AnMÄsll
für die
Stadt und -en Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang« für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige tritt rer »orf($rift«« ma^gt Postaufschlag hinzu. — Auswärts abonnirt man fich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1).
Jfä Samstag -en 3. Juli 1862.
Amtlicher T h e L l.
Bekanntmachung.
Auf Ersuchen der Pferde-VerstellungS-Commission wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Einsteller des Kreise« wietzen überhaupt ihre Pferde in einem guten Zustande abgeliefert haben, und daß nachgenannte Einsteller insbesondere für besonder« gute Haltung ihrer Pferde Prämien erhallen haben:
Ludwig Schudt von der Bergermühle. Oeconom Maurer von der Ludwigshöhe. Oeconom Dr. Groß von Colnhausen. Oberförster Theobald von Lich. Casper Gerhardt von Steinbach. Verwalter Krebs vom Neuhof.
Gießen, den 30. Juni 1862. Großhcrzogliches Kreisamt Gießen.
In Verhinderung des Kreisraths:
Kekul 6 , ____________________________________________KreisA sscssor.
abgehalten werden.
Es können
1)
2)
3)
Die diesjährige Preisvertheilung des landw. Vereins von Oberhessen wird Dienstag den 15. Juli d. I. zu Schotten
m ,r c*nc ®umme $on 000 fl. ausgesetzt, die zu Preisen und Wegvergiitungen verwendet werden soll.
Preise erhalten: '
gütungm^gege^m"we7d"n!"' ^^führung von schönen Fohlen eigener Zucht, die mindestens ein Jahr alt sind, angemessene Der- Die Musterung des aufgeführten Viehes beginnt Morgens 8 Uhr.
der ^scheinigung Les betreffenden Bürgermeisters (auf stempelfreiem Papier) beizubringen, worin bezüglich
»ini '^U^tbUmnnbc stb .auch wirklich <ur Zucht verwendet werken, und sich dabei brauchbar erweisen, — bezüglich der
r« Wr.'nr ” ®i9'",6am °» “» 6,1 M H'f"»™ ---
<Yr.b,m$r»°n7 ^?uch"L zu Selgenhof, Verwalter Burg zu Obersennerhof und Bürgermeister Löb er in Freienseen.
Freund?^ b« frntrtr^nilichen Kenntniß bringt, ladet er zugleich die Vereinsmitglieder, sowie alle vreunde der Lantwrrthschaft, zu zahlreicher Theilnahme an dieser Preisvertheilung ein.
inte«ffank ?"?reffe an derselben erhöht werden, wenn, unabhängig von der Preisvertheilung, schöne« Vieh und
interessante ^Gegenstände landw^Jndustne dem größeren Publikum zur Ansicht ausgestellt würden. 9
Der Präsident de« landwirthschastlichen Verein« von Oberheffen: Otto, Graf zu Solm«.Laubach.
zur Zucht schon taugliche schöne Bullen von 15 bi« 30 fl.; junge, mindestens ein Jahr alte Bullen und schon ein Viertel, lahr Eigenthum des Besitzers, Preise von 10 bis 15 fl.
Rinder eigener Zucht von 2 bis 3 Jahren, die entweder sichtbar trächtig sind oder erst kürzlich gekalbt haben, Preise bi« zu 25 fl. Das schönste Rind erhalt noch ein Halsband mit Glocke.
Ausgezeichnet schöne Schaafböcke, Preise bis zu 10 fl. Bezüglich dieser haben die Preisbcwcrber von den betreffenden Bürgermeistereien ausgestellte Zeugnisse über das Schurgewicht beizubringen; auch wird bei der Prämiirunq Rücksicht darauf bLn°sfl.T«-Vrb ACr ijW »um Reinvieh oder sog. Schmeervieh gehört und unter sonst gleichen Verhältnissen sollen Böcke, die Neinvieh sind, vorzugsweise berücksichtigt werden.
®"ur wirklich prciswürdiges Vieh bei der Prämiirung berücksichtigt werden. Eigenthümern von preiswür. t °ecS,enh Wf?cn st<"ker Konkurrenz Preise nicht mehr zuerkannt werden können, wird auf Verlangen, wenn sie zwei
Snn 6,,?npfi^rtto t ^rgkkommcn sind, als Wegentschäcigung für Bullen 24 fr. und für Rinder 12 fr. für jede Stunde Entfer-
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