Ausgabe 
13.2.1858
 
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221) Sämmtlichc Gläubiger, welcheMn- sprüche an ven unter der Rechtswohlthat des Inventars angctretenen überschuldeten Nach­laß des verstorbenen Großherzoglichen pensio- nirten Hauptmanns Fresenius zu erheben gedenken, haben dieselben sogewiß

Montag den 22. Februar 1858, Morgens 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzumelden, als sonst bei Abschluß des Inventars keinerlei Rücksicht aus sie genommen werden kann.

Zugleich werden alle Gläubiger aufgefor­dert, in genanntem Termine entweder in Selbstperson zu erscheinen, oder durch einen gehörig Bevollmächtigten sich vertreten zu lassen, indem ernstlichst die Güte versucht werden soll, und im Falle ein Arrangement zu Stande kommt, die Minorität als durch die Majorität gebunden betrachtet wird.

Gießen, den 19. Januar 1858.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtg.-Assessor.

260) Forderungen und sonstige Rechts­ansprüche an Philipp Lang 11. zu Großen- Linden sind innerhalb Frist von 14 Tagen dem bestellten Curator desselben, Gemeinde­rath Johannes Luh IV. daselbst, anzumelden, widrigenfalls solche bei der Ordnung der Vermögens-Verhältnisse des ersteren unberück­sichtigt bleiben. Gießen, den 30. Jan. 1858.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

^Muhl, Bott,

________Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

Besondere Bekanntmachung.

Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Leih- und Pfandanstalt.

261) Die Schuldner der hiesigen Leih- und Pfandanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, Octo­ber, November und December 1857 ver­fallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 15. Februar bis zum 3. April d. I. mit Ausnahme der Mittwoche und Freitage dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 3. Mai d. I. stattfindet.

Nach dem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Um­schreibung vorgcnommen werden. Die Säu­migen können ihre verfallenen Pfänder daher erst am Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen.

Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden.

Die Herren Bürgermeister des Kreises werden ersucht, Vorstehendes in ihren Ge­meinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 9. Februar 1858.

Die Pfanvhausverwaltung.

. Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

267) Die zur Bekleidung der Hospita- liten im Bürgerhospital erforderlichen Gegen­stände, nämlich:

a) 60 Ellen Schotter Zeug, % breit, die" Elle veranschlagt zu 24 fr., b) 40 Ellen Sarsenet, Vie Elle veran­schlagt zu 8 fr., sollen im Submissionswege vergeben werden.

Desfallsige Anerbietungen sind unter An­schluß der Mustern bis zum

Donnerstag den 18. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, verschlossen bei dem Unterzeichneten einzu­reichen. Gießen, am 11. Februar 1858.

Der Rechner:

______________________Wittich.

Holzersteigerung im Gießener Stadtwalde.

245) Montag den 15. Februar 1858, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Gießener Stadtwalve,

District Faulerboden, Abth. Tiefenbach, Oberwald, Grasfeld, Oberwald, Erlenbrunnen, nachfolgende Holzgattungen meistbietend ver­steigert werden, als:

304 Eichen-Stämme mit 6176 Cubikfuß

Inhalt,

20 Buchen-Stämme mit 923 Cubikfuß Inhalt,

1 Hambuchen-Stamm mit 8 Cubikfuß Inhalt,

1 Aspen-Stamm mit 18 Cubikf. Inhalt, 5 Erlen-Stämme mit 194 Cubikf. Inhalt, 10 Nadelholz-Stämme mit 472 Cubik­fuß Inhalt,

54 Eichen-Stangen mit 173 Cubikfuß Inhalt,

12 Buchen-Stangen mit24 Cubikf. Inhalt, 558 Fichten-Stangen mit 254 Cubikfuß Inhalt;

Holzversteigerung im Königsberger Gemeindewald.

257) Dienstag den 16. Februar 1858, des Vormittags 10 Uhr,

sollen in dem Königsberger Walde, District Bleidenberg, nachstehende Holzsortimente ver­steigert werden, als:

12 Stecken Buchen-Scheidholz,

1972 ,/ U Prügelholz,

58 Stockholz,

265 Wellen Reisholz,

7 Stecken Eichen-Scheidholz,

8 u Prügelholz,

7 Stockholz,

75 Wellen Reisholz,

5 Eichen-Stämme von 385 Cubikfuß.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Credit bis 15. Juni l. I. gestattet.

Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde, auf dem Schlimmstück, ohnweit dem Hof Bubenrod.

Königsberg, am 8. Februar 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg.

K r a u s k o p f.

Bauholz - Versteigerung.

268) Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen im Gemeinbcwalde Krofdorf-Gleiberg:

3317 Cubikfuß Eichen-Bauholz, bestehend in 44 Stämmen, ä 20 bis 255 Cubikfuß Inhalt, versteigert werden.

Atzbach, den 8. Februar 1858.

Der Bürgermeister: Colnot.

Holzversteigerung.

sodann:

Dienstag den 16. Februar 1858, von Morgens 9 Uhr an, 161 % Stecken Buchen-Scheidholz, 53% Eichen-

1 Nadel-

51 Buchen-Prügelholz,

73 Eichen-

1 Nadel- '

1

u

Aspen-

4

u

Erlen-

141 */2

Buchen-Stockholz,

ff

83'/

ff

Eichen-

1'4

ff

Erlen-

i

ff

Aspen-

3%

ff

Nadel-

5426

Wellen

Buchen-Reisholz,

2700

ff

Eichen-

400

ft

Fichten-

275

ff

Dorn-

Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee, am Lumpenmannsbrunnen.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni 1858 gestattet

Die Großherzvglichen Bürgermeister wer­den um Bekanntmachung dieser Versteigerung ersucht. Gießen, am 8. Februar 1858.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

265) Donnerstag den 18. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr,

sollen in dem Crumbacher Gemeindewalv, District Langhecke, folgende Holzsortimente öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, als:

2 Stecken Aspen-Prügelholz, 1700 Wellen Buchen-Reisholz.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Credit bis Michaelis d. I.

Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde, im Districte selbst, an der herr­schaftlichen Straße nach Gladenbach.

Crumbach, den 9. Februar 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Crumbach.

Wagner.

I a g d v e r p a ch t u n g.

263) Die der Gemeinde Steinbach zu­gehörende, am 15. Februar d. I. leihfällig werdende Wald- und Feldjagd, mit einem Flächengehalt von 3500 Morgen, soll

Montag den 22. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr,

auf dahiesigem Rathhause anderweit an den Meistbietenden verpachtet werten.

Steinbach, am 1. Februar 1858.

Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach.

Horn.