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Beilage zu Nr. 8 des Anzeigeblattes.
V e r m i f d) t r Anzeigen.
Achte Einhorn-Vorlesung im großen Saale.
Dienstag den 28. Januar 1862, Abends 6 Uhr.
165) Angeknndigter Vortrag:' „Ueber Maria Theresia und ihre Zeit", von Herrn Dr. E. Osann.
Summa 281 fl. 15 kr.
160 fl. — kr.
60 ,, — ,,
1801 Um irrige Urtheile zu beseitigen, als wäre ich allein Schuld an dem Processe, welchen ich mit Bäcker Chr. Lampus fiibre so lebe ich mich, zur Beruhigung des Publikums, genöthigt, den Inhalt des Processes kurz zu erzählen.
9 ' Bäcker Chr Lampus will nämlich, wie ich ersehen habe, Ende 1849 mit seinem Vater abgerechnet haben, bei welcher Abrechnung er 305 fl. heraus zu bekommen gehabt hätte. Ueber die Richtigkeit dieser Abrechnung mag er sich ausweisen.
Im Jahr 1850 hatte Chr. Lampus an den Vater zu bezahlen:
1) die von mir den 4. Septbr. 1844 an die Eltern bezahlten 4000 fl. trugen sie auf das von Chr. Lampus gekaufte Magnus'sckie Haus ab. Davon 4 Proc. von 1850 betragen......
2) im Jahr 1844 theilten wir die elterlichen Güterstücke, wobei bemerkt war, daß die Theilzettel erst nach ihrem Tode gemacht werden sollten, jeder.mußte von seinem Theil jährlich an die Eltern bezahlen
31 in dem nach der Mutter Tode 1847 geöffneten heimlichen Testamente waren.dem Chr. Lampus 1 Garten am §>amm und ein Acker am Wetzlarer Weg voraus vermacht, den Garten verkaufte er alsbald an Herrn Körber für 725 fl., den Acker, erst einen Theil für 175 fl. und später den andern Theil für 318 fl., Summa 1218 fl. Die lebenslängliche Nutznießung hatten sich die Eltern ausgchalten, von 725 fl. betragen 5 Proc. Zinsen von 1850 36 „ 15 „
4) für 2 in Pacht übernommene Aecker circa 2*/2 Morgen den Morgen 10 fl. . . . . 25 „ — „
Von 1850 bis Ende 1855 beträgt es • . / ... - • • •• - Summa 1687 „ 30 „
Man darf wohl glaube», daß Chr. Lampus bis Ende 1849 keinen Kreuzer für 1 Weck oder Milch aufzuschreiben vergessen hat dennoch hat er sich den 6. November. 1853 von dem Vater einen Schein unterschreiben und beglaubigen lassen, welches er in jener Abrechnung bis Ende 1849 vergessen haben will, als habe er baar an den Vater bezahlt:
den 1. März 1845 . • - - • 1(1 j l lll B-Ä A • • I • • • W Ti
den 1. März 1846 ... • • - • - • • - ^00 „
den 1. März 1848 .... • jrinniin'naa an»«© mi misflauoK' uz Hak! "
ferner • ‘ ' 350 "
Summa 1076 fl.
Ueber die 1076 fl. hat sich Chr. Lampus von seinem Vater den 18. October 1856 einen Schein unterschreiben und sich sämmtliches bewegliches und unbewegliches Vermögen verpfänden lassen, mit Verzichten auf alle Einreden, mögen sie Namen haben wie sie wollen, namentlich des nicht empfangenen Geldes u. s. w. .£»81 A «a .V-. IlK
EMich habe er den 20. Octbr. 1856 nochmals abgerechnet, wo es thm nochmals herausgetragen hatte 1892 fl. 4 kr. 3 pf.
Summa 4655 fl. 34 kr. 3 pf.
Hiervon einstweilen bis Ende 1849 die 305 fl. abgezogen bleiben ..... 4355 „ 34 „ 3 ,,
welche Forderung Chr. Lampus also von 1850 bis Ende 1855 für seines Vaters Verpflegung und gemachte Dar.lehn in Anspruch nimmt. Wem die Pflege des Vaters bewußt ist, wird es zu schätzen wissen. Obige Forderungen wurden mir erst mehrere Monate nach des Vaters Tode 1857 bewußt, aber von den 80 fl., welche Chr. Lampus aus der Leichenkasse einstrich und von sämmtlichem Nachlaß des Vaters, wie Bettzeug, Kleider und Weißzeug, habe ich für keinen Pfennig werth erhalten.
Georg Lampus am Kreuz.
160) Die englische oder die französische Sprache erlernt man leicht und gründlich durch die als vorzüglich anerkannte briefliche Lehrmethode der Herren D. H. Lehmann und L. Lehman n, Prof, de lang. frang. et angl. Bücher und Vorkenntnisse sind zu diesem Unterricht nicht erforderlich.0 j- Der Cursus (lauert 9 Monate. Das Honorar beträgt pro Woche 9 kr. und wird für 3 Monate entrichtet. Jeder Theilnehmer erhält wöchentlich einen gedruckten Unterrichtsbrief, 16 Seiten gr. Octav- Format, franco zugesandt.
Damit sich aber Jedermann von der Vortreff- lichkeit dieser Lehrmethode vorher überzeugen kann, so sind wir gern bereit, den ersten Unterrichtsbrief nach allen Orten gratis und franco zu senden.
Meldungen etc. wolle man franco gelangen lassen an die Selbstverlags-Expedition der Sprech- und Schreibschule für englische und französische Sprache.
Berlin, Alexandrinenstr. 108.
Fabriklokal )u vermiethen.
162) Das von dem Straminfabrikanten, Herrn F r i e d r. F i e f aus Frankfurt a. M. seither bewohnte Fabriklokal, die sog. Burg in Grünberg, ist entweder im Einzelner oder auch im Ganzen anderweit zu vermiethen Sollten sich Liebhaber finden, so kann di< Behausung auch verkauft werden.
Grünberg, den 15. Januar 1862.
H. Meyer III. C h. Pracht I.
155) Gegen gerichtliche Versicherung wep den 150 fl. zu leihen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
124) In einem hiesigen Hause könne: einzelne Herren gegen billige Vergütung Kch und Logis erhalten. Das Nähere bei de Exped. d. Bltts.


