Ausgabe.
Abschluß.
K ü ch l e r.
Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen
®ie|
Edirtalladung.
2444
Die Einnahme beträgt Die Ausgabe beträgt .
soll trag
2443)
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Die
Gie
Verwaltungskosten
Uneinbringliche Beiträge Ausgelichen
2436)
sollen abgän meistb
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28/
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Versteigerungen.
Acker Verpachtung.
2395) Donnerstag den 3. September l. I. Wird die sogenannte siscalische Heege, in Klein-Lindener und Gießener Gemarkung, Morgens 8 Uhr in dem Rathhaus zu Klein
Desondere Bekanntmachung.
Aufforderung au die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt.
2334) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni d. I. verfallen sind, werden auf«
Unterstützungen:
a) an 4507 Handwcrksburschen .
b) an Bezirksarme
■ gefordert, in dem Zeitraum vom 15. August । bis 19. September dieselben einzulösen oder
Flur Nr. *7166 -7-o %
450 fl. 42 fr.
677 „ 12 „
2376) Ansprüche jeglicher Art an den Nach- laß der David Klippstein's Wittwe von! Großen-Buseck sind unter Vorlage von Spe-! kificationen innerhalb zwei Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls sie bet j Regulirung jenes nicht berücksichtigt werden.! Gleichzeitig wird der abwesende Simon Klipp stein aufgefordert, innerhalb obiger Frist sich darüber dahier zu erklären, ob er die Erbschaft seiner Mutter antreten wolle, widrigenfalls unterstellt wird, daß er dieselbe gleich seinen übrigen Geschwistern ausgeschlagen habe.
Gießen, den 11. August 1863. Großherzogliches Landgericht Gießen.
' I. B. d. L.:
Hellmann.
E Mur Nr. 7150
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16/ / 51 16/
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28/ 7136 28/
7131 32/
7162
33/ /66
33/ 7ioi 39/
zu erneuern, als sonst deren Versteigerung am 26. October v. I. stattfindet.
Nach Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumeffen, wenn sie ihre Pfänder erst im VersteigcrungSttrmin gegen baare Zahlung einlöscn können.
Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden.
Die Herren Bürgermeister des Kreisamtsbezirks werden dringend ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 13. August 1863.
Die Pfandhausverwaltung der Provinzial- hauptstadt Gießen.
Biel et, Cassier. Pfeil, Controleur.
2439) Nächsten Mittwoch, den 2. Stf- tember 1863, Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Bürgerhospital die zM hiesigen Pfarreigute gehörigen Güterstücke a» weitere 7 Jahre verpachtet werden, und zwar-
Kolizeiliche BekanntINachung.
Gefundene Gegenstände:
®in kleines Geldtäschchen mit einigen Kreuzern, eine Brieftasche von schwarzem Glanzleder, ein Operngucker (in der Lindew Mark gefunden), ein schwarzer Gürtel mit Lavaschloß, ein weißes gesticktes und ein blaues baumwollenes Taschentuch, em flmil Archen (zum Spielen für Kinder), ein Loos zu der gelegentlich des hiesigen landw. Festes ftaitgefundenen Bcrloosung, welthü 9ttoÖn$ie e1geXmT?to”be^aSfor6ert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Stv kanaen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. .
•1 9 Gießen am 27. August 1863. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.
” ' N 0 v e r. !
Linden einer wiederholten öffentlichen Dli- pachtung auf neun Jahre ausgesetzt. £11 Heege ist neu vermessen, in Loose eingethÄ und abgepflöckt und können Pachtlustige tii neue Eintheilung schon vorher cinsehcn.
Gießen, am 20. August 1863. Großberzogliches Rentamt Gietzen.
In Verh. des Rentamtmanns: Rübe, Finanz»Accessist.
I a g d v e r p a ch t u n g. j
2429) Samstag den 5. September d.
des Morgens um 10 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Obcr-Bih singen die der Gemeinde zustehende Mast' und Felvjagd auf 6 Jahre abermals W< pachtet werden— .. -------- c ,
Ober-Bcssingen, am 24. August 18W
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. Scrth.
Verglichen bleibt . .
Der Armen-Verein darf wohl das Zeugniß in Anspruch nehmen, daß er auch im verflossenen Jahre seinen Zweck, t» Abstellung des Bettelns und Linderung der Noth, soweit dieß menschlichen Einrichtungen überhaupt gelingen kann, erreicht h-z Namentlich sind dadurch viele Tausende wandernder Handwerksburschcn von dem oausbetteln abgehalten und damit zugleich bi
Umerstützung^^Arme^!'Umgegend fand in der Regel nur an sehr bejahrte Hülfsbedürftige, oder an arme Witim aus ärmeren Gemeinten Statt. Nur in einigen wenigen Fällen ungewöhnlicher Hülfsbcdurftigkeit trat hiervon eme Ausnah« unter der Bedingung eines namhaften Unterstützungs-Beitrags auch Seitens der Gemeinden ein. ,
Wir glauben hiernach auf eine fernere Unterstützung uns.er.eS wohtthätigen Vereins Geilens unserer Mitbürger rechnen zu tutfa Gießen, den 20. August 1863. Der Vorstand des Armen-Vere,ns.
1127 fl.
54
fr.
-
150 „
30
ff
29 „
42
ff
•
68 „
4
ff
Summa
1376 fl.
10
fr.
1811 fl.
29
fr.
1376 „
10
//
Ueberschuß
435 fl.
19
fr.


