Ausgabe 
18.6.1856
 
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Stunde beim s. g. Trisch am Vicinalweg nach Wieseck.

Altenbuscck am 14. Juni 1856. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Allenbuscck.

Wagenbach.

Grasversteigerung.

1330) Donnerstag den 26. Juni l. I., Morgens 8 Uhr,

soll das Heu- und GrummetgraS von den diesigen Gemeindewiesen öffentlich meistbie- tenv versteigert werben.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirb Crevit bis Michaelitag d. I. gestattet.

Leihgestern am 14. Juni 1856.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Leihgestern.

_________He^__________

Heugras--Berstkigerung.

1334) Samstag den 21. Juni b. I., Abends 8 Uhr,

soll das Gras von der Neustädter Schäferei- Wiese in der Wohnung des Hrn. Ludwig Herbert an den Meistbietenden versteigert werben. W. L i n b e n st r u t h, Salzmeister. |

Feilgebotenes.

1340) Alizarin-, Schreib- und Copir-Tinte, patentirt für Sachsen, Hannover, Frankreich und Belgien, welche auf jedem Flaschen - Verschluss den Stempel des Sachs. Wappens trägt, wodurch die Aechtheit des obigen Fabrikats garantirt wird, empfiehlt in Flaschen ä 13, 21 und 36 kr. Carl Frech.

1294) Beachtenswerth

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Weinhnndlungen und Prerbrauereien.

Die rühmlichst bekannte Klärgallerte aus der Fabrik des Herrn Joh. Wagner aus Mainz, ein vorzügliches Mittel, Wein unv Bier mit geringen Kosten rasch hell zu machen, indem eine Flasche ä 42 kr. hinreicht, circa 4500 Maas Wein oder Bier binnen 24 Stunden zu klären, ist mir zum alleinigen Commissionsverkauf für hiesigen Platz übertragen worben unb stets in bester Qualität zu genanntem Preis nebst Ge­brauchsanweisung bei mir zu haben.

Gießen im Juni 1856. August Hoffmann.

1315; Limonade Gazeuse

empfiehlt Ed. Lind, Conditor.

Feilgetiotkncs.

1304) Drei Stück noch sehr gute, brauch­bare Fenster, sowie mehrere große unb kleine Kisten, stehen zu verkaufen bei

______________________I. H. Fuhr.

1335) Das in der Buchhandlung Groß­herzoglichen Staatsverlags erschienene

Polizeiftrasgefetz

für bas Großherzogthum Hessen, nebst dem Gesetz über dessen Einführung re., amtliche Handausgabe, geheftet ä Exemplar 24 kr., ist vorräthig und bittet um geneigte Ab­nahme Reifenberg,

Kreisamts-Büreau-Gehülfe.

1305) Rechtes Brönner'sches Flecken­wasser, namentlich zum Reinigen der Glace- Handschuhe geeignet, 2 Loth zu 10 kr. unb 8 Loth zu 24 kr., bei I. H. Fuhr.

V e r m i e t h u n g e n.

1175) Der Mansarbstock in meinem Hause, sowie Pferbestall, Wagenremise und Heu- boben, sind zu vermiethen.

Hofg.-Secr. Bapst' s Wittwe, Neuenbäuen.

1153) Eine aus 5 Zimmern re. be­stehende Familienwohnung ist zu vermiethen bei _______Alexander Maye r.

1336) Das bisher von Herrn Maler Trautscholt bewohnte Logis ist zu ver- miethen.Hoffmann, Postsecretär.

1295) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.____________I G. D. Bapst.

1329) In unserem Hause vor dem Wall- thor ist die obere Etage zu vermiethen und sogleich beziehbar.

M. Homberger und Löwe.

Vermischte Anzeigen.

DVorsicht."

Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Begrabniß- Versicherungsbank zu Weimar.

Die obengenannte, unter Oberaufsicht des Staates stehende Anstalt schließt nicht nur alle Verträge über Versicherungen von Capitalien und Renten auf den Fall des Todes, des Lebens unv des Ueberlebens ab, sondern hat auch durch Bildung von

Kinderversorgnngs - Kassen

ihren Geschäftskreis jetzt mit einer Einrichtung erweitert, welche Eltern die beste und sicherste Gelegenheit bietet, die Zukunft ihrer Kinder durch Zahlung verhältnißmäßig niedriger Beiträge in der befriedigendsten Weise sicher zu stellen, unv bereits überall den allgemeinsten Anklang gefunden hat.

Es sind diese Kassen auf den Grundsatz der gegenseitigen Beerbung ihrer Theil- haber gegründet. Die Bank verwaltet vie Einlagen, welche durch Capitalzahlung ober jährliche Beiträge in jeber beliebigen Höhe bis zu einem Minimum von 2 Rthlrn. jähr­lich gemacht werden können, auf ihre alleinige Gefahr, gewährt auf die Einlagen einen Zinseszins von 3/e pCt. und vrrtheilt den ganzen Bestand der Kasse, sobald die in eine Kasse eingeschriebenen Kinder, welche in demselben Jahre geboren sein müssen, das 21. Lebensjahr zurückgelegt haben, auf die in die Kasse eingeschriebenen Kinder, welche den Termin der VertheiluNg erleben.

Zu Vermittelung aller Verträge mit derVorsicht,^ sowie zu Ertheilung jeder Auskunft und unentgeldlicher Verabreichung von Prospecten, erbietet sich:

<$>. (^ebternod).

1227) Die

Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt hat die Einrichtung getroffen, daß kleine Sterbsallskapitalien von 100 bis 300 st. unter erleichterten Bedingungen bei ihr versichert werden können, wodurch auch den minder Bemittelten Gelegenheit geboten ist, ihren Angehörigen für den Todesfall sofort beziehbare Sterbegelder zu hinterlassen.

Nähere Auskunft ertheilen die Herren Bevollmächtigten der Anstalt.*)

Darmstadt, im Mai 1856. Die Direktion.

*) In Gießen: Herr Buchbinder A. L. Balser.

In Lich: Herr Hypotheken-Commissär K. Volp.