Ausgabe 
15.10.1859
 
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Meine engl. und franz. Sprachbriefe

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Einige Auszüge aus den im Prospeet entlialteiien Briefen r

gar nicht irren kann . . . .

L. Stn

(Ein dritter, engl. geschriebener Brief von Demselben, 20. 5. 58.) .... Ich glaube, nur "Wenige werden die engl. Sprache so schnell wie ich gelernt haben, sowohl was Grammatik, als was Sprechen betrifft, obgleich ich noch nicht alle Briefe studirt habe ....

li. Stn.

(S. 13.) Leipzig, 5. 12. 57 Ich habe gefunden, dass man die Aussprache aus Ihren Briefen weit gründlicher lernt, als bei einem Lehrer, und glaube, dass Derjenige, welcher Ihre Briefe voll­ständig studirt hat, einen grossen Theil der Sprachlehrer an Kennt- niss der Sprache weit übertrifft .... C. "W. t-z.

(8. 15.) Steyer, 21. 2. 58 Ihre Methode ist vortrefflich und führt unvergleichlich schneller und sicherer zum Ziele, als der Unterricht selbst eines sehr geschickten Lehrers ....

Jos. II... I,

Erzieher im Hause des Fürsten von Lg.

(8. 16.) Altona, 19. 1. 58 Ich sende Ew. "W. hiermit 10 Thaler .... und kann ich Ihnen nicht verhehlen, dass Ihre Me­thode alle meine Erwartungen weit übertroffen hat ....

P. C. Hm.

(8. 16.) Ohne (Belgien), 3. 10. 58 Ihre Lehrweise gefällt mir sehr gut und ist der ganz richtige Weg zur leichten, an­genehmen und schnellen Erlernung einer fremden Sprache

o. O., Prof. dAllemand.

ersetzen nicht mir den mündlichen Unterricht des tüchtigsten Uehrers (was die, zwölf Seiten des Prospeets füllenden, meist gelegentlichen Briefe, resp. Zeugnisse früherer Abonnenten zur Genüge darthun), sondern machen auch jegliches Buch beim Erlernen der engl. und franz. Sprache unnöthig; sie setzen keine Vorkenntnisse voraus und zeichnen sich noch besonders aus durch getreue, mir eigenthümliche Dar­stellung der engl. und franz. Aussprache (s. unten!).

Das Honorar beträgt für 40 Briefe (80 Wochen) einer Sprache 8 Thaler (oder 8 S.-Rubel, oder 12 Fl. C.-M., oder 30 Franken), beider Sprachen zusammen (40 Wochen) nur 44 Thaler (21 FL, oder 52 Fr.) und kann in beliebigen Raten, nur nicht unter ® Thaler, (per Post an meine bekannte Adresse: Neue Promenade, Berlin) entrichtet werden. Von den honorirten Briefen erhält man alle 14 Tage 4 Briefe zu­sammen franco, auch im Auslande, die erste Sendung sofort. (Den meisten Abonnenten genügen schon zwei Drittel der Briefe.)

Unbemittelte finden nach wie vor Berücksichtigung und mögen senden soviel ihnen möglich ist.

Der ausführliche Prospect wird den ersten Briefen beigelegt, auf Verlangen auch allein (gratis und franco) gesandt. Die 2 ersten Briefe einer Sprache kosten 1 Thaler.

J. Karl A. Jacobi in Berlin,

Begründer des brieflichen Sprachunterrichts (seit 1853.)

« ) Zw, 25. 3. 54 Es geht vortrefflich mit dem Engl.; ich unterhalte mich schon ziemlich geläufig mit geborenen Eng­ländern und alle verstehen mich sehr gut, ein Beweis, dass Ihre Dar­stellung der Aussprache vortrefflich ist ....

B.. Administr.

(S.S.) Berlin, 7. 8. 53 Mit stets steigendem Interesse habe ich Ihre Briefe bis z. 20 (das 1. Drittel) durchgear­beitet, und bereits jetzt fühle ich mich fähig, jedweden Gedanken in engl. Sprache auszudrücken, und loben Bekannte, die durch langen Aufenthalt in England und Amerika die engl. Sprache erlernt haben, besonders die Richtigkeit meiner Aussprache ....

G. Langenscheidt.

(8. J.) Rahden, 17. 11. 54 Mit Vergnügen erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, dass es mir nach dem Studium von 45 Ihrer (60) engl. Briefe ein Leichtes ist, mich mit einem Engländer ziem­lich fertig zu unterhalten .... All. Heil.

(8. li. u. 18.) Potsdam, 30. 3. 58 Schon nach dem kurzen Zeitraum von noch nicht ganz drei Wochen gewahre ich mit vieler Freude, dass ich so bedeutende Fortschritte mache, wie es Andern mit demselben Eifer (ohne die Briefe) kaum in soviel Mona­ten gelingt. Die Aussprache ist so deutlich angegeben, dass man

Rb Geschäfts - Eröffnung. LZH

2084) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zeige ich hiermit cr- gebenst an, daß ich mein Kappenlager, bestehend aus einer großen Auswahl Sommer-, Winter- undHauskappen, von Hungen hierher verlegt habe. Für feine, moderne und geschmackvolle Arbeit werde ich stets Sorge tragen, und verspreche prompte und reelle Bedienung. Um recht zahlreichen geneigten Zuspruch, sowie um gefällige Austräge bittend, zeichnet Z. Buch,

Wallthorstraße, Eck vom LinLenplatz.

2208) Auch ich verfehle nicht, Herrn Kalligraphen M. A. Gan der aus Germersheim, meinen wärmsten Dank dafür auszusprechen, daß er nach zehnstündigem Unterrichte, unter sehr freundlicher Zurechtweisung, meine seitherige sehr unleserliche Handschrift in eine recht deutliche und gefällige umgewandelt hat; so daß ich denselben mit dem besten Gewissen nur empfehlen kann.

Gießen, den 15. October 1859. Heinrich Faulstich,

Bezirksbote.

2135) Ein Frauenzimmer, welches zehn selben hier Privatunterricht zu geben. Jahre in Frankreich war und die französische Nähere Erkundigungen hierüber bei Herrn Sprache gründlich erlernte, wünscht in der- Dr. Weber I. ____________________

Oessentliche Anerkennung.

2207) Es gereicht mir zur Freude, der Familie des weiland Dr. med. Doecks zu Barn storf im Königreich Hannover über die vortreffliche, heilkräftige Wirksamkeit ihres Heilmittels gegen Magenkrampf und Verdauungsschwäche, welche sich am bei meinem Magenlciden im vergangenen Winter vollkommen bewährt hat, hiernnt eine öffentliche Anerkennung dankend aus­sprechen zu können.

Stettin, im October 1859.

Auguste Schröder,

__________________geb. Klöckner. _

2173) Ein Geldtäschchen mit einigem Gelde ist in den Neuen-Bäuen gefunden worden. Der sich legitimirende ®'9ent^utlier kann das Nähere bei der Exped. d. Bitt erfahren.__________________

2180) Gymnasiasten oder Realschüler können angenehmes Logis und Kost erha' ten. Das Nähere bei der Exped. d.

(Hierzu zwei Beilagen).