Ausgabe 
12.3.1859
 
Einzelbild herunterladen

die Schuldverschreibung und eine öffentliche oder in Ansehung der Unterschrift gehörig beglaubigte Urkunde vorzulegen, woraus dieser Uebergang erhellt. Dieser Uebergang ist sodann auf Verfügung des Landgerichts von dem Ortsgerichte, neben dem betreffenden Eintrag im Hypothekenbuch, zu bemerken, unter Bezugnahme auf die vorgelegte Urkunde, und wenn der Betrag der versicherten Forderung nicht ganz auf den betreibenden Theil übergegangen ist, mit Bezeichnung des übergegangenen Theils der Forderung, und zugleich ist auf der vorgelegten Urkunde zu bescheinigen, daß und unter welchem Datum dieser Eintrag erfolgt ist.

Ist die Urkunde, woraus der Uebergang erhellt, der Schuldverschreibung nicht beigeschreiben, so muß sie derselben beigeheftet und mittelst des Landgerichtssiegels beigesiegelt werden.

Art. 3 6. Hat ein Pfandgläubiger, unbeschadet seines Pfandrechts, den durch frühere Einschreibung seines Hypothektitels erlangten Vorzug einem späteren Pfandgläubiger abgetreten (Art. 101 des Gesetzes vom Pfandrechte), so ist dem Landgerichte eine öffentliche oder in Ansehung der Unterschrift gehörig beglaubigte Urkunde vorzulegen, aus welcher die Abtretung erhellt.

Diese letztere ist sodann aus Verfügung des Landgerichts von dem betreffenden Ortsgerichte unter Bezugnahme auf die vorge­legte Urkunde bei dem betreffenden Eintrag der Hypothek einzuschreiben und zugleich hierbei auf den Eintrag der älteren Hypothek, und bei letzterem auf den Eintrag der jüngeren Hypothek zu verweisen, sodann auf der vorgelegten Urkunde die Bescheinigung, daß und unter welchem Datum die Einschreibung erfolgt ist, beizufügen. (Schluß folgt.)

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

Gießener Jahrmarkt.

368) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der nächste Gieße­ner Jahrmarkt, wie im Hessischen Land­kalender angezeigt,

am 15. und 16. März d. Z., und nicht, wie in den Adreß- und anderen Kalendern angegeben, am 22. u. 23. März abgehalten wird.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dies im Interesse der Ortsangehörigen be­kannt machen zu lassen.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________

Domänen - Veräußerung bei dem Rentamt Gießen.

473) 'Die in Nr. 7 des Gießener An­zeigeblattes vom 22. Januar 1. I. angekün­digte Versteigerung von Domanial-Gebäuden und Grundstücken in der Gemarkung Königs­berg auf Donnerstag den 17. März l. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemein­dehause zu Königsberg wird hierdurch wie­derholt bekannt gemacht.

Gießen, den 10. März 1859. Großherzogliches Rentamt Gießen.

Melchior.

Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt.

427) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Mona­ten Juni, Juli, August, September, Oetober, November und Deeember 1858 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 5. März bis 16. April d. I. dieselben einzulösen oder zu prolongiren , als sonst deren Versteigerung am 23. Mai d. I. statt- fineet. Bemerkt wird hierbei, daß jeden Tag, mit Ausnahme des Mittwochs und Freitags, prolongirt werden kann.

Nach Ablauf obigen Termins kann weder Einlösung, Prolonaation noch Umschreibung vvrgenommen werden; die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungs-Termin gegen baare Zahlung einlösen können.

Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden.

Die Herren Bürgermeister des Kreisamts­bezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, am 4. März 1859.

Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil,

Versteigerungen.

Vergebung von Zimmerarbeit bei der Stadt Gießen.

459) Montag den 14. März 1859, des Vormittags 9 Uhr,

soll eine zu 29 fl. 24 kr. veranschlagte, in der Anfertigung eines Schutzspaliers be­stehende Zimmerarbeit auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenven vergeben werden.

Gießen, den 5. März 1859.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

_______ D. Ebel.___________ Holzversteigerung.

476) Donnerstag den 17. März l. I., Vormittags 10 Uhr,

soll in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- striet Pohlheimer Wald, nachverzeichnetes Holz an den Meistbietenden versteigert wer­den , als

12 Stecken Nadel-Scheidholz,

39 Prügelholz,

23 Stockholz,

4550 Wellen Buchen- und Eichen-

Reisholz,

11 Nadel-Stämme von 20 bis 25 Fuß Länge,

96 Nadel-Stangen von 20 bis 30 Fuß Länge.

Die Zusammenkunft ist im genannten Di- striete. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungfrist bis zum 1. Oetober l. I. : gestattet.

Watzenborn, am 8. März 1859. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn.

Mai d.

H o l z v e r st e i g e r u n g.

456) Dienstag den 15. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, werden in dem Freiherrlich v. Rabenau'schen Walbdistrict Kohlstrauch bei Winnerod nach­stehende Hoizsortimente versteigert, als:

92 Stecken Buchen-Scheidholz,

9 Prügelholz,

32 Stockholz,

2850 Wellen Reisholz und

250 Kiefern-

Nach Beendigung dieser Versteigerung werden Mittags um 1 Uhr in dem District Mönchwalv bei Alten-Buseck:

5000 Wellen gemischtes Reisholz versteigert.

Der Zusammenkunftsort ist des Morgens um 9 Uhr im Kohlstrauch bei Winnerod, und des Mittags um 1 Uhr im Mönch- wald bei Alten-Buseck.

Rabenau, am 5. März 1859.

Der Rentmeister; ______________________Engel.

437) Montag teil 14. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die den Erben des Johannes Noll gehörenden Grundstücke erbvertheilungshalber auf dahiestgem Rathhause versteigert wer­den, als:

Flur Nr..Rlftt.

3/77u.78 511 Garten an der Bleiche,

am Gäßchen,

3/,ozbisz,o 1269 Acker am Wismarer Weg, links,

^2ssbis7gg 933 Wiese auf der Wolfspforl, an der kleinen Weide,

"/-gzbiszoo 1771 Acker hinter der Pulver­mühle,

33/10 96 Acker im Altenfeld, bei

den Gärten,

43/48big58 850 Wiese am alten Lahnfluß, bei der Steinkaute.

Gießen, den 3. März 1859.

In Auftrag der Erben: C. Weidig, Ortsgerichtsmann. Holzversteigerung im Anneröder Gememdewalde.

477) Donnerstag den 17- d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigem Gemeindewalde, Di- .strieten Garbenteichertheil und Binstweide, .nachverzeichnetes Holz meistbietend versteigert werden, als:

1% Stecken Buchen-Scheidholz,

2 Stöckholz-

75 Wellen ,,. Reisholz,

9

15

40

1400

20

26

1050

148

5

105

Gegen Zahlung!

Die Z Straße, Sinnen Grvßherz

Holzv

.474) M sollen in rrdenwal mente ve

88 S 96 93

7458 M 89

1790

22 Sl 45 D

5 S vr 1!

984 Fi Li

Bersr Gros

. Etc 452)

sollen ii in versd Baustein den bei werdend steigert

Die oberhall girmes.

Walt Großhe

419) i

werden hiesigen

1

7

' 3