Ausgabe 
22.3.1856
 
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Steiglustige, welche den Rindenschlag vor­her einznsehen wünschen, belieben sich dcs- falls an den Großherzoglichen Forstwart Rink dahier zu wenden.

Nach obiger Versteigerung kommen noch circa 600 Ctnr Eichen-Rinde ausGemeinve- und Privatwaldungen zum Ausgebote.

Gladenbach am 9 März 1856.

Groszhcrzogliche Oberförsterei Gladenbach. Cellarius.

632) Folgende, dem Kaufunger Stists- fonds gehörigen Früchte :

1 Malter Waizen,

44 Korn und

45 Hafer,

sollen Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem dahiesigcn Rathhause öffentlich ver­steigert werden.

. Gießen den 20. März 1856.

C. Fuhr, Hofgerichts-Advocat.

H v l z v e r st e i g e r u n g. 631) Dienstag den 25. März d. I., des Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen in dein Königsberger Gcmeindewald, District Todmal und Bleidcnberg:

51 Stecken Buchen-Scheidholz,

13 Prügelholz,

41 Stockholz,

14 Birken-Prügelhölz,

8% Stockholz,

1850 Wellen Buchen-Reisholz,

800 Birken-

öffentlich versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist um Vie bestimmte Stunde im District Bleidenberg.

Königsberg am 19. März 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg.

Krauskopf.

633) Die dem Kaufunger Stiftsfonds zugehörige Wiese hinter der neuen Mühle bei Gießen, 2 /4 Morgen 33 Ruthen 11 Schuh alten Maaßes haltend, soll

Donnerstag den 27. d. M.,

Vormittags halb 11 Uhr, auf dahiesigem Rathhause auf 6 Jahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden.

Gießen den 20. März 1856.

C. Fuhr, Hofgerichts-Advocat.

Versteigerung von Bauarbcit. 584) Mittwoch den 26. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll nachstehende Bauarbeit am Pfarrhause in Großenbuseck:

Dachveckerarbeit, veranschlagt zu 195 fl., auf dahiesiger Bürgermeisterei öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Großenbuseck den 15. März 1856.

Für den Kirchenvorstand: Ohly, Pfarrer.

H o l z v e r st e i g e r u n g.

582) Donnerstag den 27. März' v. I., des Vormittags um 8 Uhr anfangend,

>allen in dem Frciherrlich v. Rabcnau'schcn Walddistrict Niederseilbach, Revier Trais a. d. Lumda:

248 Stecken Eichen-Scheidholz,

69 Prügelholz,

298 Stockholz und

9600 Wellen Rcisbolz,

öffentlich meistbietend versteigert werden, wozu man Steigliebhaber einladet.,

Die Zusammenkunft ist in dem Wald- ristrict Niederseilbach, aus dem Weg von Trais a. d. Lumda nach Altenbuseck.

Londorf am 17. März 1856.

Der Rentmeister:!

Engel. *

Mo- und Immobilien - Versteigerung. 540) Mittwoch den 26. und Donnerstag den 27. März, Nachmittags 2 Uhr,

läßt der Unterzeichnete im Arresthause dahier eme noch gut gehaltene Uniform, mehrere sophas, Kleiderschränke, Commodcn, größere Spiegel, Glasschrank, Tische, Weißzeug und Betten rc.; sodann verschiedenes Küchenge- räthe, namentlich einen kupfernen Kessel, Küchenschränke, Zinn, Kupfer rc., meistbietend versteigern.

Zugleich läßt derselbe einen, circa/2 Mor­gen haltenden, auf dem Hamm gelegenen Garten 1. Klasse, welcher jedes Jahr sehr gut gedüngt wurde, versteigern. ______________Wilhelm Seim. 644) Mittwoch den 26. März sollen im Knorr'schen Hause auf dem Sel­tersberg verschiedene Gegenstände, als:

Weißzeug, Bettzeug, Tische, Stühle, Commodcn, Kleiderschränke, Sophas und dergl.,

gegen gleich baare Zahlung öffentlich meist­bietend versteigert werden.

F e i i g e b u t c n c s.

635) Ich empfehle ein vorzügliches reines Aepfel-Gelse für die Tafel und eine zweite billigere Sorte.

_________________W. Zurbuch.

634) Alizarin - Tinte

bei_____________ A. Balser.

636) Beste englische Patent-Wagen­schmiere bei W. Zurbuch.

588) Klcesamcn, Lein- und Samen- Kuchen empfiehlt_______I. G. Appel.

535) Zch empfehle Gyps und Kleefarnen, außer meinen bereits bekannten Waaren, als : Kaffee, Zucker, Tbee, Chocoladen, Gewürze, Snppen- sachen (italienische Macarony, ostindi- schen und deutschen Sago), Cigarren, Tabacke, Brandweine, Liqueurs, Punsch-, Maiwein- u. Bischof-Essenzen, Seifen, Stearin- u. Talglichtern, Fische, Käsen.

I. G.-D. Bapst

___________________am Markt.

646) Mehrere Wagen voll guten Dünger, sowie Dickwurzeln und Frühkartoffeln, weiße und rothc, verkauft

F. Joseph M ö h l's Wittwc, ___________Wallthorstraße A. HO.

589) Braunschweiger FlachS, erste Oualität, in sehr schöner Waarc, bei

I. G. Appel.

442) Die rühmlichst bekannte

Lahn-Tinktur

des Dr. Mertz in Dresden ist bei Unterzeichnetem wieder vvrrälhig.

Dr. I. Hetz, Lit. A. 55.

605) Lattig-Salat, von jetzt an stets, empfiehlt Christian Georg, Kunst- und Hanvelsgärtner.

599) Den Herren Oeconomen und Gartenbesitzern zur gesälligen Beachtung empfiehlt die ans Lager stets ächt gehaltenen Gemüse-, Feld- und Blu- men-Sämereien, unter Garantielei­stung, zu den billigsten Preisen

Joh. Friedr. Müller, Kunst- und Handelsgärtner, Laben dem Rappen gegenüber.

645) Pflaumen- und Mirabellenbäume zum Aussetzen, einige Hundert Aepfel- und Birnstämmchen, das Viertelhundert zu 12 fr., sowie junge Nußbäume, sind zu verkaufen L,t. C. 184 in der CaplanSgasse.__

591) Jeden Vormittag ist Kalk, die Bütte, worin 270 Psv., zu 2 fl. 12 fr. zu haben bei K. Jung in Klcinlindcn.

617) Vorzügliche weiße Frühkar­toffeln sind zu verkaufen bei

Drechsler Philipp Hellwig.

572) Eine Auswahl fertige Westen empfiehlt zu billigen Preisen

Jean Retter, Sonnenstraße, Lit. B. Nr. 91.

V e r m i e t h u n g e n.

630) Das von Frau Hofrath Schwenk seither bewohnte Logis ist durch deren Weg­zug zu vermiethen und am 1. Juli, oder auch noch früher, beziehbar. Ferner ist der untere Stock meines Hauses, nebst Laden­einrichtung, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Wittwe Mayländer,

Seltersweg.