Vermiet Hungen.

1082) Eine Stube nebst Cabinet ist an eine einzelne Person zu vermieden bei

Jacob Sack, in der Kaplansgasse.

1074) Das von Hrn. Lokomotivführer W a ck bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und am 1. August d. I. zu be­ziehen. Philipp Oppermann.

765) Das seither von Frau Oberlieutenant Frommann bewohnte Logis ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar.

Buchdrucker Brühl's Wittwe.

1092) Der mittlere oder obere Stock in meinem Hause ist anderweit zu ver­miethen und am 1. August beziehbar.

Carl Petri, Seltersweg.

1091) Eine Wohnung von mehreren Stuben, Küche, verschließbarem Keller rc, ist zu vermiethen bei

_________ P h. Fi 1 lmann, Marktstraße.

1089) In den beiden Wohnhäusern des Post-Expedienten, Friedrich Hauß, in der Wetzsteinsgasse und Löwcngaffe gelegen, sind mehrere Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auch können genannte Wohn­häuser im Ganzen in Miethe gegeben, oder, unter sehr vortheilhasten Bedingungen, aus freier Hand verkauft werden. Näheres ist bei Conrad Weidig auf Dem Selters- weg zu erfahren.______________________

1070) In dem früher Neuling'schen Hause in der Mühlgasse ist eine Familien­wohnung, bestehend in zwei Stuben, Küche, Keller, Stallung, Miststätte u. s. w., ist zu vermiethen und am 1. Juni d. I. zu beziehen. Th. Betzberger,

________________________Corsettenmacher.

1087) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei I. Marx,

______________________in der Marktstraße.

947) In meinem Hause vor dem Wall- thor ist ein Logis für eine kleine Familie, oder auch für einen einzelnen Herrn oder eine einzelne Dame, zu vermiethen. Es kann dasselbe sogleich bezogen werden.

Georg Noll.

1085) Mein in der Wallthorftraße ge­legenes Wohnhaus, bcstehenv aus 3 heiz- baren Stuben, 3 großen Kammern, Küche, Keller, Boden und Holzplatz, ist zu ver­miethen und sogleich zu beziehen; auch kann ein Stall nebst Miststätte dabei abgegeben werden. Joseph Möhl's Wittwe.

1008) Ein Logis von zwei Stuben mit Cabincts, Kammer, Küche rc. im 1. Stock und ein desgl. von vier Stuben, zwei Kam­mern, Küche, Keller rc. im 3. Stock, ist zu vermiethen bei G.g. Reiber.

1010) Im Gasthaus zum Hirsch ist das von Herrn Oberwachtmeister Kaltwasser bewohnte Logis anverweit zu vermiethen und in 3 Monaten, auf Verlangen auch früher, zu beziehen.

Vermischte Anzeigen. 1068) Handschuh - Waschmaschine, erfunden von I. Raborte in Paris, mit welcher ich im Stanve bin, Handschuhe jeder Art in 5 Minuten zu waschen und wieder wie neu herzustellen. Gefälligen Auf­trägen sieht entgegen :

T r e p p i n g e r, wohnhaft Scltcrsweg Lit. C. Nr. 36.

1095) Ein Stück Land wird zu pach­ten oder auch zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

1094) Ein gesitteter Junge, welcher Die Schreinerprofession zu erlernen wünscht, kann dahier in die Lehre treten. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.

Wohnungs-Veränderung.

1005) Ich wobnc jetzt in meinem von Hrn. Weinbändler Asmus erkauften Hause auf dem Seltersweg, neben dem Prinzen Carl.

Gießen, den 29. April 1857.

Karl Dvrnseiff, _____________________Hofgcr.-Advocat.

1080) Bei Heinr. Hellmolv in der Löwengaffe finden tüchtige Schreinergescllen dauernde Beschäftigung.

1083) Für einen gut erzogenen Jungen ist eine Lehrlingsstelle offen.

H. Hockst älter, Tapezier.

Die Nummern 1, II, 14, 17, 18, 27 u. 33 des Anzeigeblattes für die Stadt uni den Kreis Gießen werden zu kaufen gesucht. _______________Dic Expedition. 1084) Donnerstag Den 7. Mai, Abends 8 Uhr, spielt die Musik - Capelle des Herrn Schiexholz im

Darmstadter Haus.

Gegenseitige Hagelschäden - Nerstcherungs - Gesellschaft für das Gwßherzogthum Hessen.

Landesherrlich bestätigt unternr 17. Mai 1834.

882) Indem ich auf die seitherigen äußerst günstigen Resultate obiger Gesell­schaft, welche aus den, den seither Betheiligten zugestellten Rechenschaftsberichten genü­gend hervorgehen, aufmerksam mache, lade ich zu fernerer Teilnahme ein und bin zur Abgabe von Statuten und Antragsformularicn, sowie jeder etwa gewünscht werdenden Auskunft, mit Vergnügen bereit.

Gießen, im April 1857. A. (§e Appel.

Lebens - Vcrsicherungs - Gesellschaft zu Leipzig.

1043) Nach dem soeben erschienenen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr 1856 sind die Resultate höchst erfreulich und entsprechen den beiden Hauptsorder­nissen, welche an eine Lebens-VersicherungS-Anstalt zu machen sinv: vollständige Be­ruhigung wegen pünktlicher Auszahlung der Capitalien durch den sehr beträchtlichen Reservefonds und Ermäßigung der Prämien vermöge der erhöhten Dividenden.

Der Bestand der Versicherungen war am Jahresschluß auf 4749 Per­

sonen mit 5,406,000 Thlr. Kapitalfonds auf 1,539,748 „ gestiegen.

Für 135 Todesfälle wurden verausgabt 169,000 „

Der reine Ueberschuß betrug 161,592 „

und kann deshalb eine Dividende von 21 pCt. gewährt werden.

Gestützt auf diese günstigen Verhältnisse, wiederholt der Unterzeichnete an alle Diejenigen, welche zwar für das Wohl der Ihrigen besorgt sind, über die Mittel, diesen Zweck zu erreichen, aber noch nicht nachgedacht haben, die Aufforderung, oben­genannter Gesellschaft beizutreten, um für den Fall des Todes (erfolgt derselbe wann er wolle), ein selbstgewähltes Capital hinterlassen zu können.

Möge der Gedanke, daß die Geldmittel zu diesem edlen Zwecke fehlen, Keinen davon abhalten! Mit wenigen täglichen Ersparnissen kann die Beruhigung erkauft werden, nach Kräften für das Schicksal der Hinterbliebenen gesorgt zu haben.

Unentgeldlich werden Auskünfte ertheilt und Aufträge angenommen von

Gießen, den 1. Mai 1857. C C Rühl,

Haupt-Agent.

(Hierzu eine Beilage.)