Ausgabe 
28.1.1863
 
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torial-Büreau befindlichen Soumisfionskasten eingelegt sein. Die Lieferung erfolgt sofort nach Genehmigung.

Marienscbloß, am 24. Januar 1863.

Großherzogliche Landeszuchthaus - Direktion. T r u m p l e r.

Jagdverpachtung.

208) Montag den 9. Februar l. 3-, Mittags 12 Uhr,

soll die hiesige Feld- unv Waldjagd, auf eine sechsjährige Bestandzeit, auf hiesigem Gemeindehaus anderweit verpachtet werden.

Garbenteich, am 23. Januar 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz.

Aufgebot.

206) Der Tagelöhner Johann Peter Huckend eck zu Esborn hat von seinem verstorbenen Vater Heinrich Wilhelm Huckend eck die für denselben fol. 119 des Hypothekenbuchs von Esborn eingetra­gene Besitzung, bestehend aus der Parzelle Flur II Nr. 13% der Sieuergemeinde Es­born mit Gebäuden, durch Vertrag vom 5. Februar 1849 angekauft.

Da die zweite Ehefrau des Verkäufers, Elisabeth, geb. Rühl, gebürtig aus Kö­nigsberg cm Landgerichtsbezirk Siegen, vor­her kinderlos verstorben war, und daher die Erben derselben zu dem Verkaufe zugezogen werben mußten, diese Erben aber unbekannt sind, so hat der Johann Peter Huckenbeck das Aufgebot Behufs Besitztitel-Berichtigung beantragt. Es werben daher alle Realprä- tenventen der oben gedachten fol. 119 des Hypothekenbuchs von Esborn eingetragenen Besitzung aufgefordert, ihre Ansprüche bei uns unv spätestens in term.

den 4. Mai b. I., Morgens 11 Uhr, vor dem deputirten Kreisgerichtsrath Lennich anzumelven, widrigenfalls Die sich nicht meldenden mit ihren etwaigen Realansprüchen an die gedachte Besitzung präclubirt und ihnen veßhalb ein ewiges Stillschweigen auf­erlegt werden wirb. Wenn die unbekannten Erben der Ehefrau Heinrich Wilhelm Hucken­beck, Elisabeth, gcborne Rühl, sich nicht spätestens in dem Termine melden und ihr Widerspruchsrecht bescheinigen, so wird die Eintragung des Besitztitels für den Johann Peter Huckenbeck erfolgen und ihnen über­lassen bleiben, ihre Ansprüche in einem be- sondern Prozesse zu verfolgen.

Hagen, 10. Januar 1863.

Königliches Kreisgericht, I. Abth.

Besondere Bekanntmachung.

Flur Nr. DJWr.

210 Wiese in der Lichtenau, 3. Klasse,

212 Acker links des Babenbur- ger Fußpfads, 3. Klaffe, 4%»u-9s 222 Acker daselbst, 3. Klasse.

Gießen, den 12. Januar 1863.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:

Weidig, ältester Ortsgerichtsmann.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

221) Montag ben 2. Februar 1863, von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Siablwalve, Distric- ten Unterhag und Walvshute, nachverzeich­netes Holz versteigert werden, als:

290 Stecken Nadel-Pcügclholz,

180 Stockholz,

1300 Wellen Reisholz,

29 Nadel-Stämme mit 490 Cubikfuß,

2500 Stangen 2880

worunter eine große Parkhie von 7 Fuß Länge, welche sich zur Garten­umzäunung eignen, enthalten.

Die Zusammenkunft ist am Schifsenber- ger Weg.

Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis

1. April d. I. gestattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 27. Januar 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

207) Dienstag Den 3. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr,

wird dahier die Lieferung von 2 Ctr. Ham­melwolle vergeben. Die Soumissionen müssen bis zu Diesem Termin in den vor dem Direc-

Holzversteigerung.

209) Montag Den 2. Februar, von Morgens 9 Uhr an, sollen in Dem Daubringer GemeindewalDe, Distrikten Pitzelach, Haide und Katzenbusch, nachverzeichnete Holzsortimente, als:

22 Stecken Kiefern-Prügelholz,

19 Stockholz,

4000 Wellen Reisholz,

27 Kiefern-Stämme von 20 bis 65 Fuß Länge und 6 bis 11 Zoll Durch­messer, 477 Cubikfuß enthaltend,

43 Fichten-Stämme von 40 bis 75 Fuß Länge unD 6 bis 10 Zoll Durchmesser, 1211 Cubikfuß enthalten»,

80 Nadel-Stangen von 20 bis 65 Fuß Länge und 3 bis 5 Zoll Durchmesser, 450 Cubikfuß enthaltend,

2950 Kiesern-Bohnenstangen, öffentlich versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist vor dem Ort, am Wege nach dem Walde.

Daubringen, am 26. Januar 1863. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen.

Hämmerle.

Feil gebotenes.

V rnfii (o uni sch es y ctrofeum.

Feinst rafflhirte Prima-Waare. LAGER in

Newyork, Antwerpen und Frankfurt a. M.

<wt »X Winclielmaim5

in Frankfurt a. M. (80)

Die Sandgrube am Schiffenberger j Wege betreffend. ;

176) Für vorbemerkte Grube ist der \ Jacob Wallbott von Garbenteich als j Sandförderer und Aufseher bestellt unv in | dieser Eigenschaft auf den Felvschutz »er- pflichtet worden.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden verkünvigen zu lassen.

Gießen, den 21. Januar 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Versteigerungen.

102) In Sachen des Ludwig Geißler zu Kirchberg, Klägers, gegen Georg Weil zu Wismar, Beklagten, sollen die dem Letz­ter» gehörenden, in der Gießener Gemar­kung gelegenen Grundstücke

Mittwoch den 25. Februar, Nachmittags 2 Uhr, versteigert werden, als:

Masken-Garderobe.

224) Zu dem bcvorstehenven Carneval- Maskenbaü erhalte ich nächstens eine elegante Masken-Garderobe verschiedener Costüme. Bestellungen hierauf bitte ich recht frühzeitig bei mir zu machen. Zugleich empfehle ich Charakter- unv National - Masken, Halb- Maskcn, Nasen, Perrücken, Zöpfe, Bärte, Locken unv Federn, Raffeln, Klappern, Wald­teufel, sowie Handschuhe und Parfümerien, zu den billigsten Preisen.

L. Kohlermann.

195) Steinkohlen, erste Qualität, welche auf meinem Lagerplätze auf dem Deutz-Gießener Bahnhofe abgeschüttet unv getheilt werden können. Bei Abnahme ganzer Waggons

ä 42% fl. per 100 Ctr.

Trockene und geruchlose Braunkohlen a 22 fr. per Ctr. in's Haus geliefert cm- pfiehlt Emil Pi stör.

181) Bei Carl Kröcker, Lit. C. Nr. 3, sind gute Kartoffeln mcstenweise zu verkaufen.