2400) Mehrere fast «och ganz neue Oesen, worunter sich auch ein Kochofen befindet, sind zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. BlttS.
2393) Gutta-Percha-Firniß, praktisches Mittel, Schuhwerk gegen Nässe und Schnee wasserdicht zu machen und sich gegen Erkältung zu schützen, per Tupf 18 fr., Dentifrice uni verfiel, zur sofortigen Beseitigung der Zahnschmerzen, per Flauen 36 fr., Aecht englisches Gicht-Papier, bewährt gegen Gicht und Reißen, per Blatt 9 fr., Dresdener Malz - Syrnp, für Brustkranfe und am Husten Leidende sehr zu empfehlen, per Flauon 12 fr., M. Lejenne's Frostballen - Seife, ein gutes Mittel zur Heilung erfrorener Glieder, per Stück 12 fr., bei Carl Frech.
2367) Ausverkauf von
Spielwaaren
unter dem Fabrifpreise bei
Kaufmann Münch, am Kreuz.
2394) Amerikanische (Hummi- Schuhe zu den billigsten Preisen bei S. Flörsheim.
2395) Ein Sparherd und eine Ziege stehen in dem vormals Barth'schen Hause, hinter dem Busch'schen Garten, zu verkaufen.
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2388) Hessische Hausfreunde, Wandersmann-, Land-, Comptoir-, Geschäfts- und kleine Taschen-Kalcnder für 1857 sind zu den bekannten alten Preisen wieder vorräthig bei H e i n r i ch D i e tz,
Buchbinder in Lich.
2372) Alle Sorten Wachstuch rr bei V. Iadreis.
Vermiet!) ungen.
2266) Bei Fr. S chw a ab auf dem Seltersweg ist ein Logis, bestehend aus 5 heizbaren Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holzremise ic., zu vermiethen und kann gleich bezogen werden.
2197) Zwei Familienlogis, ein größeres und ein kleineres, sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei A. Noll.
Vermischte Anzeigen.
23n) „Vorsicht."
Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Begrabniß-Verstcherungs- bank in Weimar.
Zu den BersorgnngS-Kaffen, welche von der obigen unter Oberaufsicht des Staates stehenden Anstalt für Vie in den Jahren 1846 bis 1856 incl. geborenen Kinder gebildet worden sind, steht der Zutritt auch jetzt noch offen.
Die öffentliche Meinung hat sich über dieZweckmäßlgkeit dieser Einrichtung bereits in günstigster Weise geäußert, und kann dieselbe deshalb Allen denen, welchen die Sorge für das künftige Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt, zu recht zahlreicher Betheiligung empfohlen werden.
Für eine noch im laufenden Jahre bewirkte Einschreibung von Kindern werden geringere jährliche Beiträge gezahlt, als für eine später bewirkte Einschreibung.
Zur Vermittlung des Beitritts zu diesen Kaffen und Ertheilung näherer Auskunft erbietet sich in Gießen: (8. C£d)fci'it(ld).
356) D i e
Renten- und LebensverWenmgs-Anstalt zu Darmstadt
übernimmt unter Garantie eines dermalen über 660,000 fl. betragenden Vermögens:
1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1855 belief sich die Zahl der Rentenversicherten aus 6336 mit 10,596 Einlagen und ca. 667,000 fl. Vermögen.
Seit dem 1. Januar d. I. ist die 9. Jahresgcseüschaft in der Bildung begriffen.
2) Lrbrnsversichrrnngcn in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.
Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von
20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: re. re.
1 fl. 34 fr. 1 fl 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.
3) Leibrentenversichernngen, womit auch Wittwenrenten erworben werden können.
4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3'/, pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1855 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 655,418 fl.
Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortisationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) all- mählig abzutragen.
Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstalt beliebe ma« sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).
Darmstadt, den 15. Februar 1856. Die SDitCCtWU«-
*) In Gießen: An Herrn Buchbinder A. L. Balser. In Lich: An Herrn Hypotheken-Commissär K. VolP.


