Beilage zu Nr. 40 des Anzeigeblattes.
Vermischte Anzeigen.
Meitzer Rrug-8yrup oon <g. Ä. M. Mayer in Rrestau.
Herrn G. A. W. Mayer in Breslau.
1300) Ersuche, mir gefälligst mitzutheilen, ob Sie in Paris eine Niederlage von Ihrem weißen Brust-Syrup haben; ich habe in Deutschland davon gebraucht, und hat mir derselbe aut gethan; doch ist mein Leiden noch nicht ganz gehoben und ich möchte damit fvrtfabren. Senden Sic mir also 8 Viertel - F'.aschcn gegen Nachnahme unter nachstehender Adresse
Paris, den 29. September 1859 «T• UsterBrasserie Landolt,
155 Rue Montmartre.
Obiger weltberühmte vom König!. Preußischen und König!. Würtembergischen Ministerium zum freien Verkauf als Haus- mittel erlaubte Brust-Syrup ist Flasche zu 1 Thlr. und % Thlr. nur allein ächt zu haben bei
I. Wallach, in Gießen.
Theater-Anzeige.
1301) Eingetretener Hindernisse wegen können die angekündigten Tbeatervorstellungen vor der Hand nicht stattfinden, und folgen dieselben später.
Ludwig - Heinrichs-Mrd.
1298) Stille-, Wellen- und Schwimm-Bäder. Zum Besuche laden ergebenst ein:
Gießen, im Mai 1860. Franz Peppler & Comp.
Für Auswanderer.
283) Am 1. und 15. jeden Monats expedire ich fortwährend über __Bremen durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien.
Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere
bis auf's Seeschiff begleitet.
Amerikanisches Gold, sowie gute Wechsel, sind stets bei mir zu haben.
3u Uebcrfahrts-Verträgen empfiehlt sich der concessionirte Agent:
C. W. Dietz, am Markt.
Wirlhschasts-Eröffnung.
Gegenseitige Hagelversrcherungs-Gesettschast für das Groscherzoqtbum Hessen.
Landesherrlich bestätigt unterm 17. Mai 1854.
1115) Indern ich auf den, das günstige Resultat des vorigen Jahrs nach- weismden Rechenschaftsbericht verweise, wonach außer einer Prärnien-Rückzahlung von i/3 ein Reservefond von ca. 6000 fl. erübrigt wurde, au welchem alle Beitretenden gleiche Rechte erwerben, lade ich zu fernerem Beitritte ergebenst ein und bin zur Abgabe von Statuten, Antragsformularien und alle weiteren Auskünfte gerne bereit.
Lich, im April 1860. Der Agent:
Bingmauu.
2442) Alle Fleisch- und Gemüse-Arten werden, unter Garantie des Gerathens, in Blechdosen so conservirt, um sie Jahre lang aufbewahren zu können, durch E. Meier, Spengler,
am Seltersweg.
1171) Ich Endesunterzeichnete bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß meine Mutter Louise, geborene Balser, Wiitwe des Dachveckermeisters Philipp Schwalb zu Gießen, nach testamentarischer Verfügung blos das Nießbrauchsrecht des vorhandenen Vermögens ausübt und keine weitere Ansprüche dieserhalb mehr zu machen hat; ich fühle mich daher verpflichtet, dem Publikum
diese Anzeige zu machen, mit dem Hinzu- fügen, daß ich für Schulden meiner Mutter nicht mehr haften werde, sie mögen auch Namen haben, wie sie wollen.
Johannette Cuntz, geborene Schwalb.
1302) Nr. 68 hat das Bügeleisen gewonnen. C. Vogel, Polizeidiener.
1266) Einem geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, baß ich die eine halbe Stunde von Gießen nach Lollar gelegene Wirthschaft, den „Wellershäuser Hof" übernommen habe. Indem ich für gutes Bier, Kaffee, Thee, Choeolade, sowie für die bekannten Waffeln, stets Sorge tragen werde, bitte ich um geneigten Zuspruch. Eberhard Pausch.
Nicht zu übersehen!
1321) Von heute an werken äußerst billig alle vorkommende Flecken an Kleidungsstücke gründlich ausgemacht, sowie das Ausbessern derselben pünktlich besorgt von C. Häuser, Lit. B. 135, Neuenweg.
1271) Ein junger Mensch, Der Die Bäckerei erlernen will, wird gesucht. Nähere Auskunft ertheilt Die Exped. d. Bltts.
1299) In einem hiesigen Geschäfte ist eine Lehrlingsstelle offen. Näheres bei Der Expcd. k. Bltts.___________________________
1326) Durch Abgang meines bisherigen Seribenten Soli mann kann ein Anderer, von Pfingsten an, als Seribent Beschäftigung bet mir finden.
Gießen, den 18. Mai 1860.
________________Ludwig Welcker.
1327) Ein kräftiger Junge von 14—16 Jahren, der zugleich die Tapetendruckerei zu erlernen wünscht, findet gegen angemes- fenen Lohn Beschäftigung bei
H. Hochstätter.
1223) Ein junger Mensch, welcher die Schneiderprofession erlernen will, kann auf Pfingsten bei mir in Die Lehre treten. _____________Louis Pimper II.
1324) Es wird ein braver Bursche von 15 bis 16 Jahren in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.


