Ausgabe 
25.1.1862
 
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Dienstag, den 28. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, rrbvertheilungshalber freiwillig öffentlich in dessen Wohnung versteigert werden.

Wieseck, am 23. Januar 1862. Großherzogliches OrtSgericht Wieseck.

Lang.

Feilgebotenes.

159) Alle Sorten Steinkohlen-Oesen, von 5 fl. an per Stück, Steinkohlen- Kasten, Roste rc., empfiehlt

Emil P i st o r.

i Kreppel,

täglich frisch, bei

August Noll, im Stern.

172) Um mit meinen noch vorräthigen neuen Wintermänteln und Mantel­stoffen gänzlich zu räumen, stelle ich die Preise auffallend billig.

M. Heß, am Lindenplatz.

171) Aechte Steyerische Strohmesser, englische und deutsche Werkzeuge, billigst bei Louis Frohnhäuser.

135) Ich empfehle mein Lager in:

Herden und Oefen

zu Steinkohlen und Holz, sowie Stein­kohlen^I. G. D. Bapst.

i6i) Feine Blumen,

sowie Ballkränze, Stahlblätter, Federn, Gold- und Silberborden, Franzen und alle Arten Larven sind wieder neu angekommen und empfiehlt solche zu äußerst billigen Preisen Georg Röber, auf dem Kreuz.

Mr Bierbrauer und Becmmmkn.

108) Malz- und Saatfrucht-Reinigungs-Maschinen empfiehlt billigst

S. Rumpf, ______________________________________________________________in Frankfurt a. M. Fabrik-Lager von Mrohhüten von der Schnell'schen Fabrik in Annweiler (Rheinpfalz),

Engros et en detail, fortwährend gut assortirt in den neuesten Fa?ons, empfiehlt bestens

I. Hammerau, (109) Paulsplatz, 16 in Frankfurt a. M.

107) Patentirte Dampfkochtöpse, welche bei beträchtlicher Ersparniß an Brenn­material, weit wohlschmeckendere Speisen, als gewöhnliche Töpfe, liefern, Stein­kohlen für Schmiede- und Ofenbrand, empfiehlt Emil Pi stör.

153) Neue Stück- und Zulast-Fässer, als Lagerbier-Fässer sich eignend, sowie kleinere Schenk, und Liqueur-Fäßchen, sind billigst zu verkaufen bei

Wilhelm Kohlermann, Küfermeister in der Neustadt.

158) Frische Schellfische und Bückinge bei Heinrich Ferber.

138) Eine neue Sendung Coiffuren, Ballkränze und Blumen ist angekom- men und werden solche zu billigen Preisen abgegeben bei I. H. Fuhr.

143) Mein wohlassortirtes Lager von Winterschuhen und Stiefelchen bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung.

Daniel Moog, in der Schloßgasse.

V e r m i r t h u n g e n.

95) In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäus- bürg ist ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen.

174) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver­miethen bei Ludwig Benner, ________________________Löwengaffe.

157) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen bei

_____________Hermann Claus.

169) In dem Weidig'schen Hause am Lindenplatz ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald beziehbar.

156) Eins auch zwei möblirte Zimmer sind in Lit. A. Nr. 13, Kirchenplatz zu vermiethen.__________________

120) Ein Logis für einzelne Herren ist zu vermiethen. Auch kann auf Verlangen die Kost dabei abgegeben werden. Näheres bei der Exped. d. Bltts. _________________

173) Die von Simon Hermann seither bewohnte Familienwohnung, sowie der dazu gehörige Laden, sind zu vermie- thcn bei Georg Vogt, Seltersweg.

Vermischte Anzeigen.

154) Ein Wagen mit eisernen Achsen wird zu kaufen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

£ Generalversammlung

der Mitglieder der Gewerbebank

Dienstag den 28. Januar, Abends 8 Uhr, im Leib'schen kleinen Saale. Tagesordnung: 1) Rechnungsabhör pro 186O/61,

2) Ergänzungswahl des Ausschusses,

3) Abänderungen einiger Paragraphen der Statuten.

Da die Abänderungen der betreffenden Paragraphen der Statuten sehr wünschens- werth sind und zu derselben statutenmäßig zwei Dritttheil der ordentlichen Vereinsmit- glieder beistimmen müssen, so werden die Mitglieder ersucht, sich recht zahlreich einfinvcn zu wollen.

Gießen, am 24. Januar 1862. Der Vorstand.

Gewerbverein.

176) Montag den 27. d. Mts., im Leib'schen kleinen Saale, Vortrag des Herrn Dr. Buchner

über Z a 8.

Auch Nichtmitglieder haben Zutritt.

Gießen, den 23. Januar 1862._____________________Der Vorstand.

175) Einem verehelichen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß die von meinem verstorbenen Manne mit Herrn Kaufm. Wilhelm Schmal! dahier geschlossene Geschäftsverbindung von mir fortgesetzt wird, und daß nach wie vor bei Letzterem alle Gattungen von Schuhmacher-Maaren, welche sich durch ihre Solidität, Feinheit und Geschmack bereits einen ausgebreiteten Ruf erworben haben, sowohl vorrathig, als auch auf Bestellung, stets zu haben sind. Y,

Hiermit verbinde ich zugleich die Anzeige, daß alle Geschäftsforderungen, welche aus der zwischen Herrn Schmoll und meinem verstorbenen Manne bestandenen Gemein­schaft herrühren, ebenso, wie diejenigen, welche von jetzt an entstehen werden, nicht an mich, sondern an Herrn Kaufm. Wilh. Schmal! zu bezahlen sind.

Hch. Pfeil Wittwe.

(Hierzu zwei Beilagen.)