Ausgabe 
12.5.1860
 
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Pistolen sch Le ß e n.

1071) Bei günstiger Witterung findet jeden Samstag Nachmittag auf der Liebiqs- höhe Pistolenschießen statt.

Die Prüfung der Oberklassen in den städtischen Schulen wird

1) am Montag, den 14. Mai, Mittags um 2 Uhr, in der Knabenschule des Mitpredigers Lips, '

2) am Dienstag, den 15. Mai, Mittags um 2 Uhr, in der Stadtmädchenschule des Mitpredigers Krug und

3) am Freitag, den 18. Mai, Morgens 8 Uhr, in der höheren Töchterschule des Mitpredigers Balser

gehalten werden, und hierauf wird Mittags um 2 Uhr in dieser Schule die Schluß- seier stattfinden.

Wir laden zu diesen Prüfungen freundlichst ein und wünschen, daß sie sich einer recht zahlreichen Theilnahme zu erfreuen haben möchten.

Gießen, den 10. Mai 1860. Für den Schulvorstand:

G. L/andmann, Pfarrer.

Wirthfchafts GrSfsuung.

2441) Ich beehre mich, hiermit einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich unter Heutigem die seither von der nunmehr verstorbenen E. Kliebe's Wittwe betriebene Wirtschaft gepachtet habe. Für gute Speisen und Getränke, sowie für reelle Bedienung, wird bestens gesorgt werden, und lade ich daher zu recht zahl­reichem Besuche ergebenst ein.

Wieseck, den 10. Mai 1860. Georg Lenz.

Dreiundzwanzigster Rechenschasts - Bericht

der

Berlinischen Lebens - Verstcherungs - Gesellschaft.

1214) Nachdem am 28. v. Mts. die diesjährige General-Versammlung statt- gesunden hat, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die Dividende für die im Jahre 1855 mit Anspruch auf Gewinn - Antheil versichert gewesenen Personen auf 16 Procent der von ihnen im Jahre 1855 gezahlten Prämien festgestellt ist und statutenmäßig bei ihren künftigen Prämienzahlungen in Abzug kommen wird.

Im verflossenen Jahre wurden 570 neue Versicherungen mit 895,400 Thalern bei der Gesellschaft angemeldet, von denen 488 Versicherungen mit 762,500 Thalern zum Abschluß gelangten.

Dagegen sind durch Ausscheidungen 157 Personen mit 280,600 Thalern und durch Sterbfälle 221 Personen mit 315,400 Thalern ausgetreten, so daß am Schluffe -cs Jahres 1859 überhaupt versichert waren

8560 Personen mit zehn Millionen 722,800 Thalern, wofür die Reserve auf 2,091,751 Thaler und der Gesammt-Fond auf 3,455,105 Thaler angewachsen ist.

Der ausführliche Geschäfts-Bericht des vergangenen Jahres kann in unserm Büreau, sowie bei sämmtlichen Herren Agenten, in Empfang genommen werden.

Berlin, den 3. Mai 1860.

Direktion der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. E. Baudoum. Brose, v. Lamprecht, v. Magnus.

Directoren.

Busse,

'----''General-Agent.

Vorstehenden Bericht bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß der Geschäfts-Bericht des Jahres 1859 bei uns unentgeldlich ausgegeben wird und Anträge auf Versicherungen von 100 bis 20,000 Thalern jederzeit angenommen werdey,

Gießen, im Mai 1860.

Franz Peppler & Comp., '

Agenten der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft.

1171) Ich Endesunterzeichnete bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß meine Mutter Louise, geborene Balser, Wittwe des Dachdeckermcisters Philipp Schwalb zu Gießen, nach testamentarischer Verfügung blos bas Nießbrauchsrecht des vorhandenen Vermögens ausübt und keine weitere An­sprüche vieserhalb mehr zu machen hat; ich fühle mich daher verpflichtet, dem Publikum diese Anzeige zu machen, mit dem Hinzu- fügen, daß ich für Schulden meiner Mutter nicht mehr haften werde, sie mögen auch Namen haben, wie sie wollen.

Johannette Euntz, geborene Schwalb.

Wohnungs-Veränderung.

1206) Von heute an wohne ich bei Herrn Heinrich Simon in der Miihl- gasse. Gießen, den 7. Mai 1860.

Carl Flick, Barbier.

1223) Ein junger Mensch, welcher die Schneiderprofession erlernen will, kann auf Pfingsten bei mir in Die Lehre treten.

Louis Pimper II.

2448) Sonntag den 13. Mai spielt die Gießener

Musik - Capelle bei günstiger Witterung im

Philosophenwal-.

Anfang halb 4 Uhr.

PH. Leib.

Zur geneigten Beachtung-

1222) Ueber die von Herrn Doetsch veranstalteten Orgcl-Eoncerte liegt uns ein Bericht von Offenbach vor, in welchem es unter Anderm heißt:Wir verfehlen nicht, auf bas meisterhafte Spiel , dieses ge­diegenen Organisten aufmerksam zu machen. Das Programm seines ersten hier stattge­habten Eoncertes war in jeder Beziehung befriedigend und die Ausführung der Orgel­stücke, wie auch die der religiösen Gesänge der Frau Doetsch vortrefflich. Die Stimme derselben ist klangreich und der Vortrag zeugt von guter Schule. In der Fuge von Bach bekundete Herr Doetsch eine seltene Präcision, ebenso in den anderen Pichen und in derfreien Fantasie" verstand er es, in zarten, voll und rein erklingenden Tönen sein Instrument zur Geltung zu bringen. Mit einem Worte, er ist ein Künstler, der aller Anerkennung würdig. Möge ihm eine solche auch in Gießen zu Theil werden."

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