Ausgabe 
9.8.1856
 
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M ain-Weser-Cifenbahrr.

1701) Dienstag den 12. August, des Bormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Sectionsbüreau die nachbe­zeichneten, bei Erbauung von Holzställen, einer Waschküche rc., im Bahnhöfe dahier erforderlichen Arbeiten und Lieferungen durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden:

1) Maurerarbeit, veranschl. zu 979 fl.

2) Steinhauerarbeit, 475

3) Zimmerarbeit, 1011

4) Dachdeckerarbeit, 56'1

5) Schreinerarbeit, 307

6) Glascrarbeit, 103

7) Schlosserarbeit, 277

8) Spcnglerarbeit, 215

9) Weiszbinderarbeit, 515

10) Lieferung von 60 Bütten Wasserkalk, 11)60 Lustkalk.

Pläne, Voranschläge und Vertragsbe­dingungen liegen auf genanntem Büreau zur Einsicht offen.

Gießen, den 31. Juli 1856.

Der Großherzogliche Sections - Ingenieur der Scction Gießen:

Eickemever.

Ilrbeitsversteigerung.

1724) Montag den 11. August, Vormittags 11 Uhr,

sollen auf dem Rathhause zu Rodheim die Weißbinderarbeiten an den gemeinheitlichen Gebäuden, veranschlagt zu 34 fl., öffentlich an die Wenigstnehmenden vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen werden im Termine eröffnet.

Rodheim, am 7. August 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim.

I. Ä.:

L. Hahn, Bezirks - Bauaufseher.

Maurerarbeit, veranschl.

15 fr.

u

u

u

28

17

26

45

48

38

Zimmerarbeit, Dachdeckerarbert, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit,

//

//

//

zu //

491 fl.

254

90

321 158 136 314

unter den bei der Versteigerung bekannt ge­macht werdenden Bedingungen an den We­nigstnehmenden öffentlich versteigert werden.

Voranschläge und Steigbedingungen liegen vom 16. d. Mts. an auf der Bürgermei­sterei dahier zur Einsicht offen.

Hattenrod, den 2. August 1856.

Groszherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. M e n g e l.

Versteigerung von Bauarbeiten.

1712) Samstag den 23. August d. I., des Vormittags um 10 Uhr,

sollen auf der Bürgermeisterei zu Hattenrod die zur Erbauung eines neuen Schulhauses erforderlichen Arbeiten, als:

Arbeitsversteigerung.

1723) Montag den 18. August, Vormittags 11 Uhr,

soll auf dem Rathhause zu Mainzlar die Fertigung einer neuen Kirchenuhr, veran­schlagt zu 275 fl., öffentlich wcnigstnehmend vergeben werden. Voranschläge und Be­dingungen werden im Termine eröffnet.

Mainzlar, am 7. August 1856.

Groszherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar.

I A.:

L. Hahn, Bezirks - Bauaufseher.

1666) Montag den 11. August d. I., Nachmittags 2 Uhr,

werden in dem obersten Stock der Heine- mann'schen Buchhandlung in den Neuen- bäucn (nicht in dem Heyer'schen Garten am Neuenweger Thor) verschiedene entbehrlich gewordene Gegenstände, bestehend in Möbeln, einer Dreh- und Hobelbank nebst Werkzeu­gen, Musketen, Flinten, Büchsen, Pistolen und weiteren Jagdgeräthschaften, Kleidungs­stücken , einer blechernen Badewanne und sonstigem Hausratb, gegen glcichbaarc Zah­lung einer öffentlichen Versteigerung ausge­setzt. Gießen, den 30. Juli 1856.

Feilgebote n es.

ns?) Gemalte Fenster Ronleaux

empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Höchst älter.

1726) Neue Holländische Häringe (1856) sind zu haben bei

Carl Hoffmann.

1580) Mehrere Spiritnssäffer sind wegen Mangels an Raum billig abzugcben bei I. G crti g.

1715) Eine gute Violine ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bl.

1727) Ein Strumpfweberstuhl mit Zu­gehör, sowie eine neue Zwirnmühle, werden billig verkauft. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.

1665) Feinste Linronade-Cffenz bei I. Gertig.

1714) Ausgelohte Bohnen- und Gur­kenfäßchen verkauft

Wilhelm K o h l c r m a n n.

1718) In meiner Grube am Wismarer Weg sind gut gebrannte Backsteine, sowie auch Lchmsteine, zu haben.

Philipp Euler, wohnhaft in der Neustadt, Nr. 118.

1719) In meiner Wohnung können noch gegen 40 Mesten sehr gute weiße Frühkar­toffeln, die Meste zu 32 fr., abgegeben werden; desgl. gegen 20 Mesten rothe Frühkartoffeln, kleinere Sorte, aber von vor­züglicherer Qualität, die Meste zu 36 fr. Meine Magd ist angewiesen, nicht in klei­nerer Qualität als einer halben Meste ab­zugeben. L. Welcker.

V e r m i e t h u n g e n.

1685) In meinem Hause sind 2 oder auch 3 freundliche Zimmer zu vermiethen und sogleich beziehbar.

Carl Becker, Eck am Reichensand.

1570) Ein Logis, bestehend in zwei Stuben, nebst Kammer, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei

* M. H. Stern am Wallthor.

1688) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Wilhelm Möhl, Drechsler.

1716) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei

Chr. Burckhardt in der Neustadt.

1582) Eine gut möblirte Stube ist von jetzt an zu vermiethen bei

I. Hasscntcufel in der Neustadt.

1537) Ein freundliches Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen bei

Gg. Echternach.

1728) Ein Logis, sich für jedes Geschäft eignend, ist zu vermiethen bei

Carl Ebel, auf dem Kreuz.

1729) Zwei freundliche, möblirte Zim­mer sind an einen einzelnen Herrn zu ver- miethen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts.

1721) Eine freundliche Wohnung, be­stehend aus 4 Zimmern, Küche u. dcrgl., ist zu vermiethen bei H. Hochstätt er.

1717) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei _____________Jacob Vogt, Bäcker.

1593) In dem Schiesser'sehen Haufe am Neuenweg ist ein Familienlogis zu »er» micthen und alsbalv beziehbar.___

1705) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Fri edr. Stoß, am Asterweg.

1691) In der Maigasse Lit. C. Nr. 14 sind zwei Familienwohnungen zu vermiethen. ________________H. L. Mendelso h n.

1674) Das bisher von Hrn. HofaerichtS- Advoc. Frank bewohnte Logis, bestehend in 5 Stuben, einem Cabinet, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Chr. Busch zum Darmstädter Haus.