w meistä« Postschiffslin »h

", zwischen

Havre und Rio Janeiro (Brasilien.)

Zur Ueberfahrt nach Brasilien besteht in Havre eine Linie von neuen französischen Postschiffen I. Klaffe, welche alle wünschenswerthen und bequemen Einrichtungen besitzen und die von Capitänen geführt werden, deren Ehrenhaftigkeit und Tüchtigkeit anerkannt ist. Diese Linie wurde durch die achtbarsten Handlungshäuser ersten Ranges in Havre gegründet mit monatlich zwei­maligen Abfahrten nach Rio Janeiro durch obenerwähnte Postschiffe, deren Namen, sowie die der betreffenden Capitäne, hier folgen:

Fmpereur du Bresil . . Capt. Cazentre

Iniperatrice du Bresil . . . Chiradame

Houvelle Pauline . . Vieira

Ville de Bio........ Halwick

Ville de Paris........ Marilliez

Bon Petro II. . . . France et Bresil levaillant . . > .

Victoria.....

Capt. Tallibart

. Hermel

- Berindoague . Monnier.

Um nähere Auskunft über Ueberfahrt und Preise bittet man sich zu wenden an:

I. G. D. Bapst in Gießen.

312) Um dem von mehreren Seiten an mich ergangenen Wunsche zu entsprechen, wird Samstag den 23. Februar, Abends 6 Uhr, durch die Schüler meiner Anstalt eine Wiederholung des

Wilhelm Teil,

Schauspiel in fünf Akten, von Schiller, veranstaltet werden. Der Saal des Prinzen Carl wird um 5 Uhr geöffnet. Für strengere Ordnung wird Sorge getragen werden. Einlaßkarten ä 15 fr. sind in den hiesigen Buchhandlungen, sowie in meiner Wohnung und Abends an der Kasse, zu haben.

Da eine große Zahl von Gesuchen um Unterstützung bedrängter Familien vorliegt, so ist der Ertrag wiederum für hiesige nothleidende Einwohner bestimmt. Dr. E. Steinmetz.

356) Die

Renten- und Lebensversicherungs - Anstalt zu Darmstadt

übernimmt unter Garantie eines dermalen über 600,000 ff. betragenden Vermögens :

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1855 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6336. mit 10,596 Einlagen und ca. 667,000 fl. Vermögen.

Seit dem 1. Januar d. I. ist die 9. Jahresgesellschaft in der Bildung begriffen.

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nach­zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge.

Für eine lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von

20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: 50 Jahren: rc. rc.

1 fl. 34 fr. 1 fl. 45 fr. 2 fl. 1 fr. 2 fl. 21 fr. 2 fl. 48 fr. 3 fl. 26 fr. 4 fl. 18 fr.

3) Leibrentcnvorsicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden fönncn.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme mit 3pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1855 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 655,418 fl.

Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelst ihrer Amortlsationsordnnng Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital (Tilgungsrenten) all- mählig abzutragen.

Wegen näherer Ausfunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospectcn und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).

Darmstadt, den 15. Februar 1856. Die Direktion

*) In Gießen: an Herrn Buchbinder A. L. Balser. In Lich: an Herrn Hvpothefen-Commissär K. Volp.

12>) Postschifse neuer Linie

zwischen

Havre, flfew-York und lew-Orleans.

Regelmäßige Abfahrten dreimal jeden Monat.

Um nähere Auskunft bittet man sich zu wenden an:

I. W. D. WsZpst in Gießen.

324) Einem geehrten Publifum mache ich hiermit die Anzeige, daß ich alle Stoffe, ' als : Kleider, Shawls, Bänder, Blonden rc., in Wolle, Halbwolle, Seife und Baum­wolle, in allen Farben auf das Schönste gefärbt und appretirt, innerhalb 8 Tagen liefere. Bei Reellität und pünktlicher Be­dienung wird cs mein eifrigstes Bestreben sein, das mir geschenkt werdende Zutrauen zu rechtfertigen. Georg Plank.