Ausgabe 
31.5.1856
 
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Wir nehmen hierbei auf die zu den letzten Voranschlägen gemachten Bemerkungen und gegebenen Entschließungen tm Allge­meinen Bezug und erwarten, daß dieselben bei den obigen Voranschlägen beachtet und in den geeigneten Fällen erledigt werden.

Zugleich machen wir Sie darauf aufmerksam, daß wir auf Begründung der Voranschlagsvoriräge mittelst Durchschnittsbercch- nungen und Äostenubcrichlage re. bei Revision ein besonderes Augenmerk richten und daher wünschen müssen, daß sie in dieser Be­ziehung keine Veranlassung zu Ausstellungen geben mögen. " B ' * 1

K ü ch l e r.

Bekauutmachuu g.

Dre Hauptversammlung des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen für das Jahr 1856 betr.

Die dießjährige Hauptversammlung des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen wird

. Mittwoch den 23. Juni, von Morgens 10 Uhr an,

ut dem Gasthause zum Einhorn in Gießen stattfinden, wozu ich die Mitglieder des landwirthschastlichen Vereins und alle Verehrer der Landwirthschaft ergebenst emlade. 1 '

Diejenigen Mitglieder, welche besondere Vorträge in der Versammlung zu halten oder zur Berathunq sich eignende Gegenstände vorzuschlagen wünschen, werden er,ucht, gemäß §. 33 der Statuten, deßhalb mir vorher eine Anzeige zugehen zu lassen

Zugleich bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß nach der Hauptversammlung mehrere bisher in hiesiger Provinz noch wenig bekannte und verbreitete zweckmäßige landwirthschaftliche Werkzeuge meistbietend versteigert werden sollen.

Bch fuge das Verzeichniß dieser Werkzeuge hier an:

te.in. ""^grundpflug; ein Pirnaischer Ackerhaken; eine Dresdener Furchegge; ein Paar Dresdener Krümmereggen; eine kleine Albanische Saemaschme; eine Dresdener Getraidereinigungsmaschine; Dieselbe, kleinere: ein gewöhnliches viereckiges Rapssieb; eine Gadner Wurzelschneidmaschine; zwölf dreizipfliche Fruchtsäcke; zwölf Stück cmaillirtc eiserne Milchsalten: eine Dresdener Butterwiege; eine belgische Ackerschleife; eine rheinländische Cercaliendrillmaschine

Aus dem Magazine des landwirthschastlichen Vereins von Oberheffen werden ebenfalls ältere Geräthschaften meistbietend versteigert werden. 1

Es befinden sich unter diesen: -

ein amerikanischer Pflug; zwei flandrische Pflüge; zwei Ruchadlo; ein desgl. Wendcpflug; ein Bergsträßer Pflug ein Häufelpflug mit beweglichen eisernen Streichbrettern; eine Leinklapper (Leinsamen-Reinigungsmaschine); Wiesenbeile, Baumkratzen, Schalschippen; eine Wasserwaage mit Stativ u. s. w.

Die Großherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Bekanntmachung in ihren resn. Gemeinden zu veröffentlichen.

Laubach den 24. Mar 1856. " '

Der Präsident des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen:

_______________________________________Otto, Graf zu Solms-Laubach.

Aus s ch it ßsitznng

des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen.

n. , Der auf den 25. Juni l.J. anberaumten Hauptversammlung des landwirthschastlichen Vereins von Oberheffen (s. vorstehende Einladung) wird eine Ausschußsitzung vorausgehen. y 11 11 1 ;

sn ^st^^'khbN Mitglieder des Ausschusses werden hiermit, statt besonderer Schreiben, auf eine Stunde früher, also auf

Vormittag 9 Uhr, zu dieser Sitzung eingeladen. ' v '

Laubach den 24. Mai 1856.

Der Präsident des landwirthschastlichen Vereins von Oberheffen:

O tto, Graf zu Solms - Laubach.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

1113) Gietzener Jahrmärkte!

Um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, wird hiermit zur Kenntniß des Publikums gebracht, daß der Stadt Gießen noch ein auf Dienstag und Mittwoch den 3. und 4. Juni fallender Markt bewilligt worden ist und an diesen Tagen abgehalten werden wird.

Gießen den 16. Mai 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen.

______________________________________ D. Ebel.

Forst- und Feldstrasen - Erhebung bei dem Großherzoglichen Rentamt Gießen.

1197) Die Forststrafen von dem 2. Quar­tal und die Feldstrafen von der 2. Periode,

I. I. können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen Den 26. Mai 1856.

Großherzogliches Rentamt Gießen.

Melchior.

Den Feldschutz in der Gemarkung Schiffenberg.

1196) Der Oeeonom Friedrich Linker ist auf Den FelDschutz in Der Gemarkung Schiffenberg verpflichtet worDen, welches den Betheiligten hiermit zur Kenntniß Dient.

Gießen Den 28. Mai 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Städtisches Holzmagazin!

1169) Von heute an wirD auch eichenes Stückstecken- unD Werkholz, 8 fl. 32 fr. per Stecken, aus Dem stäDtischen Holzma­gazin verabfolgt.

Gießen Den 23. Mai 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße». __________ D. Ebel.____

1198) Die in Den Artikeln 16 u. 20 des Gesetzes vom 22. März 1852 vorgeschrie­

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