Ausgabe 
22.10.1856
 
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Gerichtliche uu- Privat - Bekanntmachungen.

Versteigerungen.

Versteigerung von Dachdcckerarbrit bet ter Stadt Gießen.

2139) Donnerstag den 23. October d. I., Vormittags 9 Uhr,

soll auf dem Rathhause dahier die Repara­tur des Daches auf dem Schulhause in der Neustadt, veranschlagt zu 42 st. 57% fr., an den Wenigstfordernden vergeben werden.

Gießen, den 17. October 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

2147) Montag den 27. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigcm Rathhause die nach­stehend verzeichneten Pfarrgüter, unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht wer­denden Bedingungen, auf 7 Jahre öffent­lich verpachtet werden, nämlich:

Flur Nr. oKlrtr.

2 150 495 Acker zwischen dem Glei-

bergcr und Läufertsröver Weg,

32 154 932 Acker am Altenfeld, stößt

auf den Bruch,

33 66 638 Acker im Altenfeld, linker

.Hand des Wegs,

40 356 44 Garten auf dem Sand,

21 20 310 Wiese am Taubenanger,

22 23 197 Wiese am Hammweg,

- 648 Wiese am Hammweg,

28 71 293 Wiese in der Stockwiese,

28 44 1634 Wiese in der Stockwiese,

271 zwei Wiesenviertcln aus

der Burg.

Gießen, am 20. October 1856.

Der Kirchenrechner: Wittich.

2153) Montag den 3. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhausc die dem verstorbenen Peter Bergmann gehörenden Grundstücke an den Meistbietenden verstei­gert werden, als:

Flur Nr. oKlftr.

40/i2iu-i22 310 Acker in der Schwarzlach, neben Wernh. Sauer, 45/i45u-i46 112 Acker am Galgenweg.

Gießen, den 21. October 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

Stallverkauf auf dm Abbruch. 2135) Mittwoch den 29. d. Mts., des Morgens um 10 Uhr, wird auf dem Fürstlichen Pachthof Heiberts- hausen, unweit Lollar, an Ort und Stelle ein 68 Fuß langer, 38 Fuß breiter und 20 Fuß hoher, von Eichenholz erbauter und mit Ziegel bedeckter Viehstall, auf den Ab­bruch mit dem Bemerken verkauft, daß das

Dach- und Holzwerk noch sehr gut ist und sich zu andern Bauten eignet.

Griedel, den 15. Oktober 1856.

Fürstliches Rentamt.

Menget.

Feilgeboienes.

2082) Bestes Aepfclkraut, in ver­schiedenen Qualitäten, bei ___________________W. Zurbuch.

2148) Von heute an ist frischer Treber in der He» er'scheu Brauerei zu haben.

2152) Das dem Ph. Kattrein ge­hörende Wohnhaus in der Sonne ist zu verkaufen; auch kann dasselbe im Ganzen oder theilweise vermiethet werden. Liebhaber hierzu wollen sich an Conrad Weidig wenden.

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Vermikthunge n.

2129) Das von Frau Hofger.-Rath Buff bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und kann im Januar k. I. bezogen, auch auf Verlangen noch eine Stube und Cabinet dazu abgegeben werden.

_____________________G g. Reiber.

2151) In dem Hause des Poftexpekitors Friedrich Hauß in der Hiutergasse sind zwei Logis zu vermiethcn und ist das Nähere darüber bei Conr. Weidig zu erfragen.

2154) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Fr. Schwa ab, _____________________Seltersweg.

2113) Zwei aneinanderstoßende Zimmer sind zu vermiethen bei

Gärtner Schaum,

-______________vor dem Seltersthor.

1529) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen. Hoffmann,

_______________________________Pvstsecretär.

2136) Bei Frau Advvcat Wießell ist eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen.

2125) In der Maigasse, Lit. C. Nr. 14, sind zwei Fainilicnwohnunaen zu vermiethen.

M. L. Men del so hu.

2149) Ein gutes Triebviertel am Mittel­weg, in der Nähe der Ziegelhütte, ist zu verpachten. Näheres auf der Mäusburg, Lit. B. Nr. 30.____________________________

2155) Mein Garten mit Wohnhäuschen vor dem Wallthor ist billig zu vermiethen; auch kann dasselbe unter annehmbaren Be­dingungen aus freier Hand verkauft werden.

Zugleich warne ich Jedermann, auf mei­nen Namen zu borgen, indem ich für Nichts hafte.Adolph Heimreich.

Vermischte A n ) e i q e n.

2107) Der

Deutsche Phömr,

Feuer-Versicherungs-Gesellschaft in Frankfurt, versichert gegen Feuerschaden unter sehr loyalen Bedingungen zu sehr mäßigen Prämien.

Der Unterzeichnete ertheilt jede gewünscht werdende Auskunft mit Vergnügen und nimmt Anträge gerne entgegen.__________ I. G. Appel, Agent.

1227) . Die

Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt hat die Einrichtung getroffen, daß kleine Stcrbfallskapitalic» von 100 bis 300 fl. unter erleichterten Bedingungen bei ihr versichert werden können, wodurch auch den minder Bemittelten Gelegenheit geboten ist, ihren Angehörigen für den Todesfall sofort beziehbare Sterbegelder zu hinterlassen.

Nähere Auskunft crtheilcn die Herren Bevollmächtigten der Anstalt.*) Darmstadt, im Mai 1856. Die Direction.

*) In Gießen: Herr Buchbinder A. L. Balser.

In Lich : Herr Hypotheken - Commissär K. V olp.