Beilage zu Nr. 98 des Anzeigeblattes.
V e r m i 's ch 1 e An z e i g e it.
2452) ---- Von brr bekannten Berliner illustrirten Damen-Z ei tung KtlStir1*1* ist die erste
Nummer des Jahrgangs 1857 heute bereits bei uns eingetroffen, und machen wir die gesanimte Damenwelt auf diesen neuen Jahrgang ganz besonders aufmerksam. Der Bazar ist kein literaischer. Luxus - Artikel, .sondern ein wahrer Hausschatz: — der häuslichen Arbeit, der Belehrung und Unterhaltung gewidmet, gibt er neben mehr als 20,00 Abbildungen Anleitung zur billigsten Selbst-Anfertigung nicht nur aller weiblichen Handarbeiten, welche grvtztentheils zu theuern Preisest in Den Läden gekauft werden, sondern auch über 50 ter modernsten Pariser und Berliner Schnittmuster ter gesummten Damen- und .Ämter - Garderobe, nach welchen jetc Dame im Stande ist, diese Garterobegegenstände gutsitzend und modern selbst anzufertigen. — Die vorliegende erste Nummer enthält unter And er m : „Die Winter - Hausjäckchen (mit 4 Abbildungen und Schnittmuster). Die Winter - Kapoten (mit 2 Abbildungen und 2 Schnittmustern). — Balltoilette; Haustvilctte (mit Abbildungen). — Der Haarscheit-l (mit Abbildung). — Neue Winter-Hand man» scheue» (mit Abbild.) ; Glvckenzug, Lampenteller, Börse, Flintenriem, Perlkörbchen, Spielmarkenteller, Wand - Kalender, Weitzstickerei u. s. w. Alles mit Abbildungen und Erklärungen. — Ferner: Die Kinderschau in London (mit Abbild.). — Sie will Gesellschafterin werden. — Crinoline im Theater (mit Abbild.). — Junge Kinder u. s. w."
Der Bazar erscheint alle 8 Tage einmal; Preis für ein ganzes Vierteljahr nur 1 fl. 12 fr. Abonnements werden an- genommen bei ; I. Mieter, m Gieße».
Renten nnd Lebens - Versicherung^ - Anstalt zu Darmstadt.
2460) Zu der seit dem 1. Januar d. I. eröffneten, mit dem 31. Deeember d. I. zu schließenden 9 Jahresgesellschaft kann der Beitritt noch während des Monats Deeember l. I. entweder dahier bei unserm Hauptbureau oder auswärts bei unfern Herren Bcvollmächtigteii bewerkstelligt werden.
Nachzahlungen auf früher geschehene Theileinlagen werden jederzeit angenommen. Die Anstalt zählt bis jetzt 6389 Rentenversicherte mit 10759 Einlagen und 667887 fl. Vermögen.
Die mit der Anstalt verbundene Depositonkaffo, mit einem dermaligen Bestand von 728379 fl., nimmt Depositengelder täglich an und verzinst solche mit 3‘/2 pCt. per Jahr bis zum Tag der Rückzahlung.
Wegen näherer Auskunft beliebe man sich an unsere Herren Bevollmächtigten zu wenden. *)
Darmstadt, den 24. November 1856. Die Direktion.
*) In Gießen: an Herr» A. L. Balser.
In L i ch: an Herrn Hppotheken-Commissär Volp.
?W „Vorsicht." 'di»« «r Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Begrabniß-
Versicherungsbank zu Weimar.
Die obengenannte, unter Oberaufsicht des Staates stehende Anstalt schließt nicht nur alle Verträge über Versicherungen von Eapitalien und Renten aus den Fall des Todes, des Lebens und des Ueberlebens ab, sondern hat auch durch Bildung von
Kinderversorgnngs - A allen
ihren Geschäftskreis jetzt mit einer Einrichtung erweitert, welche Eltern die beste und sicherste Gelegenheit bietet, die Zukunft ihrer Kinder durch Zahlung verhältnißmäßig niedriger Beiträge in der befriedigendsten Weise sicher zu stellen, und bereits überall Den allgemeinsten Anklang gefunden hat.
Es sind diese Kassen auf den Grundsatz der gegenseitigen Beerbung ihrer Theil- haber gegründet. Die Bank verwaltet Die Einlagen, welche Durch Capitalzahlung oder jährliche Beiträge in jcDer beliebigen Höhe bis zu einem Minimum von 2 Rthlrn. jährlich gemacht werden können, auf ihre alleinige Gefahr, gewährt aus Die Einlagen einen Zinseszins von 3 '/2 pEk. unD v.rtheilt den ganze» Bestand der Kasse, sobald Die in eine Kasse eingeschriebenen Kinder, welche.in Demselben Jahre geboren sein müssen, Das 21. Lebensjahr zurückgelegt haben, auf Die in Die Kasse eingeschriebenen KinDer, welche Den Termin Der Vertheilung erleben.
311 Vermittelung aller Verträge mit .ter „Vorsicht/, sowie zu Ertheilnng jeder Auskunft und unentgeltlicher Verabreichung von Prospeeten, erbietet sich:
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2480) Da Die Beleuchtung Des Gesell- sehaflssaales lvkder Erwarten noch nicht vollenDet ist, so müssen Die Concerte auch im Deeember ausgesetzt werDen. Die von Den MitglieDern bezahlten Beiträge werDen ihnen für Das folgenDe Quartal zu gut kommen.
Der VorstanD Der musikalischen Gesellschaft.'
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2477) Der Unterzeichnete,.-wÄcher nach längerer Abwesenheit wieder hierher zurück- gekehrt ist, hält sich einem verehrten Publikum zu geneigten Aufträgen bestens empfohlen. Auch ist Derselbe gesonnen, auf Verlangen Arbeiten außer Dem Hause tagweise zu übernehmen, unD verspricht hierbei, bei Lieferung schönster Arbeit, billige Bedienung.
Georg Feldhaus, Tapezier, wohnhaft bei Schreinermeister Pfeil, in Der SanDgasse (NenstaDt).
2479) Allen FreunDen unD Bekannten sagen wir hiermit für Die unserem, für uns unvergeßlichen Sohn unD Bruder, Julius Jughard, erwiesene letzte Ehre unseren innigsten Dank.
Gießen, Den 4. Deeember 1856.
Die Hinterbliebenen.
2438) Große unD kleine Packkisten, sowie auch KanDiskistchen, werden zu kaufen gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. Dieses Blattes.
2462) Durch nicht vollständige Arbeit in meinem Hause habe ich mich entschlossen, noch einige Tage in ter Woche außer meinem Hause Damenarbeit zu fertigen. — Darauf Refleetirende wollen sich gefälligst an mich wenden. Ca r l P e t r i,
Damenschneidermeister, wohnhaft auf Dem Seltersweg.
2471) Eine noch in gutem Zustande sich befindliche Hobelbank wird zu kaufen gesucht. Näheres bei Der Erbet. D. Bltts.


