Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände.

Mehrere Schlüssel, — ein Taschenmesser, — ein Paar wollene Strümpfe, — eine Häkelnadel und eine Parthie rothe Wolle, — ein Uhrschlüssel, — ein Schneiders Liederbuch — und ein weißes Taschentuch, gezeichnet S. W. Die Eigenthümer können solche auf dem Polizeibüreau in Empfang nehmen.

Gießen, am 28. Juli 1857. Der Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzial-Hauptstadt Gießen.

L. Nover.

Gerichtliche und ^privat-Bekanntmachungen.

Edictalladung.

Oeffentliche Aufforderung.

1493) Die Grundrenten, welche

1) das Kloster Arnsburg, jetzt Johannes v Weis zu Oppenrod, und die Wittwe des Philipp Weller daselbst im jähr­lichen Gelvanschlag von 2 fl. 30 fr.,

2) vie Regierungsrath Fech's Erben zu Gießen und für tiefeiben der hierzu beauftragte Großherzogliche Hosgerichts- advoeat Dornseiff Daselbst im jährlichen Geldanschlag von 54 fr.,

in der Gemarfung Großenbuseck zu beziehen haben, sollen nach Maßgabe des Gesetzes vom 27. Juni 1836, und zwar diejenigen bei 1 durch eine Abkaufssumme von 45 fl, die bei 2 aber durch eine solche von 16 fl. 2 fr. abgelöst werden.

Die bei dieser Ablösung Betheiligten werden daber hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsansprüche binnen zwei Mo­naten bei dem unterzeichneten Gericht um so gewisser anzuzeigen, als sonst die Aus­zahlung der oben bemerkten Ablösungseapi- talien an Die benannten Berechtigten, resp. deren Vertreter, gestattet werden wird.

Gießen, den 17. Juni 1857: Großherzogliches Landgericht Gießen.

P l o ch.

Besondere Bekanntmachungen. Feldstrascn-Erhebung bet dem Rentamt Gießen.

1744) Die Feldstrafen von der 3. Periode l. I. können vom 1. bis 15. f. Mts, an den Zahltagen: Dienstags nnv Sam­stags, ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, den 27. Juli 1857.

Großherzogliches Rentamt Gießen. M e l ch i o r.

1708) Auf Ansuchen des Ortsbürgers, Wilhelm Reh von der Bieber, welcher auf längere Zeit eine Reise unternehmen will, werden alle Diejenigen, welche For­derungen an denselben zu machen haben, aufgefordert, solche binnen 14 Tagen auf hiesiger Bürgermeisterei geltend zu machen, widrigenfalls demselben Die Reise-Erlaubniß ertheilt wird.

Fellingshausen, am 22. Juli 1857.

Großherzogliche Bürgermeisterei

Fellingshausen.

G e r l a ch.

Versteigerungen.

1743) Dienstag den 15. September, Nachmittags 2 Uhr,

soll die Hofrairhe Des Franz Wannig auf dahiesigem Rathhause nochmals, unter den alsdann bekannt gemacht werdenven Be­dingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als:

Flur Nr. OKlstr.

'/ns? 11 Hoftaithe an der Farbbach,

neben Emil Pi stör, gibt 4 fr. abgel. Grundrente.

Gießen, den 25. Juli 1857.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

D. Ebel.

I ag d v e r p a ch t u n g.

1745) Donnerstag Den 30. Juli l. I., des Mittags 12 Uhr,

soll die in der Gemeinde Albach mit dem 1. September 1. I. leihfällig werdende Feld- und Waldjagd auf dem Büreau des Unter­zeichneten auf weitere drei Jahre an den Meistbietenden versteigert werden.

Albach, am 25. Juli 1857.

Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser.

I a g d v e r p a ch t II u g.

1720) Donnerstag den 30. Juli d. I., Morgens 10 Uhr,

soll Die Ausübung Der JagD in Der Ge­markung Grüningen und im Mark-Wald, unter den im Termin bekannt gemacht wer­denden Bedingungen, auf weitere 6 Jahre, auf meinem Büreau dahier öffentlich ver­pachtet werven.

Grüningen, den 21. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen.

Köhler.

F e i l g e b n t c ii f s.

1754) Sommer - Mouffeline, Die Elle 14 bis 18 fr., Barcgc, mit unD ohne Volanis, Organdis re., empfiehlt billigst

Salomon Heichelheim, Wallthorstraße, neben dem Darmstävter Haus.

L Vanille-Eis

empfiehlt Höpfncr-Da n n c n b crg.

1749) Spanische Weine: ächten Malaga uiid Madeira bei

Jean Gertig.

1747) Bohnen UND Gurkenfässer stehen zu verkaufen bei

________C. H. Schmal!, LinDenplatz.

1 Zwitbeltuchm, jeDen Montag, Mittwoch unD Freitag, Mor­gens 9 Uhr, bei A. Noll, im Stern.

1757) Fünf bis sechs eiserne Dach­fenster, sowie zwei eiserne Schleifsteingestelle, nebst SchwungraD unD Schleifstein, zum Treien eingerichtet, stehen zu verkaufen bei G g. Renzel.

iw) Nouveautes

für die demi-saison sind in reicher Auswahl cingetroffen, und zeichnen sich als besonders elegant und prak­tisch die Stoffe von reiner Angora-Wolle aus.

Bei den sämmilichen Sommer-Artikeln, als: Barcge mit und ohne Volants, JacOIiatS, MoilSSClilie, Organdis, Fantasie - Stoffe, Matillen IN Atlas, Taffet und Moiree rc. re., sind, um die noch vorhandenen bedeutenden Borräthe möglichst schnell zu verkleinern, wesentliche Preisermäßigungen kingetreten.

Franz Mansfeldt,

Wallthoe, Lll. A. Nr. 55.