Ausgabe 
17.12.1856
 
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Gerichtliche uud Privat - Bekanntmachungen.

Besondere Bekannt m a ch ungen.

Die Abgabe von Christbäumchen.

2557) Freitag den 19. Deccmber l. I. und die folgenden Tage, Nachmittags von 1 Uhr an, werden die Christbänmchen in dem städtischen Holzmagazin im Oswald)chen Garten zn 3, 6, 9 und 12 fr. abgegeoen. Iahluna ist an den, mit dem Ansgeben der Bäumchen beauftragten Wiesenwärter Zins;er zu leisten.

Gießen, am 16. Deccmber 1856. Großhcrzogliche Bürgerme.sterel Gießen.

D. E b c l.

2558) Die

Gewerbepatente für 1857

sind nächsten

Montag, Dienstag und Mittwoch auf der Geschäftsstube der unterschriebenen Behörde zu unterzeichnen.

Gießen, den 15. Deccmber 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

2411) Die Zinsen von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Capitalien sollen:

Samstag den 20. Deccmber,

Mittwoch 24.

Samstag 27. und

Mittwoch31.

bezahlt werden, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß die auf den Samstag fallenden Zahltage für die In­teressenten der Stadt Gießen und die auf den Mittwoch fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.

Gießen, den 27. November 1856.

Der Rcchner: Kehr.

(OutalUMingcn.

O essen tl ich e Aufforderung.

2437) Forderungen jeder Art an das concursfällige Vermögen des verstorbenen Johannes Mohr 1. von Annerod sind im Termin

Freitag den 30. Januar 1857, Vormittags 10 Uhr, bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse dahier geltend zu machen.

Gießen, den 27. November 1856.

Großherzogliches Landgericht Gießen. __PI och.______________ 2540) In Sachen des Georg August Petri II. zu Hattenrod, Kläger, gegen Heinrich Weimar und seine Ehefrau Katharine, geborene Schieferstein daselbst, Beklagten, Kapital- und Zinsfor-- derung betreffend.

Geschehen, Lich den 9. Deccmber 1856 vor Großherzoglichem Land­gericht daselbst.

Jener: Die Beklagten verschulven ein Kapi­tal von Einhundert Gulden, laut ge­richtlicher Hypothek vom 18. November 1847, nebst Zinsen ä 5 pCt. vom

2. Deccmber 1853 und haben zur Sicher­heit Güterstückc verpfändet. Da Be­klagte im Kaiserreich Frankreich sich be­finden sollen, ihr Aufenthalt aber dorten unbekannt ist uud daher zur Zahlung nicht angehalten werden können, so klage und bitte ich:

Die Beklagten öffentlich zur Zah­lung des schuldigen Kapitals nebst rückständigen Zinsen a 5 pCt. vom 2. Decembcr 1853, sowie aller Prozeßkosten aufzufordern und so­fort schuldig zu erkennen.

Vorgclesen und genehmigt und Resolution wird dem Heinr. Weimar und seiner Ehefrau von Hattenrod aufgegeben, sich auf vorstehende Klage binnen 3 Monaten, vom Tage des ersten Erscheinens in diesem Blatte an ge­rechnet, bei unterzeichneter Gerichtsstclle bei Meidung der Annahme Eingeständnisses und Ausschlusses mit ctwaigen Einreden zu er­klären, unter dem Anfügen, daß alle fernere Erlasse in dieser Sache behufs der Insinua­tion an der Gcrichtsthürc angeheftet werden.

Lich, den 9. Deccmber 1856. Großherzogliches Landgericht Lich.

In Beurlaubung des Landrichters: L im pert, Landgerichts-Assessor.

Versteigerungen.

H o l z v e r st c i g e r u n g.

2543) Freitag den 19. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen in dem Wiesccker Gemeindewald, Di- strict Dörrloch, nachverzeichnete Holzsorti­mente meistbietend versteigert werden, als:

29 Stecken Buchen-Scheidholz,

11 Eichen-

1 Prügelholz,

14 Buchen-Stockholz,

4 Eichen-

500 Wellen Buchen-Reisholz,

325 Eichen-

Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde im District selbst.

Wiescck, am 15. Deccmber 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. _______________Pausch._____________ 2542) Dienstag den 23. Deccmber,

Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem

verstorbenen Gottfried Felsing dahier gehö­renden Grundstücke, als: gl.uv Nr O.Rlftr.

41 17 181 Garten auf dem Rodt, ne­ben Karl Marguth,

42 28 155 Grabstück auf dem Sandseid, nochmals versteigert werden.

Gießen, den 13. Deccmber 1856.

Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen.

In Auftrag des Vorstehers:

C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

3559) Montag den 22. Dccember 1856, des Vormittags 9 Uhr,

sollen aus dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstforderndcn vergeben werden:

Maurerarbeit, vcranschl. zu 17 st. 54 kr.

Schlosserarbcit, 2 44

Gießen, den 15. Deccmber 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________D. Ebel.___________ Die Lieferung von Schichtcnsflastcr- stcincn bei der Stadt Gießen.

2523) Die Lieferung von 30 Cub.-Klstrn. Schichtenpflasterstcinen soll im Soumissions­wege vergeben werden. Dcsfallsige Aner­bietungen sind bis zum 24. Dccember l. I. hier einzureichcn. Die Mustersteine und sonstige Lieferungsbedingungen können auf dem Geschäftslokale der unterzeichneten Be­hörde eingeschen werden.

Gießen, den 12. Dccember 1856.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Feilgebotcnes.

2549) Vorzügliche Honigkuchen, Anis, Marzipan und Windconfect, bei Emil Noll,

______auf der Mäusburg.

2546) Von heute an ist täglich frische Hefe zu haben. H. Klos, auf dem Neuenweg.

2530) Gestrickte wollene Socken, um damit zu räumen, zu selbstkostendem Preise, bei_________________I. G. D. Bapst.

2560) Vorzügliche Honigkuchen, so- wie feinstes Schwungmehl, empfiehlt Georg Busch, am Kreuz.