Ausgabe 
8.4.1857
 
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Zusammen .

n Die auf Requisition der Gerichte er

NB.

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solchen gestohlen wurde.

Gießen, am 7. April 1857.

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Der Groszherzogüche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstavt Gießen: ff. N o v e r.

wegen Diebstahls .....

Straßenraubs

Brandstiftung . . - - - .....

Betrug, Fälschung und Unter,chlagung . . -

Widersetzlichkeit und Verletzung der Amts- und

Dienstehre . - - - - * Beschädigung fremden Eigenthums .... Körperverletzung und Drohung ..... Landstreicherei (theils heimgeschubt, theils aus- gewieseu)

Bettelns nächtlicher Ruhestörung Uebertretung der Feierabendstunde Straßenversperrung, Verunreinigung und unter­lassener Reinigung . . - - - - -

unerlaubter Beherbergung von fremden, Drenst- boteu rc.

Vergehen gegen die Feucrvrdnung ..... unerlaubten Gewerbsbctriebs, Hausirens u. Uebcr- tretens der Marktordnung unrichtigen Maaßes und Gewichtes . . . . zu leicht oder schlecht gebackenen Brodes. . . Octroi-Defraudation Völlerei . . . .

wilder Ehe, Kuppelei und Unzucht . . . .

verschiedener anderer Polizei - Vergehen . .

(Es wurden im Lause des Jahres 1856 in der Stadt Gießen dcimnciri, resp. verhallet:

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Die im Jahr 1856 in der Stadt Gießen angezeigten Verbrechen und Vergehen betreffend.

Da es seit Abschaffung der Dcnunciationsgebühren für das Publicum der Start von Interesse ist, die Uebersicht über die Dienstthätigkeit der Local-Polizei zu kennen, wird von nun an jährlich eine dcßfallsige Bekanntmachung im Anz ig b « . s) Nachstehend folgt die Uebersicht vom Jahre 1856.

beim Aufkleben neuer oder beim Abnehmen alter Tapeten den Arbeitern Entzündung und Geschwulst der unbekleideten Ko perthule Arme Händel erzeugten und namentlich bei Verwendung in Schlafzimmern für die Bewohner schon m manchen Fallen

ÄSÜtSuSi -urFolg hatten, gleichwie dies auch beim bloßen Anstrich von dumpfen Schlaf- und

chM sucht mw nicht täglich vollständig gelüftet werden können. Wenn auch bei gut geleimten f eten am welchen die Far en ngleich scher gebunden sind, ein solcher Nachtheil weit weniger zu befurchten

llebKL ibr^Lwen^ng ^chchiiEr Vorsicht ?« nnpfthlcm - Ein leichtes Vorprüfungsmittel in der Sand eines Jeden ??,! » »Verbrennen eines Stückchens solcher Tapeten oder einer Messerspitze voll von der angestrichenen Wand abgesckal ter

i, u'nge » . $ «jAfeg Entwickelt sich dabei ein weißlicher nach Knoblauch riechender Rauch, so ist starker verdacht

auf arsenikhaltig^ Farbe vorhandem Am sichersten wird man indessen verfahren, wenn man eine solche Tapete fernem ^rtsapotyeker zur Prüfung übergibt. ____ _ ______ __

Polizeiliche Deka n n t m a ch u n g e n.

Ein wegen Diebstahls schon mehrmals bestrafter fremder Mann hat heute dahier drei Lkfcnplatten verkauft, die er irgendwo Th-U- rinrf Il-i-m CM w-,d-n M. »1« ate MW**

T* El angchaltme Verkäufer pfU-gt unäewohute Gebäude V' durchstöbern, wchhatb zu vermuthen i|t, :N - 1

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Davon wurden ermittelt durch die Pvlizeidiene

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