Alleiniges Depot bei Dr. I. Heß in Gießen.
um-
Gießen.
ist erfreuen und zu haben in der
Wer Aniversitäts-Wand- «nd Adreh-Kniender
für das Schaltjahr 1856
W. D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei,
_____ Canzleiberq Lit. B. Nr. 1.
Du. I. .Heß, Lit. A. 55.
Auf das Inserat des Herrn vr. Mertz mich beziehend, erlaube ich mir, anzuzeigen, daß obige Tinctur allein bei mir g e h end^effec ttftrt erden 1,1' unP franhrte auswärtige Bestellungen, bei billigster Berechnung der Verpackung,
23) _ Sehr wichtige Erfindung!
,. Nach langem Forschen ist cs dem Unterzeichneten endlich gelungen, eine Zahn-Tinctur herzustellen, die Alles bisher derartig 65elieterte unzweifelhaft übertrifft. — Diese Tinctur ist vorzugsweise bei folgenden Krankheiten als höchst heilsam iU Cm? CSrn/ brr Scorbut, bei lockerem, bleichem, geschwollenem, leicht blutendem Zahnfleisch, bei Geschwüren im Munde
'We"’ * l'" b,i Rund- Ul» »ei
... Ö"u ?icfe; .Th,cfnr «cwfi«e»< «'N de» heftigsten Zahnschmerz augenblicklich gänzlich
zu vertreiben. -Liefe Tinctur ist übrigens von der König!. Sächsischen mcdicinal-polizeilichen Behörde untersucht und enthalt durchaus keine der Gesundheit nachtheiligen oder die Zähne angreifcnden Bestandthcile! '
Preis der Flasche, nebst Gebrauchsanweisung : 4g kr. oder 13 Sar
Dresden. _ r» <
Dr. Mertz,
praklischer Arzt.
2Q Gine frische Sendung Apfelsinen und Citrvnen habe ich so eben erhalten s ferner empfehle ich zur geneigten Abnahme: Essence de Caff'c Mocca, Caconiae (entölten Cacao), Trüffeln, Champignons, Morcheln. Caviar, Capern, Arrac- unv Rum-Punsch-Effenz, Bischoff-Essenz, Tafel-Rosinen und Tafel-Mandeln, Chocolaöe m verschiedenen Sorten, Pistazien, Brünellen, italienische Makaronv u. dcrgl. m.
Cd. Lind, Couditor.
V c r m i r 11) u n g c n.
15) Im K norr' scheu Hause in der Uuiversitäksstraße ist der untere Stock, bestehend aus 5 Stuben, Küche, Vorgärtchen, Mägdckammcr, Keller, Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche und des Bleichplätzchens, zu vcrmiethen.
C. Vogel, Polizeioicncr.
27) Eine Familienwohnung ist zu vcr- miethcn und sogleich zu beziehen bei ___________________Emil Loos.
12) In den Neuen-Bauen, Lit. B. 54, bei Buchdrucker Keller, stehen im ersten Stock zwei Zimmer, ohne Möbel, zu welchen eine Küche und Kammer gegeben werden kann, an eine stille Familie zu vermiethen.
3477) In unferm Hause vor dem Wall- thor ist die obere Etage zu vermiethen und sogleich beziehbar.
M. Hornberger & Loewe.
3445) Die zweite Etage meines Hauses in der Caplansgasse ist anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar.
L. Keßler.
10) Eine kleine Familienwohnung ist in den Neuen-Bäucn, Lit. B. Nr. 65, zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
Vermischte Anzeigen.
14) Für daS Frankfurter Journal wird ein Theilnchmer gesucht. Dvn wem? sagt die Exped. d. Bl.
24) Einige Schreinergeseüen können dahier dauernde Arbeit haben. Näheres bei Hrn. Wirth Euler auf der Schreinerherberge.
26) Amerikanisches Gold, desgl. Wechsel, Preussisches Geld, Kassenanweisungen, Banknoten, Coupons, sowie alle sonstigen Gold- u. Silbersorten, werden coursmässig angenommen und abgegeben
im Geld- und Wcchselgeschäft von C. _S£. Wurms,
Walhhor, A. 139.
6) Ich wohne von jetzt an in dem Hause der Schrcinermeister W. Jungel's Wittwe. A. Volp, Schreinermeister.
20) Meine Hundschuh - ^Wäscherei bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Elise Oppermann,
Selicrsweg.
19) Ein Laufmädchen wird in Dienst gesucht. Von wem? sagt Ausg. d. Bltts.
Allgenieiuc Renten- und Lebcusversicherunas- Anstalt zu Darnistadt.
30) Die mit der Anstalt verbundene Depositenkassc hat den Zweck, nicht allein zur Hinterlegung sog. müßiger Gelder, sondern auch als Sparkasse zu dienen. Sie gestattet größere Einlagen bis zu 25 fl. herab, läßt Nachzahlungen von mindestens 3 fl. auf crne solche Einlage zu und vergütet dermalen für dcrgl. Gelder 3'/2 %.
Diejenigen Rentcnvcrsicherten, welche ihre Renten pro 1855 noch nicht erhoben haben, werden hiermit eingeladen, dies längstens bis zum 8. d. M. bei mir zu thun, weil nach Ablauf dieser Frist die uncrhobenen Beträge erst im Decembcr 1856 zur Auszahlung kommen können.
Gießen den 2. Januar 1856.
Der Bevollmächtigte: A Balser.


