1) Christian Löber L, Bürger und Bäckermeister,
2) Georg Reiber, Gemeinderaths - Milglied,
3) Philipp Möhl, Gemeinderaths-Mitglied,
4) Balthaser Vogt, Gcmeindcraths - Mitglied und
5) Christian Busch, Gasthalter im Darmstadter Haus, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.
Gießen den 28. Januar 1856.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Die Erhebungs-Tage bei der DisirictS- Einnchmerei Gießen 1.
175) Bei der Districts - Einnehmerei Gießen I. können die Patente bis zum 44, Februar und die Hundesteuer bis Ende Februar ohne Kosten bezahlt werden. Die Zahltage bleiben für das Jahr 1856, wie seither, vom 3. bis zum 15. jeden Vormittag, in der zweiten Halste des Monats Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, Vormittags. Gießen den 28. Januar 1856.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Aufzuuehmeude CapitaUen.
116) Die Stadt Gießen braucht für die Gasanstalt 30,000 ft. und nimmt jetzt schon Capitalien zu jedem beliebigen Betrage, gegen 4 pCt. Zinsen und Kündigungs- recht, an. Dcssallsige Anerbietungen können mündlich oder schriftlich bei der unterzeichneten Stelle täglich gemacht werden.
Gießen den 18. Januar 1856.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Edirtälladungen.
Ocsfcntliche Ru sso rd eruug.
167) Alle Diejenigen, welche Ansprüche an den höchst unbedeutenden und überschuldeten Nachlaß des verstorbenen Scribenten Ludwig Dauber von hier bilden wollen, werden hiermit aufgefordert, dieselben so gewiß Dienstag den 4. März d. I, Vormittags 9 Uhr,
bei unterzeichnetem Gerichte geltend zu machen, a.s sonst Verzicht unterstellt und über das Vorhandene nach Lage der Sache verfügt werden wird.
Gießen den 17. Januar 1856.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichler. Stadtgcr.-Affessor.
123) Forderungen an den überschuldeten Nachlaß der Wittwe des Johannes Schäfer 11. in Rödgen sind binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte anzu- melden, widrigenfalls ohne Rücksicht darauf die unter den bekannten Gläubigern zu Stande gekommene Uebereinkunft bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird.
Gießen am 16. Januar 1856.
Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch.
O e f f e n t l i ch e L a d u n ß.
127) Nachdem unter dem 15. d. Mts. über den Kaufmann Carl Jordan zu Marburg der förmliche Concurs erkannt worden, so werden alle und jede, welche Ansprüche an dessen Vermögensmasse aus irgend einem Grunde zu haben glauben, hiermit öffentlich vorgeladen, ihre deohalbigcn Rechte in dem dazu auf
den 5. Mai d. I., Morgens 9 Uhr, als Contumacirzeit hierher angcsetzten Termine, unter Vorlegung ihrer deshalbigen Beweisstücke, bei Meidung der gänzlichen Ausschließung von der Masse, in Person, oder durch einen glaubhaft legitimirtcn Bevollmächtigten gehörig anzumelden.
Marburg am 16. Januar 1856.
Kurfürstliches Justizamt L
Wagner.
Vcrstrigerungen.
Versteigerung von Wagner- und Schmiedearbeit bei der Stadt Gießen. 177) Montag den 3. Februar 1856, Morgens 9 Uhr, soll auf dem Rath Hause dahier: Wagncrarbeit, veranschl. zu 17 fl. —fr. Schmiedearbeit, „ „ 24 „ 32 „
an den Wcnigstiordernden vergeben werden.
Gießen den 29. Januar 1856.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Gasbeleuchtung der Stadt Gießen.
Vergebung von Maurer- und Zimmerarbeit betreffend.
154) Die Einfriedigung des'Bauplatzes, in61. Materialiensteüung, soll auf dem Submissionswege vergeben werden
Die Voranschläge und Accord - Bedingungen sind von Montag den 28. d. Mts. an, täglich zwischen 1 und 4 Uhr, auf dem provisorischen Büreau, Lit. B. Nr. 122, Neuenweg, einzusehen, woselbst Offerten an die Gießener Gasgesellschast adressirt mit der Aufschrift: „Einfriedigung des Bauplatzes betreffend,"
längstens bis zum Montag den 4. Februar d. I. eingereicht sein müssen.
Für die Gesellschaft: John Tebay.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.
174) Montag den 4. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Waldhute, Heegstrauch re., nachvcrzcichne- les Holz öffentlich versteigert werden:
% Stecken Birken-Stockholz,
3300 Wellen „ Reisholz,
23 Stecken Kiefern-Prügelholz,
31/, „ „ Stockholz,
13575 Wellen „ Reisholz,
28 Stecken Fichten-Stockholz,
3000 Wellen „ Reisholz,
9 Birken-Stämme von 72 Cubikfuß,
12 Fichten- „ „ 143 „
1 Birkcn-Stange „ 4 „
606 Kicfern-Stangen „ 95 „
1465 Fichten- „ „ 1800 „
25 Stück Dorn-Wellen.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet.
Die Zusammenkunft ist im Heegstrauch, auf der alten Steinbacher Straße.
Die Großherzoglichen BürgerincistenM der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen am 29. Januar 1856.
Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.__________
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176) Schöne Prü » ellcn empsichlt H ö p f n e r - D a n n e n b e r g,
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126) Nene Sendung von Braunschweiger und. Hannöverischem Popp- chcsstachs bei L. JahrciS.
Halisverkailf.
124) Die Erben des verstorbenen Hoff gerichtsrath G r o o s beabsichtigen, das ihnen gehörige Wohnhaus mit Garten in der Universitätsstraße zu verkaufen. — Nähere Auskunft erthcilen Buchhändler Carl Groos in Heidelberg oder Buchhändler I. Ricker in Gießen._______________________
138) Zwei Schweine sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.


