag den 2. Juni,
Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Ver- steigerung in Aceord gegeben werden, als: Planirung des Wegs vom Hof Hainau nach Walb-
girmes, veranschlagt
Ghaussirarbeit, „
Strinbrechen, „
Steinfahren, „
Steinsetzen, „
Steinschlagen, „
Dachdeckerarbeit an
zu 388 fl. 48 kr.
H
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237 „ 36 280 „ -
224 „ - 42 „ - 48 „ -
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11
Pfarrgebäuben, veran
schlagt zu.....154 „ 24 „
Maurerarbeit, veranschl. zu 15 „ 18 „
Königsberg, den 26. Mai 1864.
Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. I. A.:
Körner, Bezirksbauaufseher.
1681) Donnerstag den 9. Juni l. I. lasse ich im Auftrag der Gebrüder Naumann Die zum Nachlaß ihrer verstorbenen Mutter gehörenden Mobilien, als: ein Klci- derschrank, ein Küchenschrank, eine Gommode, Tische und Stühle, ein Bett, Kleider und Weißzeug, im Hause des Herrn Lauer in der Gaplansgaffe gegen gleich baare Zahlung versteigern.
Zugleich fordere ich Diejenigen, welche etwaige Forderungen an dieselbe zu machen haben, auf, ihre Rechnungen bis zum Versteigerungstermin bei mir einzureichen.
Gießen, den 24. Mai 1864.
L. Keßler.
Feilgebotene s.
1754) Eine Hobelbank-Bohle ist billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes.


