AnzeigtblM
für die
Stadt und -en Kreis Gießen.
JV<L «ML Samstag den 22. dtovember 1836.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 fl. 53 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Eanzlciberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgcbühr für die gespaltene ZeUe oder deren Raum 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 fr. — Annoncen in Tabellenform werden doppelt berechnet
Amtlicher Theil.
B e k a n n t m a ch u n g,
die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem L-vmmer-Semester 1856 betreffend.
Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 20. d. Mts. mittelst specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 8. November v. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren.
Gießen, am 3. September 1856. Großherzvgliches Universitäts-Gericht.
____________________________________________Haberkorn.______________________________________(1864)
Polizeiliche Kekanntinachun g.
Gefundene Gegenstände.
Vom 9. v. M. bis heute sind folgende Gegenstände gefunden und bei mir abgegeben worden: Mehrere einzelne größere und kleinere Schlüssel, — cm altes einklingiges Taschenmesser, — eine schwarzseidene Schürze mit Atlasbund, — ein neues ein- klingiges Taschenmesser — und ein lederner Kinderüberschuh. — Die Eigenthümer haben sich baldigst zu melden.
Gießen, am 21. November 1856. Der Großherzoglichc Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen:
L. Nover.
Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.
V e r st c i g e r u n g e n.
Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.
2318) Montag den 24. November 1856, des Morgens 9 Uhr,
sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstsorvernden vergeben werden, als:
Steinbrechen, veranschl. zu 87 fl. 54 fr.
Steinfahren, „ „ 376 „ 24 „
Steinsetzen, „ „ 4 „ 56 „
Steinmessen, „ „ 15 „ — „
Steinschlagen, „ „ 359 „ 54 „
Chaussirarbeit, „ „ 9 „ — „
Planirarbeit, „ „ 358 „ 24 „
Handarbeit, „ „ 9 „ 54 „
Die Grvßherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 11. November 1856.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
2379) Der, der Wittwe Iaas gehörende Garten am Schiffenbergcr Weg, 204 illKlftr. enthaltend, soll
Dienstag den 23. December, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause an den Meistbietenden versteigert werden.
Gießen, den 20. November 1856.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
In Auftrag des Vorstehers : ______E. Weidig, Ortsgerichtsmann. 2357) Mittwoch den 26. d. Mts.,
Vormittags um 10 Uhr, sollen zu Krofdorf, im dortigen Gemeinde- Brauhause, eine kupferne Braupfanne, zwei große und zwei kleine Braubiitten, eine starke Balkenwaage und sonstige Brauerei- geräthe — alle in gutem Zustande — einer Versteigerung ausgesetzt werden. Der Zuschlag erfolgt zugleich, wenn die Taxe erreicht ist.
Atzbach, den 15. November 1856.
Der Bürgermeister: Colnot.
2378) Dienstag den 2. December, Nachmittags 2 Uhr,
soll das Wohnhaus des PH. Kattrein in der Sonne auf dahiesigem Nathhause meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 20. November 1856.
___________In Auftrag: C. Weidig.
Feilgebotenes.
2359) Besten consistenten Zucker-Syrup, vorzüglichen Land-Bienenhonig, en gros & en detail, zum Gebrauch in der Haushaltung und für Lebkuchen-Gebäck, ferner ächten Mocea-Kaffee, sehr Preiswerth, bei W. Zur buch.
2376) Braunschweiger und Pöppches-Flachs bei “ __________L. Jahreis.
2384) Amerikanische Gummi- Schuhe zu den billigsten Preisen bei S. Flörsheim.


