Ausgabe 
1.2.1860
 
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Gießen I. bis Ende Februar ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, den 27. Januar 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Feldstrafen-Erhebung bei dem Rentamt Gießen.

206) Die Feldstrafen von der 6. Periode 1859 können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen: Dienstags und Sam­stags ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, den 26. Januar 1860.

Großherzogliches Rentamt Gießen. Melchior.

Versteigerungen.

Main Weser-Bahn.

166) Die Lieferung von 100 Stoß. und 1000 Mittelschwellen, mit kantigem oder halbrundem Querschnitte, sowie 1200 Cubikfuß Schwellen von verschiedener Länge, mit kantigem Querschnitte, soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen bei der unterzeichneten Stelle zur Einsicht bereit, an welche Vie Offerten längstens bis zum 15. Februar, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufschrift: Schwellenlieferung betreffend" einzureichen sind. Gießen, den 25. Januar 1860.

Großhcrzogliche Magazins - Commission.

In Verhinderung des Vorsitzenden: Daudt, Maschinenmeister.

Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

193) Donnerstag den 2. Februar 1860, des Vormittags 9 Uhr,

sollen nachfolgende Arbeiten auf hiesigem Rathhause an den Wenigstnehmcnden »er» geben werden, als:

Zimmerarbeit, veranschl. zu 9 fl. 12 fr.

Weißbinderarbeit, 5

Gießen, den 27. Januar 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Jagdverpachtung in der Gemarkung Naunheim.

167) Donnerstag den 2. Februar 1860, des Vormittags um 11 Uhr,

soll die am 1. Februar leihfällig werdende Gemeinve-Jagd, bestehend aus 1060 Mor­gen Wald und 1979 Morgen Acker und Wiesenfeld, auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Die Verpachtung geschieht auf der Bürgermeisterei zu Raunheim, woselbst auch die näheren Bedingungen vorher cingesehen werden können.

Raunheim, den 25. Januar 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Naunheim.

Rühl.

Main-Weser Eisenbahn.

159) Mittwoch den 8. Februar l. I.

werden auf ver hiesigen Station, in vem Wartezimmer IIL Klaffe, die durch Ein­richtung ver Gasbeleuchtung entbehrlich ge­wordenen Lampen und Laternen an den Meistbietenden öffentlich verkauft. Bei Vieser Gelegenheit sollen auch noch Stocklaternen, Hanvlaternen, Wandlampen re., vom Bau ver Bahn herrührenv, zum Verkaufe kom­men. Auch werten alte Thüren, Fenster, Rahmen, Oefens alte Werkzeuge, Seile, einige Pumpenstöcke, Fußkratzeisen, Schellen­züge, Reste von Vorhängen unv Rouleaux, Packsäcke, Packfässer, zerbrochene Hüfkhörner, mehrere Centner Glasscherben, einige ge­tragene Uniformsstücke u. vcrgl. ausgeboten.

Bei annehmbaren Offerten wirv ver Zu­schlag sogleich ertheill. ,

Die Versteigerung beginnt Ves Vormit­tags um 10 Uhr und werten die einzelnen Gegenstänte in obiger Reihenfolge vvr- genommen.

Gießen, ven 24. Januar 1860.

Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur des Bahnbezirkes Gießen:

Hochgesanv.

199) Montag ven 6. Februar l. I., Vormittags 11 Uhr,

werden auf Großherzoglicher Bürgermeisterei zu Londorf nachstehenve zur Erbauung einer evangelischen Kirche in Lonvors nöthigen Arbeiten versteigert, und zwar:

Maurerarbeit, veranschlagt zu . 6325 fl. Zimmerarbeit, wovon jedoch Vas

gestellt wervenve Holz in Abzug kommt, veranschlagt zu . . . 3142 Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 2176

Schreinerarbeit, 3101

Schlosserarbeit, 1520

Glaserarbeit, 550

Weißbinverarbeit 1548

Spenglerarbeit, 312

Zeichnungen, Voranschläge unv Bedin- gungen liegen bis zum 5. Februar l. I. dahier zur Einsicht offen.

Grünberg, Ven 25. Januar 1860. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg.

Dr. Dieffenbach.

Jagdverpachtung zu Allendorf an der Lumda.

204) Mittwoch den 15. Februar 1. I., Nachmittags 1 Uhr,

soll auf hiesigem Rathhause Vie an viesem Tage leihfällig wervenve hiesige Gemeinve- Jagd in zwei Abteilungen auf weitere drei Jahre verpachtet werden.

Die Bedingungen werten in dem Ver­steigerungs-Termin bekannt gemacht.

Allendorf a. v. Lva., den 28. Januar 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an ver Lumda.

Wagner.

Holzversteigerung im Mainzlarer Gemeindewalde.

168) Donnerstag ven 2. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in Vem hiesigen Gemeindewalve, Distric- ten vorverster Steinrück unv Schabenberg, nachverzeichnetes Brenn- und Werkholz ver­steigert werden, als:

4% Stecken Buchen-Scheidholz,

26 Eichen-

. 35 Buchen-Prügelholz,

20 Eichen-

52 Kiefern-

6% Buchen-Stockholz,

17% (Sieben-

5% Kiefern-

2150 Wellen Buchen-Reisholz,

1700 Eichen-

2775 Kiefern-

13 Eichen-Stämme von 10 bis 25 Fuß Länge unv 9 bis 27 Zoll Durch­messer, zusammen 282 Cubikfuß,

99 Kiefern-Stämme von 10 bis 45 Fuß Länge und 3 bis 5 Zoll Durch­messer, zusammen 951 Cubikfuß,

18 Eichen-Stangen, zusammen 35 Cubikf.,

10 Buchen-Stangen, zus. 12 Cubikfuß, 877 Kiefern - Stangen, zusammen 1563

Cubikfuß.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. November t. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist am Waldeingange, an der Straße nach Trais.

Mainzlar, den 24. Januar 1860.

Großherzoaliche Bürgermeisterei Mainzlar.

Vogel.

Jagdverpachtung.

186) Die am 10. v. Mts. abgehaltene Versteigerung der ter Großherzoglichen San« tesuniversität zustehenten Jagten in der Gemarkung Gießen hat tie höhere Geneh­migung nicht erhalten und es sollen dieselben

Samstag den 4. Februar V. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Gasthause zum Einhorn dahier noch­mals öffentlich versteigert werden.

Gießen, am 26. Januar 1860.

Grvßherzogliches Universitäts-Rentamt.

Martin.

84) Von dem in der Gemarkung Großen- Linven gelegenen sog. Gießener Braunftein- bergwerk soll

Donnerstag den 2. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, der dem Hofger.-Avvocateu Briel in Gießen zugehörige Antheil, ein Dritttheil des Wer­kes, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in dem Gemeinde­haus dahier öffentlich versteigert werden.

Großen-Linden, den 12. Januar 1860. Großherzogliches Ortsgericht Großen-Linden.

M/nges.

187) Donn von soll nachbeno Rillschcid ui versteigert w

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