Ctiquetten für Kirchen- und Schulvorstände, Dienstschreiben der Pfarrämter k., sind vorräthig und zu haben in der

G D. Bruhl'schen Verlagsbandlunq, Univ.-Buch- und Steindruckerei,

Canzleiberg, Lit. B. Nr. L

! Dungkalk

kann von der hiesigen Gasfabrik, a 30 fr., in größeren Parthien ä 24 fr. per Wagen, bezogen werden.

1667) Bei Unterzeichnetem ist eine Parthie Knochenmehl billig zu verkailfen.

M. L. Mendelsohn.

V e r m i e 11) u n g e n.

1735) Das durch das Ableben der Frau Landrath Welker frei gewordene Logis ist anderweit zu vermiethen und am 24. Octo­ber d. I. zu beziehen.

A. ji. Worms, Antiquar, _________________Lit. C. Nr. 148.

Das Mansarden-Logis des Brühl'schen Hauses auf dem Brand ist zu vermiethen.

1751) Ein Logis, bestehend aus einer Stube mit Eabinet, Bodenkammer, Keller, Küche u. s. w., ist zu vermiethen bei

PH. Bogt, auf dem Neuenweg.

1758) Der mittlere Stock meines Hau­ses, mit allen Bequemlichkeiten versehen, ist zu vermiethen bei

H. Heichelheim's Wittwe, Lindenplatz.

1709) Eine Familienwohnung von 4 Zim­mern, 2 Kammern u. s. w., ist zu vermie­then und alsbald zu beziehen bei Buchhändler Ricker.

Vermischte Anzeigen.

1756) Zwei Schlossergcsclleii finden dauernde Beschäftigung bei

Gg. Renzel.

1712) Für eine Liqueurfabrik wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Red. d. Bl.

1753) Am Donnerstag, den 16. Juli, wurde vom Schiffenberger Wege bis durch den Riegelpfad efn großes Decktuch vom städti­schen Karren verloren. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine Belohnung an Ludwig Steinmeier abzugeben.

1755) Ein gebildetes, ältliches Frauen­zimmer sucht bei einer Familie die Stelle einer Haushälterin; dieselbe würde auch die Verpflegung einer älteren Dame oder eines Herrn übernehmen. Nähere Auskunft er« theilt die Red. d. Bltts.

Restaurateur.

175*- (L'dtTrr und Restauration.

1748) Zu der Restauration im-hiesigen Bahnhofe habe ich unter dem heutigen noch die seither von Herrn Georg Ullrich betriebene Wirthschaft vis-a-vis dem Stationsbause übernommen, wovon ich dem verehrten Publikum, unter Zusicherung reeller Bedienung, hiermit die ergebene Anzeige mache.

Auf Verlangen meiner von der Eisenbahn entfernt wohnenden Gäste werde ich gerne bereit sein, den Transport kleinerer Sendungen zu vermitteln.

Friedberg. Jacob Schott,

1693) Israelitische

Lehr-, Handels- und Erziehungs - Anstalt.

Unterzeichneter erlaubt sich das längere Bestehen seiner anerkannten Anstalt zu empfehlen, in welche sowohl Knaben als Mädchen jeden Alters und zu jeder Zeit aus­genommen werden.

Bad Homburg, den 16. Juli 1857.

I. Rapp,

Lehrer der modernen Sprachen und Vorsteher des Instituts.

1072) Die

Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt

übernimmt unter Garantie eines dermalen über 706,500 sl. betragenden Vermögens:

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1856 belief sich die Zahl der Rentenversichcrten auf 6576 mit 11,010 Einlagen und ca. 706,585 fl. Vermögen.

Die seit dem 1. Januar v. I. in der Bildung begriffene 9. Jahresgesellschaft ist nunmehr vollzählig und wird mit Ende d. I. geschlossen.

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nach­zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge; seit 1. Juli 1855 wurden 901 Lebensversicherungen mit einem Kapital von 550,580 fl. abgeschlossen.

Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von

20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: re. re.

1 fl. 34 fr. 1 fl 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.

3) Lcibrentenvorsicheruilgeu, womit auch Wittwenrenten erworben werden können.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 37, pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1856 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 744,187 fl.

Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordliung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) all« mählig abzutragen.

Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospectcn und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).

Darmstadt, im April 1857. Die Direktion

*) In Gießen: An Herrn Buchbinder A. L. Balser.

In Lich: An Herrn Hypotheken-Commissär C. Volp.