Ausgabe 
11.2.1860
 
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für die

Stadt und den Kreis Gießen.

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 36 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 2 fl. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile, oder deren Raum, 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet.

Jjo 12» Samstag den 11. Februar 1SGO*

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Ediclalladungen.

174) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheffen hat über Vas Vermögen ves Hirschwirths Heinrich Becker zu Gießen ven förmlichen Coneursprozeß er­kannt. Es werden deßhalb alle Diejenigen, welche Ansprüche an das Vermögen Ves Cridars zu bilven haben, aufgefordert, solche im Termin

Montag ven 5. März v. I., Vormittags 9 Uhr, zur Geltung zu bringen, wivrigenfalls sie von der Masse ausgeschlossen bleiben.

Gleichzeitig soll in diesem Termin die Güte versucht unv zur Wahl eines Gläu­biger-Ausschusses und Massecurators ge­schritten werven unv werven Vie nicht per­sönlich crscheinenven Gläubiger ven Beschlüs­sen der Mehrheit der erscheinenden beitre­tend erachtet.

Gießen, ven 21. Januar 1860 Groszherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, On. v. Schmalkalver, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

Oeffentliche Aufforderung.

165) Alle, welche rechtliche Ansprüche an den höchst geringen Nachlaß des am 12. Deeember vorigen Jahres dahier ver­storbenen früheren Kreisamtsgehülfen, Adolph Weigand von Petterweil, zu bilden haben, müssen dieselben binnen vier Wochen, bei Meidung der Nichtberücksichtigung, bei unter­zeichnetem Gerichte anmelden.

Gießen, den 24. Januar 1860.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

den, was mit dem Anfügen zur öffentlichen ; Kenntniß gebracht wirv, daß Rechtsgeschäfte ; jeder Art nur mit Genehmigung seines Ku­rators, des Luvw. Stamm von Großen- i Linden, rechtsgültig mit demselben abge- i schlossen werden können.

Gießen, ven 3. Februar 1860. Großherzogliches Stavtgericht Gießen.

Muhl, Bott,

i Stavtrichter. Stavtger.-Assessor.

i 291) Um jeven Zweifel varüber zu be­seitigen, an welchen Tagen die hiesigen Märkte für 1860 abgehalten werden, machen wir solche nachstehend noch besonders bekannt:

1) den 14. Februar,

2) 13. und 14. März,

3) 17. 18. April,

4) 15. 16. Mai,

5) 19. 20. Juni,

6) 3. 4. Juli,

7) 17. 18. Juli,

8) 7. 8. August,

9) 28 29. August,

10) 18. 19. September,

11) 23. 24. Oetober,

12) 13. 14. November.

Gießen, am 9. Februar 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________

Unterstützung aus dem Lonp'schen Vermächtniß.

229) Hiesige bedürftige Einwohner, welche eine Unterstützung aus obiger Stiftung wün­schen, können ihre Anmeldungen binnen 8 Tagen hier abgeben.

Gießen, den 5. Februar 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Besondere Bekanntmachungen.

264) Johannes Schmidt II. von Großen-Linven ist wegen verschwenderischen Lebenswandels unter Curatel gestellt wor-

Verfletgerungen.

216) Dienstag den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiestgem Rathhause die zum

Nachlaß der Heinrich Bach's Eheleute ge­hörenden Immobilien, als:

Flur Nr. DÄlftr.

yi028 9 Hofraithe in der Wetzsteins­

gasse, an Peter Franz, gibt 38'/2 fr.,

4%s4 130 Grabstück auf dem Sand,

an Franz Block, */2l., */22. Klasse,

unter den alsdann bekannt gemacht werden­den Bedingungen, öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Gießen, den 31. Januar 1860.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

D. Ebel.

Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

228) Montag den 13. Februar 1860, des Vormittags 9 Uhr,

sollen auf dem hiesigen Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden verge­ben werden, als:

Zimmerarbeit, veranschl. zu Maurerarbeit,

Steinhauerarbeit,

Schreinerarbeit,

Weißbinderarbeit,

Handarbeit.

Chaussirarbeit,

Anfertigung von ledernen

73 fl. 20 fr.

17 20

62 50

38 24

102 27

4 u u

Feuereimern, veranschl. zu 215 20 Gießen, den 2. Februar 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

273) Montag den 13. Februar, Nachmittags 3 Uhr, sollen in der Wohnung des Georg Moog Möbeln, Kleidung, Bettung u. s. w., zum Nachlaß der Georg Mootz'schen Eheleute gehörig, öffentlich meistbietend versteigert werven. Gießen, den 9. Februar 1860.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel.