Ausgabe 
28.1.1860
 
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5 II 1860.

eisterei Gießen.

Jagdverpachtung.

186) Die am 10. d. Mls. abgehaltene Versteigerung der der Großherzoglichen Lan- desuniversikät zustehenden Jagden in der Gemarkung Gießen hat die höhere Geneh­migung nicht erhalten und es sollen dieselben

Samstag den 4. Februar d. I-, Vormittags 10 Uhr, in dem Gasthause zum Einhorn dahier noch­mals öffentlich versteigert werden.

Gießen, am 26. Januar 1860.

Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Martin.

Main-Weser Eisenbahn. 159) Mittwoch den 8. Februar l. I. werden auf der hiesigen Station, in rem Wartezimmer III. Klasse, die durch Ein­richtung ccr Gasbeleuchtung entbehrlich ge­wordenen Lampen und Laternen an den Meistbietenden öffentlich verkauft. Bei dieser Gelegenheit sollen auch noch Stocklaternen, Handlaternen, Wandlampen re., vom Bau der Bahn herrührend, zum Verkaufe kom­men. Auch werden alte Thüren, Fenster, Rahmen, Oefen, alte Werkzeuge, Seile, einige Pumpenstöcke, Fußkratzeisen, Schellen­züge, Reste von Vorhängen und Rouleaux, Packsäcke, Packfäffer, zerbrochene Hüfthörner, mehrere Gentner Glasscherben, einige ge­tragene Uniformsstücke u. dergl. ausgeboten.

Bei annehmbaren Offerten wird der Zu­schlag sogleich ertheilt.

Die Versteigerung beginnt des Vormit­tags um 10 Uhr und werden die einzelnen Gegenstände in obiger Reihenfolge vor­genommen.

Gießen, den 24. Januar 1860.

Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur des Bahnbezirkes Gießen:

Hochgesand.

147) Die Lieferung von

60 Stecken Buchen-Scheidholz für die hiesigen Stavtarmen und Hospita- liten soll auf dem Soumissionswege ver­geben werden, und sind deßfallsige Soumis­sionen bei dem Unterzeichneten, bei welchem auch die Bedingungen eingesehen werden können, bis zum 30. Januar 1860 ab­zugeben.

Gießen, am 23. Januar 1860.

*3 Der Rechner:

Wittich.

Versteigerung von Straßenarbeiten.

160) Die zur Unterhaltung der Staats­straßen im Baubezirk Grünberg für das Jahr 1860 erforderlichen Arbeiten, bestehend in:

1) Steinbrechen,

2) Steinfahren, 3) Steinschlagen und 4) Handarbeiten, sollen an den nachbenannten Tagen und Orten, jedesmal Vormittags 10 Uhr, an die Wenigstnehmenven versteigert werden, und zwar:

I. Mittwoch den 1. Februar in dem Rathhaus zu Grünberg, für die Straße von Reiskirchen nach Grünberg, und für die Straße von Grünberg gegen Lon­dorf bis Nr. 98;

II. Donnerstag den 2. Februar in dem Hause des Wirths Hoos zu Flen­sungen, für die Straße von Grünbcrg bis Ruppertenrod;

II I. Freitag den 3. Februar in dem Hause des Wirths Philippi zu Ruppertenrod, für die Straße von Rup­pertenrod bis Schellnhausen, und für die Straße von Ruppertenrod gegen Ulrichstein bis Nr. 52,93;

IV. Montag den 6. Februar in dem Hause des Wirths Lenz zu Atzen­hain, für die Straße von Homberg gegen Grünberg, von Nr. 97 bis Nr. 146;

V. Dienstag den 7. Februar in dem Hause des Wirths Schweiker zu Homberg, für Vie Straße von dem Kno­tenpunkt bei Lehrbach über Appenrod und Homberg gegen Grünberg bis Nr. 97;

VI. Mittwoch den 8. Februar tn dem Hause des Wirths Dürbeck zu Kir­torf, für die Straße von der Kirschbrücke über Lehrbach und Kirtorf gegen Alsfeld bis Nr. 54,31;

VII . Donnerstag den 9. Februar in dem Hause des Wirths Nathes zu Wah­len, für die Straße von Neustadt über Wahlen bis Kirtorf;

VI II. Montag Den 13. Februar in dem Gasthaus zum Hessenbrücker Hammer, für die Straße von Grünberg bis zur Gemarkungsgrenze von Röthges, und für die Straße vom Hessenbrücker Hammer gegen Laubach bis Nr. 120;

IX. Dienstag Den 14. Februar in Dem Hause Des Wirths Müller zu Geils­hausen, für die Straße von Grünberg über Londorf, von Nr. 98 bis zur kurhess. Grenze;

X. Mittwoch den 15. Februar in Dem Hause Des Wirths Carle zu Lau­bach, für Die Straße vorn Hessenbrücker Hammer über Laubach gegen Schotten, von Nr. 120 bis Nr. 164,88 ;

XI. Donnerstag Den 16. Februar in Dem Hause des Wirths Hofmann zu Freienseen, für die Straße von Flensungen über Freienseen nach Laubach.

Grünberg, den 23. Januar 1860. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg.

Dr. Dieffenbach.

161) Die auf Montag Den 30. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, anberaumte Bücher­versteigerung in dem Hause des Herrn Kauf­mann Münch auf dem Kreuz kann erst

Montag Den 6. Februar, Nachmittags 2 Uhr, abgehalten toerDen. Das Verzcichniß der Bücher ist bei Dem Unterzeichneten cinzusehen.

Gießen, am 26. Januar 1860.

In Auftrag: Ehr. PH. Vogel.

Main-Weser-Bahn.

166) Die Lieferung von 100 Stoß- und 1000 Mittelschwellen, mit kantigem oder halbrundem Querschnitte, sowie 1200 Cubikfuß Schwellen von verschiedener Länge, mit kantigem Querschnitte, soll auf Dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen bei der unterzeichneten Stelle zur Einsicht bereit, an welche die Offerten längstens bis zum 15. Februar, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufschrift: Schwellenlieferung betreffend" einzureichen sind. Gießen, den 25. Januar 1860.

Großherzogliche Magazins - Commission.

In Verhinderung des Vorsitzenden: Daudt, Maschinenmeister.

146) Montag den 30. v. Mts., Nachmittags 2 Uhr, und die folgenden Tage, sollen in Dem Local Der Universitäts-Canzlei Bücher, Kleidungsstücke und verschiedene sonstige Effecten gegen baare Zahlung ver­steigert werden.

Die Bücher, darunter die Werke von Moliöre, Chamisso, Schiller, Seurne, Sha­kespeare, und das Conversations - Lexicon, sollen Montag den 30. d. Mts. versteigert werden.

Gießen, Den 19. Januar 1860.

Großherzogliches Universitäts-Gericht. ___________Haberkorn.

178) Montag Den 6. Februar, Nachmittags 2 Uhr, lassen Die Gebrüder Zimmermann erbverthei- lungshalber die ihnen gehörenden Grund­stücke auf dahiesigem Rathhause an den Meist­bietenden versteigern, als: Flur Nr. OKtftr.

18/ ,, a \ 285) Acker hinter Dem Steeg, 31 '31 §570s zwischen Der Chaussee

unD Dem Mittelweg, /3 mit Korn unD J/3 mit Waizen besäet, "%io 139 Wiese am untersten Rie­gelpfad ,

232 Wiese am Heegstrauch, 37i 9 830 Acker an der Erdkaut,

3% 143 Acker im Altenfeld, bei

Den Gärten, mit Korn besäet,

33/no 136 Acker am Nahrungsberg,

45 Garten an Der Schoor, 27i8 333 ( Wiese im Daubenanger

27ia a 3331 (WieseckerGemarkung),

36/aa 326 Garten unter Den alten

Eichen.

Gießen, Den 26. Januar 1860.

In Auftrag: _________C. Weidig, Ortsgerichtsmann. 200) Montag den 6. Februar 1860, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilliges Ansuchen des Christian Petri II. die demselben gehörenden Grund­stücke auf dahiesigem Nathhause an den Meistbietenden versteigert werden, als: