Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachungen.
1500) Bei der diesjährigen Berloosung der städtischen Obligationen auf Inhaber sind folgende Nummern ,<ur Rückzahlung bestimmt worden:
a) von d e m 31/2 p r o c e n 11 g e n Anlehen :
Lit. A. Nr. 46, 57 und 137, a 1000 fl..... 3000 fl.
„ B. „ 167.......■ 500 „
„ C. „ 52, 76, 111, 237, 264, 304 und 326, alOOfl. 700 „
b) von d e m 4procentigen Anlehen:
Lit. C. Nr. 5, 64, 77 und 82, a 100 fl..... 400 ff.
Zusammen 4600 fl.
Die Besitzer dieser Obligationen werden hiervon mit dem Anfügen benachrichtigt, daß die Capitalbeträge bis zum 1. October d. I. bei der Stadlkaffe in Empfang genommen werden müssen, indem von da ab die Verzinsung aufhört.
Gießen, den 20. Juli 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________________________________________D. Ebel._____________
1505) Das bei dem nächste Woche stattfinvenden landwirthschaftlichen Feste zur Preisbewerbung ausgestellt werdende Vieh muß mit Bescheinigung des Ursprungs re. versehen sein und sind diese Bescheinigungen für' hiesige Betheiligte längstens bist Samstag den 24. l. Mts., Nachmittags 4 Uhr, auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei dahier einzuholen.
Gießen, am 20. Juli 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
Versteigerungen.
Versteigerung von Pffasterarbeit und Materiallieferungen.
1515) Donnerstag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,
sollen in dem Gasthause zum Engel zu Lich nachfolgende Arbeiten wenigstnehmend versteigert werden:
1) das Brechen und das Zurichten von circa 2 Cubikklafter Pflastersteinen in dem Steinbruch bei Reiskirchen ;
2) die Bei fuhr dieser Steine aus dem Steinbruch nach Lich;
3) die Lieferung von circa 3,5 Cubikklafter Sand aus ter Grube im Gießener Stadtwalv nach Lich;
4) bas Aufsetzen der obigen Steine und das Messen des Sandes;
5) die Umpflasterung von circa 114 Quadratklafter Straßenpflaster in der Stadt Lich.
Die resp. Großherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerung im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 22. Juli 1858.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.
Hierin empfiehlt sich
L. Ko hl er mann, am Wallthor.
Feil gebotenes. Chinesisches HanrfiirbemitteL,
h. Flacon 1 fl. 30 kr. und 45 kr.
Mit diesem kann man Augenbrauen, Kopf- und Baarthaare für die Dauer ächt färben, vom blässesten Blond und dunklen Blond bis Braun und Schwarz, man hat die Farbennüan- cen ganz in seiner Gewalt; bei jedesmaligem Einkämmen , mit der Tinktur wird das Haar einen Schein dunkler. Diese Komposition ist frei von nachtheiligen Stoffen. Das Resultat i ist überraschend schön, so erhält z. B. das Auge mehr Charakter und Ausdruck, wenn die Augenbrauen etwas dunkler gefärbt werben. Das Färbemittel besteht nur aus einem Flacon unb nicht in Carton, auch befindet sich vie Firma unter ber Gebrauchsanweisung, und ist das Flayon damit gesiegelt, welches ich zu beachten bitte. Die vorzüglich schönen Farben, die durch dieses Mittel hervorgebracht werden, übertreffen alles bis jetzt Existirende.
I Staats- und stan-esherrliche Obligationen, Anlehens-Loose, Bank-, Eisenbahn- und Industrie-Actien, werden stets zum genauesten Börsencours umgcsetzt durch Vas Bankgeschäft von
Jacob Strauß
in Frankfurt a. M.
§ S'pehspren,
zur Fütterung und zum Füllen von Strohsäcken, preiswürdig, bei
G. F. Eißner, am Kreuz.
NB. Den Herren Oeconomen wird dieser Artikel zu empfehlen sein, da derselbe besser als Hecksel und nicht theurer zu stehen kommen dürfte.
1506) So eben angekonimen:
Neue Diesjährige matjes Häringe bei
H ch. Ferber, am Markt.
1514) Orientalisches Enthaarungs-Mittel, in Flacons h 1 fl. 27% kr., zur Entfernung der Haare, wo man solche nicht gern wünscht, im Zeitraum von 15 Minuten ohne jeden Schmerz oder Nachtheil der Haut. Der Bart, eine Zierde des Mannes, dient dem schönen Geschlecht zur V erunzierung; zur Beseitigung desselben, so wie des zu tief gewachsenen Scheitelhaares oder der zusammengewachsenen Augen - Brauen giebt es kein sichereres Mittel. Für den Erfolg garantirt die Fabrik und zahlt im Nichtwirkungsfalle den Betrag zurück.
Verkauf für Giessen und Umgegend bei Louis Ko hl ermann, Friseur, am Wallthor.
Erfinder: Rothe «fe Comp. in Berlin.
1520) Sehr gute Sauerkirschen, zu Kuchen und zum Einmachen, das Pfund 5 und 6 kr., ferner grüne Winterkohl-, Winter-Endivien-, Spät-Würsing-, Oberkohlraben-, Rosenkohl- unb Blumenkohl- Pflanzen bei
L. Hartmann, in ber Schanz.
1519) Fliegonpapior, buch- und bogenweise, bei A. Balser.
ß Erbsen
zur Saat sinb eingctroffen bei
G. F. Eißner, am Kreuz.
ß Untrügliches Mittel zur Vertilgung der Wanzen,
pr. Fläschchen 18 fr., besorgt bic Expek. bieses Blattes.
1518) Eine Parthie alte Stricke unb irbenc Blumentöpfe, verschiebener Größe, werben verkauft in Lit. B. Nr. 33.__
1483) Fichten-Stangen von 20 bis 60 Fuß Länge unb 2 bis 6 Zoll Durchmesser, sowie 6 Kirschbaum-Stühle mit Rohrsitz, sinv zu verkaufen bei
K. I u n g, Schrcinermeister in Klein-Linden.
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