ausländische Stiftungen oder Körperschaften zur Erhebung der Zinsen ihrer in Oesterreichischen Staatspapieren angelegten Kapita- Iren, ebenso wre zur Veräußerung und beziehungsweise Umschreibung derselben, nicht mehr wie bisher der jedesmaligen Beibringung eines Reciprocitats-Reverses und eines Existenzzeugnisses bedürfen. 9
v. D a l w i g k.
Zimmermann.
Zu Nr. K. G. 6159.
Betreffend: Die Aufnahme der int Großherzogthum vorhandenen zum Militärdienste tauglichen Pferde.
Gießen, am 5. August 1857.
Das
Großherj «gliche Kreisamt Gießen
an
die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Die Aufnahme der zum Militärdienste tauglichen Pferde ist dieses Jahr aus einem Versehen schon im Monat Februar angeordnet worden, während sie gleichzeitig mit der Aufnahme des Viehstanves erfolgen soll. Unter Verweisung auf unser Ausschreiben vom 17. Februar l.J., Anzeigeblatt Nr. 15, beauftragen wir Sie daher, alsbald zu einer neuen Aufnahme zu schreiten und die Listen unfehlbar binnen 14 Tagen mit bcrichtlicher Aeußerung über die Ausfuhr inländischer Pferde vorzulegen.
In Verhinderung des Krciöraths:
Wolf, Kreis - Assessor.
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachung.
Die Zurückzahlung von Dassivkapitalien der Stadt Gießen.
1804) In Gemäßheit des Schuldentilgungs-Plans der Stadt Gießen sind durch Ausloosung folgende Kapitalien zur Zurückzahlung bestimmt worden:
1. Von dem 3procentigen Anlehen :
Lit. A. Nr. 61. 117 zu 1000 fl....... 2000 fl.
„ B. „ 41. 220 „ 500 ....... 1000 „
„ C. „ 17. 34. 35. 164. 170. 285. 309. 333. 368 zu 100 fl. 900 „
„ D. „ 37. 99. 101. 117 zu 50 fl...... 200 „
4100 fl.
II. Von dem 4procentigen Anlehen:
Lit. C. Nr. 20. 21. 27, ü 100 fl....... 300 fl.
Zusammen 4400 fl.
Die Besitzer der betreffenden Schuldverschreibungen werden hiervon in Kenntniß gesetzt und eingelaven, ihre Kapitalien und Zinsen bis zum 1. November d. I. bei der Stadtkasse in Empfang zu nehmen.
Eine Verzinsung der Kapitalien nach dieser Zeit findet nicht mehr statt.
Gießen, am 31. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
Versteigerungen.
1743) Dienstag den 15. September, Nachmittags 2 Uhr,
soll die Hofraithe des Franz Wannig auf dahiesigem Rathhause nochmals, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als:
Flur Nr. OKlftr.
yil67 11 Hosraithe an der Farbbach, neben Emil Pistor, gibt 4 kr. abgel. Grundrente.
Gießen, den 25. Juli 1857.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
D. Ebel.
Versteigerung von sorstwirthschaftlichem Probeholz aus dem Rathhause zu Gießen.
1850) Montag den 17. August l. I., Vormittags 9 Uhr,
soll auf dem hiesigen Rathhause das in dem
Stadtwalbe, Distrikt Annaberg und Braukopf, gefällte Probeholz:
2% Stecken Buchen-Scheidholz,
*/4 „ „ Prügelholz,
4 „ „ Stockholz,
136 Wellen „ Reisholz,
1 Stecken Fichten-Stockholz,
2 Eichen-Stämme von 11 bis 11 */2 Zoll Durchmesser und 25 bis 49 Fuß Länge, zusammen 57 Cubikf., öffentlich versteigert werden.
Wer das Holz vorher einsehen will, kann sich an den Forstwart Schlag in Hausen wenden. Gießen, am 10. August 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Main Weser-Eifenbahn.
Sektion Gießen.
1845) Die zu Erbauung eines Zollrevisions-Schoppens in dem Bahnhofe zu Gießen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen , als:
Maurerarbeit, veranschlagt zu 180 fl. Zimmerarbeit, „ „ 1156 „
Dachdeckerarbeit, „ „ 477 „
Schreinerarbeit, „ „ 124 „
Glaserarbeit, „ „ 53 „
Schlosserarbeit, „ „ 154 „
Spenglerarbeit, „ „16 „
Weißbinderarbeit, „ „ 187 „
Lieferung von 7000 Backsteinen, veranschlagt zu ... . 98 „
Lieferung von 36 Bütten Kalk, veranschlagt zu ... . 79 „
sollen
Montag den 17. August l. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden.
Die Pläne, der Voranschlag und die Steigbedingungen sind daselbst zur Einsicht offen gelegt.
Gießen, am 10. August 1857.
In Verhinderung des Großherzoglichen Sections-Ingenieurs:
Geßner, Bahnhofsvcrwalter.
Die Vergebung von Handarbeit bei der Stadt Gießen.
1844) Donnerstag den 13. August 1857, des Morgens 9 Uhr,
werden Handarbeiten, veranschlagt zu 18 fl., auf der Geschäftsstube der unterzeichneten Behörde an den Wenigstfordernden versteigert.
Gießen, den 7. August 1857.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Verpachtung von städtischen Trieb- vierteln.
1851) Mittwoch den 19. August l. I-, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen gegen 180 leihfällig gewordene und zugestorbene städtische Triebviertel auf 6 Jahr^


