Ausgabe 
19.5.1860
 
Einzelbild herunterladen

r Saison öusch'schen juni statt.

ton setzen, wror.

?, der die 'bt. Nähere Kitts.

lge. z, den 17. , wird im e Sommer«

t , Corps des itaillons, gswürdigcs iz crgebenst Kuhn, tzlar.

ory in. Fam. iji. Huber v. liefen, Nru- Uppiiiann v. . Loheyde v. elbetg, Kurz tiiermann v. Magdeburg,

Hr. Ufiger, edrichshütte; elrod. rchen; Hr. irg, Häuser

chrl. Dersch

enrvd; Hr.

tn. Hofger.« biliar: Hr.

ff ein.

MitlrlPreiS »um Malter

Pf.

200

200

200

200

fl. [k 4'16 4 8

4 30

Anzeigeblstl

für die

Stadt und den Kreis Gießen.

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige, incl. PuslaufschlagS, L fl. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1).

M aO. Samstag den 19. Mai 186V.

A m

tlicher Theil.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Ausschneiden.

Während des am letzten Mittwoch dahier abgehaltenen Jahrmarktes sind mehrere Taschendiebstähle verübt worden, und es scheinen etliche Bestohlene noch keine Anzeige gemacht zu haben. Der That dringend verdächtig sind:

1) die Gebrüder Jammer, berüchtigte Taschendiebe aus Kehna, und

2) ein Fremder aus Preußisch-Polen.

Der Letztere, welcher sich seit langer Zeit beschäftigungslos in England und Deutschland Herumgetrieben, wurde am Markt­tage früh angehalten und wegen zwecklosen Umhertreibens und wegen Mangels an Reisegeld von hier aus- und in die Heimath gewiesen, er leistete dieser Weisung aber nicht Folge. Als er am Abend desselben Tags zum zweiten Male verhaftet wurde, besaß er eine ansehnliche Geldsumme, die er nebst einigen andern Sachen, während des Marktes, gestohlen zu haben scheint. Namentlich scheinen gestohlen: ein Geldbeutel in Form eines Säckchens von grauem blau earirtem Zwilch, ein Großh. Hess. Zehn-Guldenschein, ein Ein-Guldenschein, ein Preuß. Thalcr, rin Gulornstück, rin Driftcl-Thaler, tret Sechstel- Thaler, etliche Münze, darunter ein durchlöchertes Drei-Pfennig-Stück und ein alter Kreuzer mit der Aufschrift: IUI Heller", zwei Fingerhüte, dabei ein kleiner messingener, der nur in den Finger eines Kindes paßt, zwei Taschenmesser, ein Stückchen eines grün lackirtcn Bleistiftes u. dgl. m.

Da noch nicht bekannt ist, ob und wenn ein zwilchener Beutel mit dem eben verzeichneten (Selbe gestohlen worden, so ersucht man die Person, welcher diese Sachen gestohlen worden sein sollten, sich baldigst anzumelden.

Die Sicherheitsbeamten und das Aufsichts-Personal werden ersucht, dessalls Nachforschungen anzustellen und mir deren Ergeb- mitzutheilen.

Gießen, den 17. Mai 1860. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.

Nover, Polizei-Rath.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Edirtaltadung.

1295) Die in Nummer 38, Artikel 1221 des Anzeigeblattes für die Stadt und den Kreis Gießen vom Jahre 1860 bezeichneten Besitzer der dort benannten Immobilien, welche dieselben theils durch Erbgang, theils durch Kauf erworben haben und veräußern, oder auf ihren Namen im Grundbuch ein­tragen lassen wollen, vermögen theils ihr Eigenthum und theils die Bezahlung des Kaufschillings nicht urkundlich nachzuweisen. Es werden daher Alle, welche Eigenthums« oder sonstige Ansprüche an jene Liegenschaften geltend zu machen glauben, aufgesordert, solche sogewiß binnen 4 Wochen bei unter­zeichnetem Gerichte anzumelven und zu be­gründen, als sonst das Eigenthum der gegen­

wärtigen Besitzer anerkannt, den betreffenden Verträgen die gerichtliche Bestätigung ertheilt und der Eintrag in bas Mutationsverzeich- niß verfügt werden wird.

Gießen, den 5. Mai 1860.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, v. Rotsmann,

Stadtrichter. Stabtger.-Affessor.

Besondere Bekanntmachung.

1313) Die Versteigerung im hiesigen Pfandhause wird nicht am 21. v. Mts., sondern den L. Juni d. I. ihren An­sang nehmen.

Gießen, den 18. Mai 1860.

Die Pfandhausverwaltung.

Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

1260) Samstag den 19. Mai d. I.,

des Nachmittags von 3 Uhr an, soll die Grasnutzung von den Böschungen der Wieseck, des Stadtringgrabens und von den städtischen Wegen versteigert werden. Zusammenkunft am Neuenweger Thor.

Gießen, am 14. Mai 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________

2428) Die Erben des verstorbenen Groß- herzoglichen Poststallmeisters Herrn Kempff sind Willens, die diesjährige Grasnutzung ihres Gartens, am Wallthor gelegen, circa drei Morgen haltend, zu verpachten. Da sich dieses Gras theilweise jetzt schon zur Grünfütterung eignet, so können sich