unabhängig von der Preisvertheilung, schönes Vieh und interessante Gegenstände der landw. Industrie dem größeren Publikum zur Ansicht ausgestellt wurden. ” uluum
Lau bach, den 16. Juli 1859.
Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen:
Otto, Graf zu Solms-Laubach.
Bekernntmerchuug, dm Ankauf von Rindvieh der Berner Race betreffend.
_. w 9lact) Schluß des Ausschusses des landw. Vereins von Oberhessen soll in diesem Jahr ein Ankauf resp. Wiederverkauf von Rrndvieh der Berner Race durch den landw. Verein von Oberhessen stattfinvcn.
W|U hinsichtlich der anzukaufcnden Stückzahl, sowie der Gattung des Viehes, einen Anhaltspunkt zu gewinnen, ersuche ich dre Landwrrthe Oberhessens um gütige Mittheilung bis zum 10. August d. I., mit welcher Stückzahl und mit welcher Gattung bi" selben sich an dem spateren Wiederverkauf etwa betheiligen würden. — Diese Mittheilungen sind natürlich als bindend nicht ru betrachten. Laubach, den 16. Juli 1859. 8
Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen:
_________________ Otto, Graf zu Solms-Laubach.
Gemütliche und Privat-Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachungen.
1557) Die am 15. d. Mts. fällig gewesenen Pachtgelder von verliehenen städtischen Triebvierteln können in den ersten 8 Tagen — ohne Kosten — zur Stadtkasse bezahlt werden.
Gießen, am 21. ^zuli 1859. Der Stadt - Einnehmer :
Enders.
Verlegung des (^ieffener ' Jahrmarktes.
1550) Der im Landkalender auf den 9. und 10. August d. I. angekündigte Jahrmarkt ist wegen der jüdischen Feiertage auf den 2. und 3. August 1859 verlegt worden, was hiermit zur Kcnntniß des handeltreibenden Publikums gebracht wird.
Die Grvßherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dicß im Interesse ihrer Orts- angehörigen bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 20. Juli 1859.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.________
Feldstrafen - Erhebung bei dem Rentamt Gießen.
1606) Die Feldstrafen von der 3. Periode l. I. können vom 1. bis 15. k. M. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags ohne Kosten bezahlt werden.
Gießen, den 28. Juli 1859.
Großherzogliches Rentamt Gießen. Melchior.
Benachrichtigung.
1618) Durch die Herstellung der Ortsstraße zu Waldgirmes wird die Passage durch diesen Ort bis auf weitere Nachricht gehemmt.
Waldgirmes, den 28. Juli 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Waldgirmes.
I. A.:
Körner, Bezirksbauaufseher.
1597) Der Pfandschein Nr. 44498 über eine Hose ist angeblich verloren worden. Da das Pfand eingelöst werden soll, so werden Diejenigen, welche Ansprüche an
jenen Schein bilden wollen und können, auf-1 gefordert, dieselben innerhalb 14 Tagen da- ; hier anzuzeigen, als sonst bas Pfand ver- abfolgt werden wird.
Gießen, den 29. Juli 1859.
Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.
trägt 8O'/2 Zoll in der Länge, 31 Zoll in der Breite, 28 Zoll in der Tiefe.
Gießen, am 28. Juli 1859. Großherzogliches Universitäts-Rentamt.
__Martin.
1461) Dienstag den 2. August d. I., Nachmittags 2 Uhr,
(SMrtälUöung.
1493) Die Jntestaterben des im November 1853 dahier verstorbenen früheren Hofgerichts-Advocaten Abolphi halten die Erbschaft theils ausgeschlagen, theils unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten, was später zu einer förmlichen Ueber- lassung derselben an die Gläubiger führte. Mit Bezug hierauf werden Alle, welche An- sprüche irgend einer Art an den Nachlaß zu bilden haben, aufgefordert, solche im Termin den 1. August l. I., Vormittags um 9 Uhr, bei Meidung des Ausschlusses damit, anzumelden und zu begründen.
Gießen, den 22. Juni 1859.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Bott, Stattrichter. Stadtger.-Assessor.
Versteigerungen.
1586) Dienstags, den 9. August t>. I., Vormittags um 10 Uhr,
svll in dem Hofe des neuen Anatomiegebäudes ein großer Trog von Sandstein, für Oeconomen, Bierbrauer und Brannt- weinbrenner vorzüglich geeignet, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werben. Derselbe ist 95 Zoll lang, 45 Zoll breit, 41 % Zoll hoch. Sein innerer Raum be
fett auf dahiesigem Rathhause die zum Nach, lasse des Christian Konrad Franz gehörende Hofraithe, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. oKIftr.
’/ujs 18 Hofraithe auf dem Marktplatz , an Gg. Spruck.
Gießen, den 2. Juli 1859. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
D. Ebel.
Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen.
1603) Montag den 1. August 1859, des Vormittags 9 Uhr,
sotten auf dem hiesigen Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergebe» werden, als:
Kupfersckmiedarbeit, veranschl.
zu........42 fl. — kr.
Schreinerarbeit, veranschl. zu 1 „ —» j Schlosserarbeit, „ „ 4 „ 48 „
■ Gießen, den 29. Juli 1859.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße».
I. V. d. B. :
PH. Fillmann, Ir. Beigeordneter.
i 1595) Montag den 1. August, Morgens 8 Uhr,
i soll von mehreren Grundstücken die Erndte, ! bestehend in Walzen, auf Haufen stehend,
sowie die Er in Hafer, gleich baare
Die Zus bestimmt.
Gießen,
___________( 1596) Do
sollen in 1 storbenen ■ dem Selten als: Sopb Spiegel, 9i Tische, B, Bütten, Zi mit messin: scher Appa steigert wei
Gießen,
( 1555) 1
Rach sollen in tu Freihcrrn allerlei H schneibmas Ohmfässer Fenster, I eisernen 9i Schloß, Latten, a steigert w
Gießen
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