Ausgabe 
8.8.1860
 
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auf Verlangen, wenn sie zwei Stunden oder weiter hergekommen sind, als Megentschävigung für Bullen 24 fr. und Rinder 12 fr für jede Stunde der Entfernung zugesichert.

Die näheren Bestimmungen für die Preisvertheilungen sind:

Die Musterung beginnt jedesmal Morgens 8 Uhr und es haben die Preisbcwerber Bescheinigungen ihres Bürgermeisters sauf stempelfreiem Papier) bcizubringen, worin bezüglich der Zuchtbullen bemerkt ist, daß sie auch wirklich zur Zucht verwendet werden und sich dabei brauchbar erweisen, daß sie nicht mit weiblichen Thieren zur Weide getrieben werden, daß deren Unterhaltung nicht mehr an den Wenigstnehmenben verpachtet ist, oder gar durch Reihumhalten geschieht; in Bezug auf junge Bullen, baß sie seit einem Vierteljahr dem Besitzer eigenthümlich gehören, in Bezug auf die Rinder aber, daß sie der Eigenthümer aus seinem Vieh nachgezogen hat. Die Preisbewerbung an den Stationen ist an keine Kreis- oder BezirkSabtheilung gebunden.

Als Experten sind bestimmt:

1) Für die Station Homberg: Herr Oeconom Peters in Rülfenrod,

Oberförster Hab er körn in Wind­hausen,

Oeconom Keudel in Liederbach.

2) Für die Station Biedenkopf: Herr Oeconom S ch w a n in Elmshausen, Bürgermeister P seifer in Günterod, Oeconom Eigenbrobt in Hof Lauterbach.

3) Für die Station Friedberg: Herr Oeconom W e st e r n a ch e r auf dem Herrnhaag bei Büdingen,

Veterinärarzt Dr. Zimmer in Butzbach,

Bürgermeister Hensel in Okarben.

Indem der Unterzeichnete Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er die Vereinsmitgliever und alle Freunde der Landwirthschaft zur Theilnahme an den Preisvertheilungen ein.

Wesentlich könnte das Interesse an denselben erhöht werden, wenn, unabhängig von der Preisvertheilung, schönes Vieh und interessante Gegenstände der landwirthschaftlichen Industrie dem größeren Publikum zur Ansicht ausgestellt würden.

Laubach, den 15. Juli 1860.

In Abwesenheit des Präsidenten des lanvw. Vereins der Provinz Oberhessen der V i c c p r ä s i d e n l.

Gerichtliche und Privat -Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

1903) Die Communalsteuern für das II. Ziel 1860 können in den ersten 8 Tagen noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden.

Gießen, am 1. August 1860. Der Stadt-Einnehmer:

Enders.

Das Abladen von Schutt in der Nähe der Stadt.

1914) Auf der Schoor zwischen dem Neuenweger- und Seltersthor darf Schutt ' bei Meivung gesetzlich bestimmter Strafe ferner nicht mehr abgelaven werden.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

_______________D. Ebel.____________

Versteigerungen.

Versteigerung von Wegbauarbeiten bei der Stadt Gießen.

1895) Donnerstag den 9. August 1860, des Morgens 9 Uhr,

sollen aus dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstsordernven vergeben werben:

Ervarbeitcn, veranschl. zu . 23 fl. fr.

Herstellung eines Canals, veranschlagt zu. . . . 12

Steinlieferung mit Anfuhr, veranschlagt zu . . . 20 fl. fr.

Steinfahren, veranschl. zu. 106

Steinsetzen,. 17 6

Gießen, den 2. August 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.___________ Verpachtung von Weiden-Nutzungen.

1917) Donnerstag den 9. d. Mts., Vormittags 9 Uhr,

soll der Weid en schnitt aus den fiskali-

schen Pflanzungen an der Lahnbrücke von Gießen bis zur preuß. Grenze an die Meist­bietenden verpachtet werden.

Zusammenkunft auf der Lahnbrücke dahier.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Verpachtung im In­teresse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen.

Gießen, am 2. August 1860.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.

Arbeitsversteigenung zu Waldgirmes. 1924) Künftigen Freitag, den 10. August, Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause nachstehende Arbeiten an die Wenigstnehmenden verstei­gert werden, als:

Maurerarbeit, veranschl. zu 21 fl. 18 fr.

Zimmerarbeit, 8

Waldgirmes, den 5. August 1860.

Der evang. Kirchenvorstand.

I. A. :

Körner, Bezirksbauaufseher.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

1933) Montag den 13. August 1860, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikten Neuheege, Katharinenhütte, Heegstrauch, Annaberg, Faulerboden rc., nachverzeich-

netes Holz öffentlich meistbietend versteigert werben, nämlich:

2%

Stecken

Buchen-Prügelholz,

2%

II

Swckholz,

360

Wellen

Reisholz,

%

Stecken

Eichen-Scheidholz,

1

n

Prügelholz,

2%

u

Swckholz,

64

Wellen

Reisholz,

45% Stecken Kiefern-Prügclholz,

% Stecken Fichten-Prügelholz,

28%

Stockholz,

1025 Wellen

Reisholz,

9 % u n

Stockholz,

478 Wellen

Reisholz,

6 Eichen-Stämme

mit 107 Cubikfuß,

30 Nadel-

633

II

1 Birken-Stamm

14

II

94 Nadel-Stangen

332

II

1 Birken-Stange

7

*

II

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. December l. I. Sc' stattet.

Der Anfang wird am Fichtcnfopf gemacht.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden um Veröffent­lichung dieses ersucht.

Gießen, den 7. August 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

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