machen haben, aufgefordert, dieselben binnen vier Wochen auf hiesiger Bürgermeisterei geltend zu machen, wivrigenfalls demselben die Reiseerlaubniß ertheilt werden wird.
Gießen, den 16. März 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.___________
6'28) Der dem Ludwig Bender l. in Fellingshausen als Vormund des Ludwig Diehl am 16. Januar 1850 über 21 st. 21 fr. ausgestellte Schuldschein Nr. 7017, ist verloren worden; es werden daher Alle, welche daran Ansprüche bilden wollen, auf- gesorrerk, dieselben so gewiß binnen4 Wochen geltend zu machen, als sonst das Capital an Ludwig Bender l. ausbezahlt werden wird. Gießen, den 16. März 1857.
Die Direktion der Spar- und Leihkasse. H a b e r k o r n.
673) Auf Ansuchen der Bürger Georg Andreas Müchel von Rodheim und Christian Denges von da, welche auf längere Zeit eine Reise unternehmen wollen, werden alle Diejenigen, welche noch Forderungen an dieselben zu machen haben, aufgefordert, solche binnen 14 Tage auf hiesiger Bürgermeisterei geltend zu machen, widrigenfalls denselben die Reise-Erlaubniß ertheilt werden wird.
Rodheim, den 21. März 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim.
Wagner.
Versteigerungen.
Die Vergebung von Wiesencultur- Arbeiten bei der Stadt Gießen.
669) Donnerstag den '26. März 1857, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier^ die vvr- bemerkten Arbeiten, bestehend in dem Reinigen der Wiesen, dem Vergleichen von Erdhaufen, Aufräumen von Gräbchen re., veranschlagt zu 96 fl., an den Wenigst- fordernden vergeben werden.
Gießen, den 20. März 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________ D. Ebel.___________ 642) Donnerstag den 26. März,
Nachmittags 2 Uhr anfangcnv, sollen in der Wohnung des verstorbenen Schneidermeisters Philipp Bach die zu dessen Nachlaß gehörenden Mobilien, bestehend in Beltwerk,' Leinenzeug, Kleidung und Hausmobilien aller Art, an die Meistbietenden gegen gleichbaare Zahlung versteigert werden.
Gießen, den 19. März 1257.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:
C. Weivig, Ortsgerichtsmann.
Holzverstcigerung int Gießener Stadtwalde.
691) Montag den 30. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Schutzbezirk Fernewald, District Unterwalv und
Strangswiesc, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden:
5
Stecken
Eichen-Scheidholz,
71%
tr
„ Prügelhvlz,
23
//
„ Stockholz,
1125
Wellen
„ Reisholz,
2
Stecken
Birken-Prügelholz,
50
Wellen
„ Reisholz,
8'4
Stecken
Kiefern-Schcivholz,
87%
„ Prügelholz/
27%
//
„ Stockholz,
8075
Wellen
„ Reisholz,
13
Stecken
Fichten-Stvckhvlz,
2400
Wellen
„ Reisholz,
2
Stecken
Aspen-Scheidholz,
7
H
„ Prügelholz,
10%
tr
„ Stockholz,
600
Wellen
„ Reisholz,
18
Eichen-Stämme von 159
Cbkf.
19
Kiefern-
„ „ 360
ff
22
Fichten-
„ „ 424
ff
42
Eichen-Stangen „ 124%
ff
7
Kiefern-
„ „ 29%
ff
1793
Fichten-
„ „ 2370
ff
sodann im Schutzbezirk Hangelstein: 925 Wellen weiches Reisholz — Aspe», Linden und Weiden — zur Herstellung von Hecken geeignet.
Die Fichten-Stangen im Ferncwald haben einen Durchmesser von 1 bis 5 Zoll und eine Länge von 15 bis 55 Fuß und eignen sich zu Sparren, Leiterbäumen, Heckenpfählen und für Weißbinder.
Die Weichholz - Wellen im Hangelstcin werden im Fcrnewald mit versteigert. Wer solche daher vorher einsehen will, kann sich an den Forstwart Weller in Wieseck wenden.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet.
Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Annerod nach Steinbach, bei der Strangs- wiese.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, am 24. März 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
683) Donnerstag den 2. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die den Erben der Peter Weidig's Wittwe gehörenden Grundstücke an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden, als: Flur 9ir. oKlrtr.
24/2i6 400 Acker am stunrpfen Grasweg,
2%„ 455 Acker daselbst,
z% 290 Acker auf der Weißerde,
40/56, 385 Wiese auf dem Sand.
Gießen, den 24. März 1857.
Großherzoglichcs Ortsgcricht Gießen.
In Auftrag des Vorstehers: C. Weidig, Ortsgerichtsmann.
672) Nächstkommendcn Samstag, den
28. März c., des Morgens 8 Uhr beginnend, soll zu Krofdorf in dem Gasthause zur Krone
folgendes Holzmaterial aus dem Königlichen
Krofrorfer
Walde meistbietend versteigert
werden, und zwar
1) im
Distrikte Dreispritz:
4'4 Klftr. Eichen-Scheidholz,
5% „
„ Knüppelholz,
8% „
„ Stockholz,
46
„ Reiserhvlz,
40% „
Buchen-Scheidholz,
10% „
„ Knüppelholz,
22 % „
„ Stockholz,
197
„ Reiserhvlz,
% „
Birken-Scheidholz,
1
Kiefern-Stockholz,
7
„ Reiserhvlz;
2) im Districte Krcutzschläge:
1 % Klftr. Eichen-Scheidholz,
17.
ff
„ Knüppelholz,
2
ff
„ Stockholz,
8
ff
„ Reiserhvlz;
3) im Districte Jungferannenwald.' 4 Buchen-Nutzholz-Stämme, = 119 Cu- bikfuß,
3’/2 Klftr. Buchen-Scheidholz,
8% „ // Stockholz,
22 „ „ Reiserhvlz;
4) im Districte Kühbett:
3 geringe Birken-Stämme, — 27 Cu- bikfuß,
1’4 Klftr. Birken-Scheidholz,
%4 „ „ Knüppelholz,
% ,, Eichen- „
461 „ gemischte meist Buchen-Schlag-
Reiser.
Krofdorf, den 20. März 1857.
Der König!. Oberförster: Gümbel.
Arbeitsversteigerun g.
529) Freitag den 27. d. Mts., des Mittags 1 Uhr,
sollen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei die bei der Herstellung der Ortsstraße vorkommenden Arbeiten, als: Chaussir- und Pflasterarbcit, sowie das Zerschlagen der Decksteine, im Ganzen veranschl. zu 785 fl., öffentlich an die Wenigstnehmenden versteigert werden.
Grüningen, den 4. März 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen' Köhler.
Holzversteigerung im Gemeindewald Bcrsrvd.
671) Freitag den 27. März l. I., von Morgens 9 Uhr an,
soll nachverzeichnctes Holz in den Distrikten Lehmgrube und Waldwiese, als:
63 Stecken Buchen-Scheidholz,
69 „ „ Prügelholz,
87 „ „ Stockholz,
3000 Wellen „ Reisholz,
4'4 Stecken Eichen-Scheidholz,
7 „ „ Prügelhol,
10'4 „ „ Stockholz,
1225 Wellen „ Reishvlz,
2412 „ Nadel- „


