Ausgabe 
31.5.1856
 
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Beilage zu Nr. 44 des Anzeigeblattes.

Vermischte Anzeigen.

Gustav - Adolph - Verein.

1151) Die diesjährige Hauptversammlung des oberhessischen Zweig- vereius der Gustav-Adolph-Stiftung wird

Mittwoch den 11. Juni, Vormittags, zu Gladenbach

Statt sinden. Etwaige Anträge, welche bei der Versammlung zur Verhand­lung gebracht werden sollen, sind bis zum 8. Juni d. I. bei dem unter­zeichneten Ausschüsse einzureichen.

Gießen, am 21. Mai 1856.

Der Ausschuß des oberhessischen Zweigvereins der Gustav-Adolph-Stiftung: Dr. Knobel, Präsident. Dr. Baur, Seeretär.

i2i8) Sommer Coneerte im Busch scheu Garten.

Nächstkommenden Mittwoch, den 4. Juni, Nachmittags 5 Uhr, nehmen obige Coneerte ihren Ansang. Bei ungünstiger Witterung finden dieselben im Saale Statt.

Gießen den 30. Mai 1856. Schier Holz.

356) Die

Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt

übernimmt unter Garantie eines dermalen über 660,000 fl. betragenden Vermögens:

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1855 belief sich die 8ahl der Rentenversicherten auf 6336 mit 10,596 Einlagen und ca. 667,000 fl. Vermögen.

Seit dem 1. Januar v. I. ist Vie 9. Jahresgesellschaft in der Bildung begriffen.

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nach­zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge. 7

Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von

20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: ic re

1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr. ' '

3) Lcibrentenversicherungen, womit-auch Wittwenrenten erworben werden fönnen.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3% pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werven. Ende 1855 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 655,418 fl.

Die Anstalt gibt Darlehen gegen hppothckarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisatiousordunng Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) all- mählig abzutragen. J

Wegen näherer Ausfunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospectcn und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).

Darmstadt, den 15. Februar 1856. Die Direktion

*) In Gießen: an Herrn Buchbinder A. L Balser.

In Lich: an Herrn Hypothefen-Commissär K. Volp.

V e r m i e t h u n g e n.

1193) Zwei freundliche, möblirte Zim­mer, auf der Sommcrseite gelegen, mit Aussicht auf die Straße und Garten, sind an einen einzelnen Herrn zu vermiethen. Bei wem? sagt Ausg. v. Bltts.

987) Mein Hinterhaus in der Erlcn- gaffe ist zu vermiethen und sogleich zu be­ziehen. Kaufmann Münch am Kreuz.

1194) Meine Scheuerbodenräume sind auf Johanni zu vermiethen. _______________________I. Gertig.

1175) Der Mansarbstock in meinem Hause ist an eine Familie zu vermiethen.

Hofg.-Secr. Bapst's Wittwe, Neuenbäuen.

J&X.H62) U n 1 o El*

Reiseqcleqenheit nach Amerika und Australien.

Nach Amerika wöchentliche Expeditionen. Nach Australien per Postschiff am 5. und 20. jeden Monats.

Ledige, arbeitstüchtige Leute von 20 bis 36 Jahre, werden mit 90 fi. als Vorschuß-Passagiere nach Australien angenommen.

21. Schultheis junior,

cvucessionirter Agent in Gießen.

1222) Bei Schreinermeistcr Schopbach fann ein braver Junge in die Lehre treten; auch steht daselbst ein zweithüriger gebrauch­ter Kleiderschranf zu verlaufen.

1211) Ein Laufmävchen fann in Dienst treten. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.

1210) Maurergesellen fönnen beschäftigt werden bft

Chr. Haubach, Maurermeister.