Ausgabe 
21.1.1860
 
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Beilage zu Nr. 6 des Anzcigcblattcs.

Vermischte Anzeigen.

Dierestsrg -en. Jnnunr iSßO, Abends 6 Ahr:

Siebente Abend-Vorlesung im großen Saale des Gasthofs 311m Einhorn.

119) Neber Schleiermacher, von Di. Krumm.

Meine engl. und franz. Sprachbriefe

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ersetzen nicht nur den mündlichen Unterriclit des tüchtigsten Lehrers (was die, zwölf Seiten des Prospects füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Abonnenten zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch heim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig; sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue, mir eigenthümliche Dar­stellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!).

Das Honorar beträgt für 40 Briefe (SO Wochen) einer Sprache 8 Th al er (oder 8 S.-Rubel, oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur fl l Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und- kann in beliebigen Raten, nur nicht unter S Thaler, (per Post an meine bekannte Adresse: Neue Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zu­sammen franco, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe.)

Unbemittelte linden nach wie vor Berücksichtigung und mögen senden soviel ihnen möglich ist. . . z

Der ausführliche Prospect wird den ersten Briefen beigelegt, auf Verlangen auch allein (gratis und franco) gesandt. Die 2 ersten Briefe einer Sprache kosten 1 Thaler.

J. Karl A. Jacobi in Berlin,

Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)

is. 6.) Z w, 25. 3. 54 Es gellt vortrefflich mit dem Engl.ich unterhalte mich schon ziemlich geläufig mit geborenen Eng­ländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Dar­stellung der Aussprache vortrefflich ist ....

SS., Adrninistr.

IS. 7.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steigendem Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) durchgear­beitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücken, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....

<S. Langenscheidt.

(S. T.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem­lich fertig zu unterhalten .... All. H eil.

(JS. 11 u. 18.) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dass ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Mona- ten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man > gar nicht irren kann .... E. St11.

VS. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 Ich habe gefunden, dass man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe voll­ständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kennt- niss der Sprache weit übertrifft .... <J. IV. Gz.

(8. 15.) Steyer, 21. 2. 58 Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines selir geschickten Lehrers ....

Jos. 11 ... 1,

Erzieher im Hause des Fürsten von Lg. I

(8. IG.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. w. hiermit I 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass- Ihre Me- I thode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat ....

P. « . IIMl. |

(8. IG.) Chne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise a gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige Weg zur leichten, an- B genehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache ....

O. O., Prof. dAllemand.

Einige Auszüge aus den im Prospect enthaltenen Briefen:

(Ein dritter, engl. geschriebener Brief von Demselben, 20. 5. 58.) .... Ich glaube, nur Wenige werden die engl. Sprache so schnell wie ich gelernt haben, sowohl was Grammatik, als was Sprechen betrifft, obgleich ich noch nicht alle Briefe studirt habe ....

L. Stn.

Auswanderer

nach allen Hafen Amerikas befördere ich über Bremen auf den vorzüglichsten, zur Passagierfahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten

Dampf- und Segelschiffen

und halte mich zum Abschlüsse von Schiffsverträgen bestens empfohlen.

Carl Spruct,

Clavierunterricht.

114) Ein Studiosus wünscht Unterricht im Elavierspielen zu ertheilcn. Die Stunde 24 fr. Näberes bei der Exped. d. BlttS.

126) Eine Dame, die sick an einer englischen Conversationsstunve zu betheiligen wünscht, kann Näheres bei der Expedition dieses Blattes erfahren.

129) Ich kaufe und verkaufe alte "«d neue Kleider. Heinrich Fr es

Wallthorstraße, Lit. A. Nr. 57, Gießen.

Schneidermeist