Ausgabe 
11.10.1856
 
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V ermiet h nnge n.

2095) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei I. Becker,

auf vem Neuenweg.

2114) Ein Familienlogis ist zu ver­miethen und kann sogleich bezogen werden. Auch kann in dem unteren Stock ein Stüb­chen abgegeben werden bei

__________I. H. Schäfer, K a m m m a ch e r.

2111) Eine mvblirte Stube ist zu ver- mietben bei_________Ludwig S e l z e r.

2113) Zwei aneinanderstoßende Zimmer sind zu vermiethen bei

Gärtner Schaum, vor dem Seltersthor.

2109) Ein Logis im unteren Stock ist bei Carl Ebel auf dem Kreuz zu ver­miethen.

2108) Ein moblirtes Zimmer, mit oder ohne Sopha, ist zu vermiethen. Näheres bei der Expev. d. Sitte.

2104) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bet

Jacob Vogt, Bäckermeister.

2105) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei P h. Pfaff.

2098) Ein guter gewölbter Keller, welcher 20 bis 24 Stück-Fässer faßt, ist zu ver­miethen bei

Geh. Med.-Nath Balser's Erben.

1688) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Wilhelm Möhl, Drechsler.

1917) Ein Logis, bestehend aus 4 heiz- baren Zimmern, Kammern, Küche, Keller re., ist bei Lackirer Loos zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

1792) Durch das Ableben der Frau Ufer habe ich die von derselben bewohnten Räume alsbaldigst anderweit zu vermiethen.

Dr. W. Mettenheimer.

Vermischte Anzeigen.

2115) Wegen des Ueberzugs in daS neue Realschulgebäude kann der Tag, an welchem der Unterricht an der Großherzog­lichen Provinzial-Realschule wieder beginnt, erst in dem Lause der nächsten Woche be­stimmt werden.

Gießen, den 10. October 1856. Glwßhcrzogliche Direktion der Realschule zu Gießen.

In Erledigung der Directorstelle: Dr. Weigand, Professor.

2118) Bei dem letzten Gießener Jahr- Markte verlief sich ein weißes Mutterschwein von 7 Wochen. Wer dasselbe an Zörb zu Gießen wieder abliesert, erhält eine gute Belohnung.

Renten- und LebensversicherungS - Anstalt zu Darm ft ab t

2097) Gemäß §. 42 der Statuten bringen wir hierdurch zur Kenntniß der Rentenversicherten, daß die Auszahlung der Jahresrenten für das Jahr 1856 im Monat December d. I. erfolgt und daß von einer vollen Einlage, ä 100 fl., nachstehende Beträge entweder dahier bet der Hauptkasse der Anstalt oder auswärts bei den Herren Bevollmächtigten derselben zu beziehen sind:

In der Jah­resgesellschaft

In der Alters-Klasse

1

11

III

IV

V

VI

VII

VIII

IX

X

XI

1844: Rente

4 12

4 12

4 14

4 12

4 4

4 4

4 4

4

20

4 40

4 51

5

13

Dividende

J

____________________1_____________________

1 33

1 33

1 32

1

35

1 35

1 36

1

36

1845: Rente

4 7

4 4

4 9

4 .7

4 4

4

4 7

4

4

4 30

4 36

4

36

Dividende

1 32

1 31

1 32

1

33

1 33

1 33

1

33

1846: Rente

4

4

4 2

4 2

4 16

3 55

3 55

3

55

3 55

4 24

4

24

Dividende

-

J

1 29

1 29

1

29

1 29

1 33

1

33

1847 : Rente

3 57

3:55

3 55

3 55

4 4

4 4

3 52

3

52

4 17

4 17

Dividende

i

1 28

1

28

1 31

1 31

1850: Rente

3! 52

3 52

3 52

3 52

3 52

3 52

Dividende

1

1852: Rente

3 43

3 43

3 43

3 43

3 43

- -

3 40

3

40

Dividende

____________________1____________________

1

1 22

1

22

1854: Rente

3 38

3 38

3 38

3 38

3 38

- -

- -

- -

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Dividende

1 '

1

1

An der statutenmäßig zur Bestreitung der Verwaltungskosten bestimmten Einnahme sind im v. I. 8393 fl. erübrigt worden, aus welchen die diesjährige Dividende er­wachsen ist. Hiervon sind die Antheile der jüngeren, zum Baarbezuge der Dividende noch nicht berechtigten Alters-Klassen, ebenso wie die Antheile der Theileinlagen in den älteren Klassen dem Rentenkapital zinstragend für 1856 beigeschrieben worden.

Wir verbinden hiermit die Anzeige, daß der Rechenschaftsbericht für das Jahr 1855 durch unsere Herren Bevollmächtigten unentgeltlich zu beziehen ist und laden zugleich zum Beitritt zu der in der Bildung begriffenen 9. Jahresgesellschaft der Renten­versicherten ein. Bis heute sind zu derselben 227 Einlagen mit 10796 fl. Kapital gemacht und es zählt die Anstalt bis jetzt 6392 Rentenversichcrte mit 10751 Einlagen und 667695 fl. Vermögen.

Darmstadt, den 8. September 1856. Die Direktion.

2107) Der

Deutsche Phimir,

Feuer-Versicherungs-Gesellschaft in Frankfurt, versichert gegen Feuerschaden unter sehr loyalen Bedingungen zu sehr mäßigen Prämien.

Der Unterzeichnete ertheilt jede gewünscht werdende Auskunft mit Vergnügen und nimmt Anträge gerne entgegen. I. G Appel, Agent.

2117) Sonntag den 12. Oktober, Abends 8 Uhr:

C o ii c e r t

im Gasthof zum Einhorn.

S ch i e r h o l z.

2094) Langgöns.

Dienstag den 21. October p-^p findet dahier gutbesetzte

Tun; - Musik

statt. Für gute Speisen und Getränke, sowie

Localität, ist bestens gesorgt.

Um geneigten Zuspruch bittend, empfiehlt sich H. D e r n, Restaurateur.

2100) Die nächste Lehrer - Conferenz findet Mittwoch den 15. October d. I., Vormittags 10 Uhr,

im Schulsaale des Lehrers Braun da­hier statt.

Gießen, am 10. Oktober 1856.

Dr, Glaser.