Ausgabe 
4.7.1863
 
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A m 2 6. Juni 1863:

4) Salomon Goldenberg, Rindviehhänd- ler zu Gießen, mit der Firma: S. Goldenberg", welche seit Juni 1860 besteht.

5) David Stein, Rindviehhändler zu Heuchelheim, mit der seit 1861 be­stehenden gleichnamigen Firma.

Am 29. Juni 1863:

6) Theodor Lotz Wittwe, Maria, geb. Walther, Bierbrauereibcsitzerin zu Gießen, mit der seit 1857 bestehen­den gleichnamigen Firma.

7) Ludwig Senner, Sattler und Galan- teriewaarenhändler zu Gießen, mit der seit 1840 bestehenden Firma: Lukw. Senner."

8) Philipp Lüdeking, Buchbinder und Schreibmaterialienhändler zu Gießen, mit der seit 1845 bestehenden Firma: Pb. Lüceking."

Am 30. Juni 1863:

9) Georg Wilhelm Frank, Schirmfabri­kant zu Gießen, mit der seit 1859 bestehenden gleichnamigen Firma.

10) Heinrich Rudolph, Musikalien-, In­strumenten-, sowie Schreibmaterialien. Händler zu Gießen, mit der seit 1851 bestehenden Firma:H. Rudolph."

11) Theodor Geißmar, Uhrmacher und Uhrenhändler zu Gießen, mit der seit dem Jahr 1843 bestehenden Firma:Th. Geißmar."

Gießen, am 2. Juli 1863.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

(1965) Muhl.

Versteigerungen

Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen.

1982) Montag den 6. Juli 1863, des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Ar­beiten an den Wenigstfordernden vergeben werden:

Zimmerarbeit, veranschl. zu 90 fl. 311 fr. Maurerarbeit, 28

Schlosserarbeit, 7 36

Gießen, den 2. Juli 1863.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. Logt.

Jagdverpachtung im Forste Gießen. 1847) Dienstag den 28. Juli 1863, Vormittags 11 Uhr,

soll im Gasthofe zum Einhorn dahier die Großherzogliche Domanialjagd in den Ge­markungen Heuchelheim und Klein-Linden auf eine 12jährige Bestandzeit verpachtet werden.

ES können nur bekannte rechtliche Leute als Jagdpächter zugelassen werden, von denen eine vorschriftsmäßige Benutzung der Jagd zu erwarten steht; keine solche, die

sich bereits Jagdvergehen schuldig gemacht haben, keine Fisch-, Krebs- oder Wald- frevler, keine Leute ohne Vermögen oder solche, die durch die Jagd ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem NahrungS- stanve zurückkommen würden.

Diejenigen Pachtlustigen, deren deßfallsige Qualifieatiou nicht notorisch vorliegt, haben sich darüber bei dem unterzeichneten Forst­amt vor der Versteigerung genügend aus­zuweisen, gegenfalls sie vom Mitbieten aus­geschlossen werden müssen.

Nachgebote werden nicht angenommen, jedoch bleibt die Genehmigung Großherzog­licher Oberforst- und Domänen - Direetion Vorbehalten.

Gießen, am 16. Juni 1863. Großherzogliches Forstamt Gießen.

v. B u s e ck.

Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

1952) Donnerstag den 9. Juli 1863, des Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstforvernben vergeben: das Brechen von 4 Cublk- klaftern Basaltsteine, ver- anschlagt zu . ... 48 fl. fr.

das Fahren dieser Steine, veranschlagt zu . . . 68 das Aufsehen derselben, ver- anschlagt zu ... . 5 20 Maurerarbeit, veranschl. zu 122 22 Pflasterarbeit, 693

Die Kostenüberschläge fönnen auf unserer

Geschäftsstube eingesehen werden. Gießen, Den 30. Juni 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

1960) Freitag den 10. Juli wird in den Domanialwaldabtheilungen Tempel, Dör­nergrund, Wachholderheioe re. nachverzeich­netes Holz versteigert:

Scheidh. Prügelh. Stockh. ReiSh.

Stecken Stecken Stecken Wellen

Buchen % 425

Aspen 1/j 25

Nadelholz 23 147 52'/. 3725,

sodann

23 Nadelstämme mit 303 Kubiks, und 8 Nadelstangen mit 30 Eubrkf.

Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Schiffenberger Ehauffce an der Waldmei- sterswicse. Kredit bis 31. December d. I.

Gießen, 1. Juli 1863.

Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt.

1981) Mittwoch den 8. Juli, Nachmittags um 2 Uhr,

soll bei dem Unterzeichnrten ein neues Korb­wägelchen, das ein- und zweispännig gefahren werden kann, versteigert werden.

I. Unverzagt, der Post gegenüber.

Arbeitsversteigerung. 1974) Dienstag den 7. d. Mt«., von Nachmittags 1 Uhr an, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachfol. gende Arbeiten mittelst Versteigerung in Aeeord gegeben werden:

I. A n den Backhäusern: Weißbinderarbeit, veranschl.

zu.......9 fl. 36 kl,

II. An dem Schulgebäude: Maurerarbeit, veranschl. zu 10 fl. 48 fr.

Schreinerarbeit, 14 48

Glaserarbeit, 30

Weißbinderarbeit, 38 8

III. A n Den Wegen außerhalb dej

Orts, zum Brückenbau: Maurerarbeit, veranschl. zu 326 fl. 5 ft, Zimmerarbeit, 40 40

IV. An dem Bachgraben:

Die Aufräumung desselben, veranschlagt zu . . . 119 fl. ft, Beuern, am 2. Juli 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Beuit«. Weimar.

Heugras-Versteigerung bei der Sick Allendorf an der Lumda.

1953) Montag Den 6. Juli l. I., von Vormittags 8 Uhr an,

soll das Heugras von den städtischen M sen, circa 34 Morgen, öffentlich versteig«! werden.

Die Zusammenkunft ist in Allendorf sH am Uriterthvr, oder auch an der Dm bachswicse.

Allendorf a. d. Lumda, den 1. Juli 1863, Großherzogliche Bürgermeisterei

Allendorf a. d. Lumda. Wagner.

Feilgedolenes.

1983) Sodawasser, Limo­nade gazense, sowie sälimi- liche Mineralwasser, empfiehlt

Julius Wallach.

1961) Frischer Bienenhonig au!< gezeichneter Qualität, aus Dzierzon-StöÄ entnommen, wird abgegeben bei

Höpfner- Dan nenberg, Konditor.

1959) Früh-Johanni -Kartoffeln das Mäßchen zu 6 fr., bei

G g. Röder, am Kreuz.

1977) Ein gutes Cello von S. Clos in Mittelwalde von 1734 ist zu verkaufe«. Näheres bei Der Exped. D. Bllts.

1909) Alte Fenster und Thüre» habt ich zu verkaufen.

Fried r. Emil LooS.^

1936) Eine Kaute voll Dünger i|l zu verkaufen. Wo? sagt AuSg. d. BM