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Das Herrenkleider - Magazin
von
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Die Feldmäuse und deren Vertilgung.
(Fortsetzung.)
1) Das Zuschlägen der Mauselöcher. Die Feldmaus ist ein höchst gefräßiges Thier; entzieht ihr 6 Stunden lang die Nahrung und sie muß Hungers sterben. Im Großen läßt sich dies leicht ausführen. Stellet eine Reihe Knaben re. auf den Acker, die ihr mit langstieligen Hämmern, wie man sie zum Zerschlagen der Chausseesteine braucht, versehen habt und laßt sie über den Acker vorrückend sämmtliche Mäuselöcher fest zuschlagen, was sehr leicht und schnell ansführbar ist. Nach etwa 3/4 Stunden wird dieselbe Fläche zu gleichem Zwecke abermals überschritten. Die Hauptausgänge, die inzwischen durch die Mäuse wieder geöffnet waren, werden abermals zugeschlagen. Dies wird in Einem Morgen oder Nachmittag mehrfach wieverhvlt und schließlich wird man finden, daß keine Löcher mehr aufgestoßen wurden. Die Mäuse sind verhungert. Dies bei uns noch nicht bekannte Mittel ist uns von mehreren praktischen Landwirthen als eins der wirksamsten bezeichnet worden.
2) D a s An legen von Bohrlöchern mittelst des Erdbohrers. Der Erdbohrer besteht aus einem ungefähr 1% Fuß langen und 4 Zoll breiten, Halbzirkel- oder löffelförmig gebogenen eisernen Bohrer an einem gegen 2y2 Fuß langen eisernen oder auch hölzernen Stiele, an dessen obern Enbe ein 2 Fuß langes Querholz befestigt ist, um mit diesem — als Handgriff — den Bohrer drehen zu können.
Mit diesem Instrument bohrt man nun in den Laufgängen der Mäuse, besonders in den Ackerfurchen und an den Grasrainen in entsprechenden Entfernungen 2 Fuß tiefe Löcher und sorgt dafür, daß die Wände derselben möglichst glatt werden, und daß keine |
E Randes es ange^uft Iiegen b(ei6t fn hinelnfallt. Ebenso ist Bedacht darauf zu nehmen, daß das gebohrte Loch mit keinem Mausegang in Verbindung stehe. Die gebohrten Locher -missen, damit n.an sie wieder finden kann, durch in deren Nahe gesteckte Zweige bezeichnet werden.
In diese Löcher. fallen nun die Mäuse zu Dutzenden und ^Lender Glätte der Wandungen nicht wieder heraus rx ^,er Tuffen E?gl-ch mehrmals untersucht und die darin befind- lichen Mause mit Drahtzangen re. herausgenommen werden.
Das Bohren der Löcher gelingt in schwerem, thonigen Boden am besten. Im trocknen Sand, der häufig nachrollt, feuchtet man das Loch beim Bohren mit Wasser an. Sollten di Wandunam durch die Versuche der Mäuse hinaufzuklettern oder au^ smisti e Ursachen uneben oder rauh geworden sein, so kann man mit einem runden, hölzernen Stampfer von dem ungefähren Durchmesser des Bohrers nachhelfen und die Glätte der Wandungen wieder her-
Mit einem Bohrer kann ein Mann mit Hülfe eines Kindes täglich gegen 800 Stück Mäuse fangen.
3) Unter den verschiedenen Feld-Mausefallen ist nur eine praktisch und deßhalb zu empfehlen. Sie hat ihrer Brauch, barkeit halber bereits eine ziemliche Verbreitung gefunden, ist aber bei uns noch nicht so bekannt, als sie verdient. Es ist eine 5 Zoll lange, vornen 1 Zoll im Lichten weite , auf beiden Seiten offene, hölzerne Röhre, in deren Jnnerm ein Faden durch den Einschnitt ausgespannt wird, wodurch die Drahtfeder hernieder- gezogen wird. Um den Faden angespannt, somit die Drahtfeder niederzuhalten, wird derselbe um ein Stiftchen gewunden.
(Schluß folgt.).
Frucht- und Mehlpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten.
Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.
Ort und Datum.
__Warzen.
Korn.
Gerste.
Hafer.
Kartoffeln.
Aufge- fahren
MItr.
Verkauft
Mltr.
Mittelpreis vom Malter.
Pf. fl.skr.
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Mtttelpreis vom Malter.
Pf. fl. kr.
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Mittelpreie vom Malter, flif i a i.
Aufge- lahren
Verkauft
MittelpreiS vom Malter
Gießen, 22. Novbr.
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