Ausgabe 
23.7.1859
 
Einzelbild herunterladen

geschlossenen Dörfer von Gewerbtreibenden, d. h. solchen, die mit Holz, Torf u. s. w. handeln, oder zu ihrem Gewerbe gröbere Mengen Brcnnmaterialtcn gebrauchen und anfbewahren müssen, nicht aufbewahrt werden dürfen, und die Entfernung von Wobn gebauden zu bestimmen, unter welcher sie nicht nievergelegt werden dürfen. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieses Artikels und die in Folge dessen erlassen werdenden Localreglements werden mit einem bis zehn Gulden bestraft.

Bekanntmachung.

Die nachstehend abgedruckten Bestimmungen der Verordnung vom 4. April 1856 werden mit dem Bemerken wiederholt ver- öffentlicht, daß Zuwiderhandlungen nach Art. 152 des Polizeistrafgesetzes mit 1 bis 10 fl. bestraft werden.

Gießen, am 20. Juli 1859. Großherzogliches Kreisamt Gießen.

K ü ch l e r.

1. Kaufleute, welche Streichfeuerzeuge im Kleinen verkaufen, müssen den in ihren Läden zum Verkaufe aus der Hand bestimmten Vorrath in feuersicheren Gefäßen, mit gut schließenden Deckeln versehen, aufbewahren.

8- 3. Der Gebrauch der Streichfeuerzeuge in Ställen, Scheunen, Seiler-, Schreiner-, Küfer- und Zimmermanns-Werkstätten und überhaupt an solchen Orten, wo leicht feuerfangende Gegenstände, zum Beispiel Hanf, Flachs, Werg, Holz, Stroh, dürres Laub rc., sich befinden, ist verboten.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

1557) Die am 15. d. Mts. fällig gewesenen Pachtgelder von verliehenen städtischen Triebvierteln können in den ersten 8 Tagen ohne Kosten zur Stadtkaffe bezahlt werden.

Gießen, am 21. Juli 1859. ' Der Stadt-Einnehmer:

' Enders.

Verlegung des Gießener Jahrmarktes

1550) Der im Landkalendcr auf den 9. und 10. August d. I. angekündigte Jahr­markt ist wegen der jüdischen Feiertage auf den 2. und 3. August 1859 verlegt worden, was hiermit zur Kenntniß des handeltreibenden Publikums gebracht wirr.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieß im Interesse ihrer Orts­angehörigen bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 20. Juli 1859.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Versteigerungen.

A r b e i t s v e r st e i g e r u n g. 1545) Dienstag den 26. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen die zur Reaulirung des Lahnufers an der Naunheimer Gemeindewiese, der soge­nannten Niederweiv, erforderlichen Arbei­ten , als:

1) Erdarbeit, veranschl. zu 577 fl. 41 fr. 2) Versteinung, 108 24

auf Ort und Stelle an die Wenigstneh- menden öffentlich versteigert werden.

Gießen, am 20. Juli 1859.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. _________ Holzapfel._________ 1554) Donnerstag den 28. Juli 1859, Nachmittags 2 Uhr anfangend, sollen in dem Hause des Bäcker Carl Noll auf dem Marktplatz allerlei Hausmobilien, ein Oeconomie-Wagen und sonstige Gegen­stände gegen gleich baare Zahlung verstei­gert werden.

Gießen, den 21. Juli 1859.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:

C. W e i d i g, Ortsgerichtsmann.

Die Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

1539) Montag den 25. Juli 1859, des Vormittags 9 Uhr,

sollen auf hiesigem Rathhause folgende Ar­beiten an den Wenigstforvernden vergeben werden, als :

Vie Anfuhr und das Verbrei­ten von 13,8 Cub.-Klftr. Lahnkies auf den Wisma­rer Weg, veranschlagt zu 92 fl. 27z kr.

die Anfuhr von weiteren 4

Cub.-Klstrn. Lahnkies eben­

dahin, veranschlagt zu 34 das Messen und Verbreiten

dieser 4 Cub.-Klftr. Lahn­

kies, veranschlagt zu... 6 Gießen, den 18. Juli 1859.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________________D. E b e l.

1546) Künftigen Montag, den 25. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr,

sollen in dem Geschäftslocal der unterzeich­neten Behörde folgende Arbeiten und Liefe­rungen, als:

1) Liefern und Versetzen von 180 Cubikfuß Abweisern von Lung- steinen, veranschl. zu . . . 150 fl.

2) Lieferung von circa 24 Stück Placatepfählen von Eichenholz, veranschl. zu......156

an den Wenigstnehmenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedin­gungen , öffentlich versteigert werden.

Gießen, am 19. Juli 1859.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.

____________Holzapfel.

Versteigerung von Pflasterarbeit.

1544) Dienstag den 26. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr,

soll im Rathhause zu Her mann st ein die

Umpflasterung von Gossen an der Staats­straße daselbst, veranschl. zu 96 fl. 15 fr., an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen, den 20. Juli 1859.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.

Die Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

1528) Montag den 25. Juli 1859, des Vormittags 9 Uhr,

sollen auf dem Rathhause dahier nachfol­gende Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als:

die Chaussirung einer Schneiße, veranschl. zu.....36 fl. kr.

die Herstellung von Durch­

lässen , veranschl. zu . . 40 die Fertigung von Gräben,

veranschl. zu.....95 24

die Lieferung von 25 behaue­

nen Lungfteinen, 2' 5" lang,

8" breit , veranschl. zu . 42 30 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Arbeitsverstcigeruug.

1561) Montag den 25. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Nathhause zu Staufenberg nachfolgende Arbeiten öffentlich an die We- nigstnehmcnden versteigert werden, und zwar: das Graben und Ausmauern

eines Brunnens, veran­

schlagt zu . . . . . 123 fl. 20 kr. das Pflastern um diesen

Brunnen, veranschlagt zu 20 n Voranschläge und Bedingungen werden im Termin eröffnet.

Staufenberg, am 20. Juli 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg.

I. A. :

L. Hahn, Bczirksbauaufseher.

1555) M

Nachr sollen in der Freiherrn v allerlei Ha schneivmasch Ohmfässer, Fenster, th eisernen Rc Schloß, fi Latten, ge steigert wei

Gießen,

(

1564) D soll in der die Hafer-L haltend, t

15 bekannt Essen t Herren in Fra sich an thmn a wasser. Jndust nicht n in Frai daß ic und n Ludw

V 1234) Hallett nem Haus miethen n

1568) schen Hat weit zu Louis $

1556) miethen bei

1489) mit versc miethen t

723) Möbeln,